Kriegsgebiete: Vier Tage im Leben des Daniel Schramm
WEIMAR. (fgw) Wer wie der Rezensent einige Jahre nach dem Ende des II. Welkrieges geboren und in der Zeit deutscher Zweistaatlichkeit aufgewachsen ist, der ist zum Glück von Kriegen und staatlich befohlenen Kriegseinsätzen fern in fremden Landen verschont geblieben. Erst mit dem Übergang ins 21. Jahrhundert ist das nun doch wieder deut ...Christophorus, der Rücksichtsvolle
Berlin, die weltoffene Stadt, will derzeit mit einer Werbekampagne punkten. Für mehr Sicherheit im Strassenverkehr wirbt dieser debil grinsende Typ, der sich Christophorus nennt: “Hallo, ich bin Christophorus der Schutzpatron der Reisenden, der Verfechter von Paragraph 1 der StVO, der Mann, der Rücksicht im Straßenverkehr erfunden hat. “ Ic ...Über Oberwesel
Schon das “Haus Weitblick” hat seinen Namen nicht umsonst. Aber von den Bergen oberhalb aus gibt es einen Blick über das Land und den Rhein der kaum noch zu ertragen ist. Einfach überwältigend. NicDie Loreley
Um diesen Schieferfelsen im Rhein ranken sich Sagen und jeder Teutsche bekommt Wasser in die Augen, wenn er den Namen nur hört. Und dabei ist es doch bloss ‘n Felsbrocken NicDer Rhein bei Oberwesel
Mit diesen Fotos erklärt sich die Stille im Blog in den letzten beiden Tagen… Ich war aus Gründen in Oberwesel – und die, die wissen, was das bedeutet, ahnen vielleicht auch, weshalb. Nicht nur, dass die Reise für mich überaus erfreulich und erfolgreich war; ich habe auch ein paar (meine ich) gute Fotos machen können. Doch schaut selbst: ...Missbrauchsopfer und Kirchenvertreter diskutierten auf Katholikentag
Ja, das ist doch mal eine Meldung in der Welt-Online! Da wollten die Täter mit dem Opfern diskutieren. Wie nett von den klerikalen Tätern; mir kommen die Tränen. Ach Moment, da gibt es ja noch die zweite Zeile, eine Unterüberschrift: Ackermann verteidigt Weiterbeschäftigung von straffälligen Priestern. Nur zur Erinnerung: Ackermann ist ...Freiheit heißt auch, frei von Religion und Kirche sein zu dürfen
WEIMAR. (fgw) Erst jetzt kam mir ein Interview der Tageszeitung „Die Welt“ aus dem Hause Spinger vom 4. Mai 2012 unter die Augen. Unter der Überschrift “Religionsferne ist ein Übergangsphänomen” ließ sich hier der Erfurter katholische Bischof Joachim Wanke über den weitverbreiteten Atheismus in Ostdeutschland und seine dagegen gerichte ...Rudolph-Wilde-Park
Gleich neben dem Rathaus Schöneberg gibt es den kleinen und schönen Rudolph-Wilde-Park… NicWalter Dean Myers – Im toten Winkel
Es gibt meines Wissens nicht viele Bücher, die sich mit dem Krieg der USA und ihrer Verbündeten gegen den Irak befassen. “Im toten Winkel” ist eines davon. Walter Dean Myers schreibt ein Quasi-Tagebuch eines jungen Soldaten, der im Irakkrieg ist und der “Civil Affairs” angehört, die Vertrauen schaffen soll. Ein relativ vergebliches Unterfa ...Shahin Najafi: Todesstrafe wegen Blasphemie
Es hat schon einen Grund dass die Giordano-Bruno-Stiftung einen Protestaufruf gegen den Mordaufruf gegen den iranischen Rapper Shahin Najafi veröffentlichte. Auch ich habe ja bereits zur Solidarität mit Najafi aufgerufen. Denn nun soll es dem Focus zu Folge eine weitere Fatwa gegen den Rapper geben: Nach Angaben des Nachrichtendienstes Tab ...“Sklavenjagd” – das ist weit mehr als nur ein SM-Thriller
WEIMAR. (fgw) “Im bleichen Licht des Vollmonds lag das langgestreckte Felsmassiv von El Torcal vor Dolores. Plötzlich ein Schatten, eine Bewegung am Rande des Lichtkegels der Scheinwerfer, ein Schlag, der Dolores in die Gurte schleuderte – sie hatte einen Menschen angefahren! Entsetzt stieg sie aus und sah nach. Ein schwarz gekleideter Mann ...Tanz
