Freitag , 24 Mai 2013
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Gott hat hohe Nebenkosten

Die Zahl der Kirchenaustritte erreicht Rekordzahlen. Was viele mehr oder weniger Gläubige, die es jedenfalls nicht in die Gottesdienste zieht, oft doch noch bei der Stange hält, ist der bislang kaum erschütterte Glaube, dass mit der Kirchensteuer gute, weil vor allem soziale Dinge in Deutschland ermöglicht werden. Mit diesem Selbstverständnis räumt die brisante ARD-Dokumentation "Die Story im Ersten: Gott hat hohe Nebenkosten" auf. Mehr lesen »

Schon Mephisto sagte: Die Kirche hat einen guten Magen

MdA Wolfgang Brauer (Foto: Archiv des Autors)

Am 10. Mai hat das Berliner Abgeordnetenhaus auf Antrag der Piraten-Partei über die „Kirchensteuer“ debattiert. Eine Steuer, die gar keine ist, die auch nicht vom Staat erhoben wird, sondern von den beiden Amtskirchen selbst. Sie ist also nichts anderes als ein Vereinsbeitrag, den die Berechtigten allerdings seit 1933 mit dem von der Hitler-Regierung beschlossenen (und bis heute gültigen Einkommensteuergesetz) über die Arbeitgeber und die Finanzämter zwangsweise von ihren Mitgliedern eintreiben. In der Debatte sprach auch der Abgeordnete Wolfgang Brauer von der Partei DIE LINKE. Seine Rede soll in Auszügen hier wiedergegeben werden. Mehr lesen »

Thierse redet Unsinn

Wolfgang Thierse (Foto: Wikipedia)

Da wollte ich mich heute noch über den Unsinn auslassen, den Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse dieser Tage von sich gab: Er "sieht in der Kirchensteuer eine finanzielle Unterstützung der Gläubigen für den Staat." Meiner Polemik ist dann jedoch Kollege Carsten Frerk zuvorgekommen. Mehr lesen »

Bei Caritas und Diakonie kämpfen Mitarbeiter gegen Lohndumping.

Glaube mag Berge ver­set­zen, offene Rechnungen begleicht er aber nur sel­ten. Selbst die Kirche kommt daher nicht umhin, sich dem Profanen zu wid­men. So druckte zum Beispiel das Bistum Mainz vor eini­ger Zeit eine Broschüre mit dem leicht sper­ri­gen Titel Planen im Sparen. Die zen­trale Botschaft: Bis zum Jahr 2014 sol­len im Bistum Mainz 25 Millionen Euro ein­ge­spart wer­den. »Demografischer ... Mehr lesen »

Wie sich evangelische und katholische Kirche in Deutschland finanzieren

Die Mahnung des Papstes zur „Entweltlichung“ der Kirche rührt an deren – finan­zi­el­lem – Fundament. Denn 2010 nahm die katho­li­sche Kirche in Deutschland 4,97 Milliarden Euro allein aus der Kirchensteuer ein, bei der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) waren es 4,25 Milliarden Euro. Im Jahr 2008 waren es noch 5,06 Milliarden Euro in der katho­li­schen und 4,6 Milliarden Euro in ... Mehr lesen »

Wie Deutschland die Kirche hofiert

Himmlisches und Irdisches steht seit jeher im Widerstreit um die Macht auf Erden. Im Großen und Ganzen haben die welt­li­chen Staaten sich inzwi­schen gegen die Vertreter des Über­ir­di­schen abge­grenzt. Die Verfassung legt fest, wie und wo die Kirchen von Sonderrechten Gebrauch machen kön­nen, sie haben einen klar defi­nier­ten Status als Öffent­li­che Körperschaft, es gibt Regeln zur Finanzierung. Doch die­ser recht­li­che ... Mehr lesen »

Harte Zeiten für Benedikts Betrieb

Schrumpfen, spa­ren, umbauen: Die katho­li­sche Kirche kämpft mit dem Mitgliederschwund. Noch flie­ßen Milliarden aus der Kirchensteuer, doch die wirt­schaft­li­che Perspektive ist nicht rosig. Für Papst Benedikt XVI. ist sein erster offizieller Staatsbesuch in Deutschland eine religiöse Reise. Doch wenn er durch die deutschen Bistümer fährt, wird er auch die katholische Kirche als Wirtschaftsfaktor wahrnehmen. Mit rund 650 000 Mitarbeitern ist ... Mehr lesen »

Finanzen: Verflechtung zwischen Staat und Kirche

Gespräch mit dem Religionskritiker Carsten Frerk, Korrespondentenberichte aus ver­schie­de­nen Ländern, Gespräch mit dem Kirchenrechtler Stefan Muckel und ein Bericht von Christoph Richter Ob Katholisches Krankenhaus oder Evangelischer Kindergarten – an der Finanzierung die­ser Einrichtungen ist die Kirche oft nur mit gerin­gen Mitteln betei­ligt. Den weit­aus grö­ße­ren Anteil an der Finanzierung machen Gebühren, Beiträge und Steuergelder aus: Mit 19 Milliarden Euro ... Mehr lesen »

Die Schätze der Kirche – Das sind die Armen

von Heinz Herbert Dieser Satz wird dem zum Heiligen erklär­ten Laurentius zuge­schrie­ben. Der Legende nach hat er die­sen geäu­ßert, als er von römi­schen Christenverfolgern nach den Schätzen der Kirche befragt wor­den sein soll. Laurentius aber hatte alles vor­han­dene Geld der Glaubensgemeinschaft vor sei­ner Verhaftung noch schnell unter die Armen ver­teilt, so konnte er diese Antwort geben. Lange ist es her. ... Mehr lesen »

