Carsten Frerk im Kurzinterview mit der GBS-Hochschulgruppe Jena Mehr lesen »
Schlagwörter Archiv: Violettbuch
Feed AbonnementGott hat hohe Nebenkosten
Die Zahl der Kirchenaustritte erreicht Rekordzahlen. Was viele mehr oder weniger Gläubige, die es jedenfalls nicht in die Gottesdienste zieht, oft doch noch bei der Stange hält, ist der bislang kaum erschütterte Glaube, dass mit der Kirchensteuer gute, weil vor allem soziale Dinge in Deutschland ermöglicht werden. Mit diesem Selbstverständnis räumt die brisante ARD-Dokumentation "Die Story im Ersten: Gott hat hohe Nebenkosten" auf. Mehr lesen »
Carsten Frerk im Interview
Carsten Frerk ist Buchautor und Kirchenkritiker. Er vertritt die Position, dass die Finanzströme zwischen Kirche und Staat nicht transparent sind. Mehr lesen »
Schon Mephisto sagte: Die Kirche hat einen guten Magen
Am 10. Mai hat das Berliner Abgeordnetenhaus auf Antrag der Piraten-Partei über die „Kirchensteuer“ debattiert. Eine Steuer, die gar keine ist, die auch nicht vom Staat erhoben wird, sondern von den beiden Amtskirchen selbst. Sie ist also nichts anderes als ein Vereinsbeitrag, den die Berechtigten allerdings seit 1933 mit dem von der Hitler-Regierung beschlossenen (und bis heute gültigen Einkommensteuergesetz) über die Arbeitgeber und die Finanzämter zwangsweise von ihren Mitgliedern eintreiben. In der Debatte sprach auch der Abgeordnete Wolfgang Brauer von der Partei DIE LINKE. Seine Rede soll in Auszügen hier wiedergegeben werden. Mehr lesen »
Thierse redet Unsinn
Da wollte ich mich heute noch über den Unsinn auslassen, den Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse dieser Tage von sich gab: Er "sieht in der Kirchensteuer eine finanzielle Unterstützung der Gläubigen für den Staat." Meiner Polemik ist dann jedoch Kollege Carsten Frerk zuvorgekommen. Mehr lesen »
Bei Caritas und Diakonie kämpfen Mitarbeiter gegen Lohndumping.
Glaube mag Berge versetzen, offene Rechnungen begleicht er aber nur selten. Selbst die Kirche kommt daher nicht umhin, sich dem Profanen zu widmen. So druckte zum Beispiel das Bistum Mainz vor einiger Zeit eine Broschüre mit dem leicht sperrigen Titel Planen im Sparen. Die zentrale Botschaft: Bis zum Jahr 2014 sollen im Bistum Mainz 25 Millionen Euro eingespart werden. »Demografischer ... Mehr lesen »
Wie sich evangelische und katholische Kirche in Deutschland finanzieren
Die Mahnung des Papstes zur „Entweltlichung“ der Kirche rührt an deren – finanziellem – Fundament. Denn 2010 nahm die katholische Kirche in Deutschland 4,97 Milliarden Euro allein aus der Kirchensteuer ein, bei der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) waren es 4,25 Milliarden Euro. Im Jahr 2008 waren es noch 5,06 Milliarden Euro in der katholischen und 4,6 Milliarden Euro in ... Mehr lesen »
Wie Deutschland die Kirche hofiert
Himmlisches und Irdisches steht seit jeher im Widerstreit um die Macht auf Erden. Im Großen und Ganzen haben die weltlichen Staaten sich inzwischen gegen die Vertreter des Überirdischen abgegrenzt. Die Verfassung legt fest, wie und wo die Kirchen von Sonderrechten Gebrauch machen können, sie haben einen klar definierten Status als Öffentliche Körperschaft, es gibt Regeln zur Finanzierung. Doch dieser rechtliche ... Mehr lesen »
Harte Zeiten für Benedikts Betrieb
Schrumpfen, sparen, umbauen: Die katholische Kirche kämpft mit dem Mitgliederschwund. Noch fließen Milliarden aus der Kirchensteuer, doch die wirtschaftliche Perspektive ist nicht rosig. Für Papst Benedikt XVI. ist sein erster offizieller Staatsbesuch in Deutschland eine religiöse Reise. Doch wenn er durch die deutschen Bistümer fährt, wird er auch die katholische Kirche als Wirtschaftsfaktor wahrnehmen. Mit rund 650 000 Mitarbeitern ist ... Mehr lesen »
Finanzen: Verflechtung zwischen Staat und Kirche
Gespräch mit dem Religionskritiker Carsten Frerk, Korrespondentenberichte aus verschiedenen Ländern, Gespräch mit dem Kirchenrechtler Stefan Muckel und ein Bericht von Christoph Richter Ob Katholisches Krankenhaus oder Evangelischer Kindergarten – an der Finanzierung dieser Einrichtungen ist die Kirche oft nur mit geringen Mitteln beteiligt. Den weitaus größeren Anteil an der Finanzierung machen Gebühren, Beiträge und Steuergelder aus: Mit 19 Milliarden Euro ... Mehr lesen »
Die Schätze der Kirche – Das sind die Armen