Gestern war ich bei einer Aufführung von sehr jungen TanzschülerInnen. Hier ein paar Eindrücke davon: Nicbienenfleißig
Man muss nur ruhig sein und sich langsam bewegen… dann passiert auch nichts und man kann aus kürzester Entfernung Bienenstöcke fotografieren und filmen: NicAm Wegesrand
Ich war heute wieder einmal draußen… und habe mehr neben meine Füsse als ins Weite geschaut… NicGroße “Ehre” für Shahin Najafi
Dem iranische Rapper Shahin Najafi wird eine sehr zweifelhafte Ehre zuteil: er ist – nach Salman Rushdie – das jüngste Opfer des Größenwahns eines Großajatollahs. Ein iranischer Großajatollah hat ein Todesdekret gegen den in Deutschland lebenden Rapper Shahin Najafi erlassen. Der 31-jährige Musiker soll in dem Song „Imam Naghi“ den zehnten ...Stadtbilder
Und noch eine Ladung Fotos von der gestrigen Tour: NicPflanzen und Blüten in der Stadt
Ich musste ein paar Besorgungen machen – und hatte meine Kamera dabei: Nic PS: Wer aufmerksam meine Fotos anschaut, kennt den Baum ganz oben…Eine bessere Welt ist möglich (alle vier Videos)
Ich hatte das erste Video ja bereits vorgestellt… Aber nun hat der rührige Filmer von EvoHumanismus alle vier Teile der mitgeschnittenen Veranstaltung online gestellt: Die Gründung der gbs James Randi, Weltjugendtag und das Manifest des Evolutionären Humanismus KORSO, fowid und hpd Mohammed-Karikaturen, Scharia-Todesurteile und Ex-Muslime ...Westergaard:„Ich habe damit nichts zu tun“
In den letzten Tagen berichteten die Medien viel und ausführlich über die Krawalle, die sich die provozierenden PRO-NRW-Idioten und die die Provokation mit Freude annehmenden Salafisten lieferten. Nun sind diese hirnwurmzerfressenen Hardcore-Islamisten ja meine Lieblingsfeinde. Unter anderem auch deshalb, weil sie für die unwis ...Atheisten missionieren
Nein, ich meine damit nicht, dass Atheisten missionieren – sie sollen missioniert werden. Das zumindest hat der Autor des Buches “Gott: Eine kleine Geschichte des Größten” offenbar vor. “Atheisten, findet Lütz, leben manchmal so, als ob es Gott doch ein bisschen gäbe – und Gläubige so, als gäbe es ihn nicht.” Und damit soll also bewies ...Berlin-Haselhorst
Ein paar Aufnahmen vom Ufer in Berlin-Haselhorst mit Blickrichtung Spandau. NicWasserfall auf dem Kreuzberg
Auch das ist Berlin - und der Stadtaffe, der oben rechts auftaucht, Zufall. NicLöwenherz, Barbarossa, Saladin, Nathan und auch Robin…
WEIMAR. (fgw) Jeder von uns kennt wohl aus zahlreichen alten und neueren Büchern und Filmen die Abenteuer von Robin Hood und die Legenden um König Richard Löwenherz und Kaiser Friedrich Barbarossa. Und nicht wenige von uns kennen sicherlich auch Lessings „Nathan der Weise“ mit der berühmten Ringparabel. Und wenn von Löwenherz, Barbarossa und ...Auf dem Kreuzberg
Eigentlich war ich wegen ganz anderer Fotos auf dem Kreuzberg. Aber diese hier habe ich “nebenbei” gemacht: NicKeine Atempause im “Streitfall kirchliches Arbeitsrecht”
WEIMAR. (fgw) Die Zeitschrift MIZ – Politisches Magazin für Konfessionslose und AtheistInnen – widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe 1/12 dem Schwerpunktthema “Streitfall kirchliches Arbeitsrecht” zu. Und bei diesem Thema ist keine Atempause angesagt. Erstmals tauchte dieses Thema im Jahre 1977 in der MIZ auf. Seinerzeit ging es um einen e ...featured
[Erstveröffentlichung: 28. November 2008]
Irgendwann in diesem Frühjahr sah ich in “Monitor” einen Beitrag, in dem es um Korruption Lobbyismus in unserem Land und der EU ging. Zum Ende der Sendung resp. des Beitrages wurde das Buch “Der gekaufte Staat” von Sascha Adamek und Kim Otto vorgestellt. Es dauerte [...]