Die heimliche Kirchensteuer

Das Land spart und streicht an allen Ecken und Enden. Nur eins bleibt hei­lig – die Kirche. Blumenschmuck, Orgel und Glockentürme wer­den häu­fig aus Steuergeldern finan­ziert, aber nicht aus der Kirchensteuer. Der Staat gibt katho­li­scher und evan­ge­li­scher Kirche zusätz­li­che Millionen als Entschädigungen für Enteignungen im 19. Jahrhundert. Besonders umstrit­ten: Nordrhein-Westfalen zahlt auch für die Gehälter von Bischöfen und Pfarrern. Geld ... Mehr lesen »

Warum der Staat der Kirche jährlich Millionen zahlt

Zusätzlich zur Kirchensteuer kas­sie­ren die Kirchen jähr­lich rund 460 Millionen Euro vom Staat. Eine späte Folge der Enteignungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Im Herbst tritt Heinrich Bedford-Strohm einen neuen Job an. Bisher ist er Professor für evan­ge­li­sche Theologie in Bamberg, aber am 30. Oktober wird er in sein Amt als Bischof der evan­ge­li­schen Landeskirche in Bayern ein­ge­führt. Doch eines ... Mehr lesen »

Die Schätze der Kirche

Zeitungen / Foto: Jeger (pixelio.de)

derwesten.de: Die katho­li­sche Kirche im Ruhrgebiet muss Geld spa­ren. Das ist das, was Norbert Jost gehört hat, als seine Kirche in Bochum-Wattenscheid vor eini­gen Jahren geschlos­sen wurde. Norbert Jost ist Senioren-Leiter des ört­li­chen Kolpingvereins. Die St.-Nikolaus-Kirche war seine Heimat. Nicht mal mehr zum Beten kann heute Norbert Jost in das ehe­ma­lige Gotteshaus. Die Kirche soll jetzt an einen Privatmann ver­pach­tet wer­den, ... Mehr lesen »

Kritik an der Finanzierung des Kirchentags in Dresden aus öffentlichen Kassen

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Warum finan­zie­ren Nicht-Christen über ihre Steuern die Kirche? Warum erhal­ten andere Religionen nicht eine ähn­li­che Unterstützung, wo der Staat laut Grundgesetz doch welt­an­schau­lich neu­tral ist? Warum wird das Gebot der Trennung von Staat und Religion nicht kon­se­quent durch­ge­hal­ten? Fragen, die zum 33. Evangelischen Kirchentag in Dresden nur am Rande eine Rolle spiel­ten, obschon die staatlich-städtischen Zahlungen gewal­tig sind. Insgesamt hatte ... Mehr lesen »

Simon Aksinat – Bibel vs. Koran

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Sie wer­den nicht glau­ben, was sie glau­ben Dieses Büchlein von Simon Aksinat ist im Eichborn Verlag erschie­nen. Das allein weist dar­auf hin, dass es nicht mit tie­ri­schem Ernst daher­kommt. Obwohl es sich um die „schlim­men Stellen“, die, die Pfarrer und Imam gern ver­ste­cken wol­len, geht. Denn „Sie wer­den nicht glau­ben, was in den hei­li­gen Büchern steht!“ preist sich das Buch ... Mehr lesen »

Alibri zitiert Violettbuch-Rezensionen

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Der Alibri Verlag hat ges­tern einen Auszug aus Rezensionen des “Violettbuch Kirchenfinanzen” ver­öf­fent­licht. Da wer­den Rezensionen erwähnt, die ich nicht kenne Das pdf-Dokument ist öffent­lich ver­füg­bar; ich zitiere nur die hier im Bloghaus nicht auf­ge­führ­ten Rezensionen: Die Fakten, um die es geht, hat der Autor detail­liert dar­ge­stellt, sorg­fäl­tig recher­chiert und in den juris­ti­schen und his­to­ri­schen Kontext gestellt. Es ist gera­dezu ... Mehr lesen »

Buchstaben und Geist

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Freitag: von Tom Strohschneider Milliarden an Staatsleistungen sind seit 1919 an die Kirchen geflos­sen – dem ver­fas­sungs­mä­ßi­gen Ablösungsgebot zum Trotz Die beiden Sätze, die für Johann-Albrecht Haupt zu den entscheidenden gehören, stehen im Grundgesetz, und doch finden sie sich nicht darin. Nur ein Hinweis: Weit hinten, in Artikel 140, wird auf fünf Artikel der Weimarer Verfassung verwiesen, die „Bestandteil dieses ... Mehr lesen »

Christen und Laizisten in der SPD

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Deutschlandradio Kultur: Über eine Neubestimmung des Verhältnisses der Partei zu Religionsgemeinschaften Von Thomas Klatt Während die CDU das Christliche im Namen trägt, hat die SPD eher kir­chen­ferne Wurzeln. In letz­ter Zeit for­dern Laizisten aus den Reihen der Partei eine Neubestimmung des Verhältnisses von Staat und Religionsgemeinschaften – auch Mitglieder des “Arbeitskreises Christinnen und Christen bei der SPD”. Die kir­chen­feind­li­che Gründungszeit ... Mehr lesen »

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