von Heinz Herbert Dieser Satz wird dem zum Heiligen erklärten Laurentius zugeschrieben. Der Legende nach hat er diesen geäußert, als er von römischen Christenverfolgern nach den Schätzen der Kirche befragt worden sein soll. Laurentius aber hatte alles vorhandene Geld der Glaubensgemeinschaft vor seiner Verhaftung noch schnell unter die Armen verteilt, so konnte er diese Antwort geben. Lange ist es her. ... Mehr lesen »
Die heimliche Kirchensteuer
Das Land spart und streicht an allen Ecken und Enden. Nur eins bleibt heilig – die Kirche. Blumenschmuck, Orgel und Glockentürme werden häufig aus Steuergeldern finanziert, aber nicht aus der Kirchensteuer. Der Staat gibt katholischer und evangelischer Kirche zusätzliche Millionen als Entschädigungen für Enteignungen im 19. Jahrhundert. Besonders umstritten: Nordrhein-Westfalen zahlt auch für die Gehälter von Bischöfen und Pfarrern. Geld ... Mehr lesen »
Warum der Staat der Kirche jährlich Millionen zahlt
Zusätzlich zur Kirchensteuer kassieren die Kirchen jährlich rund 460 Millionen Euro vom Staat. Eine späte Folge der Enteignungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Im Herbst tritt Heinrich Bedford-Strohm einen neuen Job an. Bisher ist er Professor für evangelische Theologie in Bamberg, aber am 30. Oktober wird er in sein Amt als Bischof der evangelischen Landeskirche in Bayern eingeführt. Doch eines ... Mehr lesen »
Die Schätze der Kirche
derwesten.de: Die katholische Kirche im Ruhrgebiet muss Geld sparen. Das ist das, was Norbert Jost gehört hat, als seine Kirche in Bochum-Wattenscheid vor einigen Jahren geschlossen wurde. Norbert Jost ist Senioren-Leiter des örtlichen Kolpingvereins. Die St.-Nikolaus-Kirche war seine Heimat. Nicht mal mehr zum Beten kann heute Norbert Jost in das ehemalige Gotteshaus. Die Kirche soll jetzt an einen Privatmann verpachtet werden, ... Mehr lesen »
Kritik an der Finanzierung des Kirchentags in Dresden aus öffentlichen Kassen
Warum finanzieren Nicht-Christen über ihre Steuern die Kirche? Warum erhalten andere Religionen nicht eine ähnliche Unterstützung, wo der Staat laut Grundgesetz doch weltanschaulich neutral ist? Warum wird das Gebot der Trennung von Staat und Religion nicht konsequent durchgehalten? Fragen, die zum 33. Evangelischen Kirchentag in Dresden nur am Rande eine Rolle spielten, obschon die staatlich-städtischen Zahlungen gewaltig sind. Insgesamt hatte ... Mehr lesen »
Simon Aksinat – Bibel vs. Koran
Sie werden nicht glauben, was sie glauben Dieses Büchlein von Simon Aksinat ist im Eichborn Verlag erschienen. Das allein weist darauf hin, dass es nicht mit tierischem Ernst daherkommt. Obwohl es sich um die „schlimmen Stellen“, die, die Pfarrer und Imam gern verstecken wollen, geht. Denn „Sie werden nicht glauben, was in den heiligen Büchern steht!“ preist sich das Buch ... Mehr lesen »
Alibri zitiert Violettbuch-Rezensionen
Der Alibri Verlag hat gestern einen Auszug aus Rezensionen des “Violettbuch Kirchenfinanzen” veröffentlicht. Da werden Rezensionen erwähnt, die ich nicht kenne Das pdf-Dokument ist öffentlich verfügbar; ich zitiere nur die hier im Bloghaus nicht aufgeführten Rezensionen: Die Fakten, um die es geht, hat der Autor detailliert dargestellt, sorgfältig recherchiert und in den juristischen und historischen Kontext gestellt. Es ist geradezu ... Mehr lesen »
Das Leibniz-Buch bei Facebook
Nach dem Violettbuch nun auch das Leibniz-Buch: Nic Mehr lesen »
Buchstaben und Geist
Freitag: von Tom Strohschneider Milliarden an Staatsleistungen sind seit 1919 an die Kirchen geflossen – dem verfassungsmäßigen Ablösungsgebot zum Trotz Die beiden Sätze, die für Johann-Albrecht Haupt zu den entscheidenden gehören, stehen im Grundgesetz, und doch finden sie sich nicht darin. Nur ein Hinweis: Weit hinten, in Artikel 140, wird auf fünf Artikel der Weimarer Verfassung verwiesen, die „Bestandteil dieses ... Mehr lesen »
Christen und Laizisten in der SPD
Deutschlandradio Kultur: Über eine Neubestimmung des Verhältnisses der Partei zu Religionsgemeinschaften Von Thomas Klatt Während die CDU das Christliche im Namen trägt, hat die SPD eher kirchenferne Wurzeln. In letzter Zeit fordern Laizisten aus den Reihen der Partei eine Neubestimmung des Verhältnisses von Staat und Religionsgemeinschaften – auch Mitglieder des “Arbeitskreises Christinnen und Christen bei der SPD”. Die kirchenfeindliche Gründungszeit ... Mehr lesen »
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