weiterlesen →[Erstveröffentlichung: 27. November 2008]
Ich gebe zu: es fällt mir schwer über dieses Buch etwas zu schreiben. Nicht, weil es mir nicht gefallen hat oder weil es doch recht schwierig zu lesen ist. Nein; es ist vor allem weil “Die Alternative” schon den Status des Kultbuches hat und als [...]
weiterlesen →[Erstveröffentlichung: 26. November 2008]
Solschenizyn, Alexander – das war ein Name wie ein Signal. Damals in den kleinen Land aus dem ich herstamme. Solschenizyn der “Regimekritiker” (so aber nur im Westen benannt), der “Nestbeschmutzer” (so verharmlosend im Osten)…
Deshalb konnte ich, als ich dieses Büchlein auf dem Trödelmarkt entdeckte, [...]
weiterlesen →[Erstveröffentlichung: 26. November 2008]
Nachdem ich vor ein paar Tagen schon das kleine Heft 1 dieser (bisher auf diese beiden Hefte begrenzten) Schriftenreihe der Giodarno-Bruno-Stiftung gelesen und beschrieben habe, war nun das zweite Heft an der Reihe: Vom Virus des Glaubens – Reden zur Verleihung des Dreschner-Preises 2007. Abgedruckt [...]
weiterlesen →[Erstveröffentlichung: 25. November 2008]
Als dieses Buch seinerzeit (1985) in meine Hände kam – noch in der blauen Ausgabe von Reclam – habe ich es bereits verschlungen. Ich war mir schon damals nicht sicher, ob den Zensoren da etwas unterlaufen ist oder ob sie die Parallelen zwischen der LTI [...]
weiterlesen →[Erstveröffentlichung: 24. November 2008]
Dieses Buch ist ein einhundertneunzig Seiten langer Monolog. Der Leser “hört” nur Changez; einen Pakistani reden. Die Figur des amerikanischen Zuhörers wird nur durch kurze, persönliche Ansprachen dargestellt. Das ist erst einmal ein interessanter Plot. Jedoch verliert sich das Buch – meiner Meinung nach – [...]
weiterlesen →[Erstveröffentlichung: 24. November 2008]
Mit Erstaunen habe ich bei der Vorbereitung dieses Artikels festgestellt, dass ich Schmidt-Salomons zwei wichtigste Bücher – “Das Manifest des evolutionären Humanismus” und “Die Kirche im Kopf” – im Blog noch nicht beschrieben habe. Das wird nachgeholt; versprochen.
Doch nun zu diesem Buch – Heft [...]
weiterlesen →[Erstveröffentlichung: 21. November 2008]
Dieses Buch (Untertitel: Die Geschichte des Stalinismus) gibt es nur bei der Bundeszentrale für politische Bildung. Und obwohl ich den Titel eher abschreckend bzw. wertend empfinde habe ich mir das Büchlein geholt, da das Thema an sich mich seit geraumer Zeit interessiert.
Zum Autor kann [...]
weiterlesen →[Erstveröffentlichung: 20. November 2008]
Das vorab: das Buch ist vergriffen und wird/wurde offensichtlich seit der 3. Auflage (1981) nicht wieder aufgelegt. Immerhin: im Zentralen Verzeichnis antiquarischer Bücher (ZVAB.de) wird es noch geführt.
Fritz J. Raddatz, der sich selbst sogar als Kommunist bezeichnet hat , ist ein Buch gelungen, dass [...]
weiterlesen →[Erstveröffentlichung: 14. November 2008]
Der Koran ist “das Buch, das vom Himmel kam” – und um die Geschichte(n) der Offenbarung, wie sie dem Propheten Muhammed zuteil wurden, rankt sich dieses Buch.
Ahmad ‘Abd al Waliyy Vincenzo (über den es keinen Eintrag bei Wikipedia gibt) ist ein zum Islam übergetretener [...]
weiterlesen →[Erstveröffentlichung: 13. November 2008]
Ich bin mir nicht sicher, ob ich dieses Buch gekauft hätte; es war ein Geschenk Und ich bin nun den Schenkenden dankbar.
Ilija Trojanow hat es sich (unter anderem) zur Aufgabe gemacht, mit der Edition Weltlese Bücher herauszugeben, die in Deutschland sonst nicht erscheinen würden. [...]
weiterlesen →[Erstveröffentlichung: 10. November 2008]
Also gut, beginne ich also mit dem Buch, das mich seit Wochen beschäftigt und wahrhaft nachhaltig beeindruckt hat: Manes Sperber: Wie eine Träne im Ozean. War es doch Auslöser für meine Beschäftigung mit dem Stalinismus und der Geschichte der (deutschen) Arbeiterklasse. )
Ich möchte nicht [...]
weiterlesen →[Erstveröffentlichung: 21. Juli 2008]
Das ist eines der bekanntesten Bücher de Beauvoirs – und ein Klassiker des Existentialismus.
Zudem ist es ein sehr lesenswertes Buch voller Leben, Fragen und Antwortversuchen.
Auch wenn im Klappentext steht: “Foscas wechselvolle Schicksale lassen in ihm die tragische Erkenntnis reifen, daß die Sehnsüchte [...]
weiterlesen →[Erstveröffentlichung: 17. Juni 2008]
Da ich letztens von Naipauls Buch über den Islam so begeistert war, musste ich mehr von ihm lesen.
Indien – ein Land in Aufruhr ist ein Bericht über seine (dritte) Reise durch das Indien in den Jahren vor 1990. Naipaul, in (auf) Trinidad als Sohn [...]
weiterlesen →[Erstveröffentlichung: 30. Mai 2008]
Vor gut drei Wochen kritisierte ich an Henryk M. Broders Buch “Die Irren von Zion” Ohne eigenen Kommentare, die die Aussagen der Befragten und Auskunftgebenden hinterfragen ….
Das, was mich an Broders Art störte, macht genau das aus, was ich bei Vidiadhar Surajprasad Naipaul [...]
[Erstveröffentlichung: 28. Mai 2008]
Dies war eines der amüsantesten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe.
Daniel Kehlmanns Buch lebt von einem hintergründigen Humor und einer im Deutschen eher selten sicheren Hand für Komik. Diese Komik rührt schon generell daher, dass Kehlmann es schafft, den “Grossdenkern” (und [...]
weiterlesen →[Erstveröffentlichung: 3. Juni 2008]
Es gibt nicht viel, was für mich entspannender ist als auf dem Balkon sitzend ein gutes Buch zu lesen und dabei ein gemütliches Pfeifchen zu rauchen. Umso mehr, da es sich hierbei noch um ein richtig gutes Tabak- und Pfeifenbuch handelt.
Heiko Behrens und Holger [...]
weiterlesen →[Erstveröffentlichung: 6. Mai 2008]
Ohne zu bedenken, dass derzeit die Feiern zum 60. Jahrestages des Staates Israel “absolviert” werden, habe ich “Die Irren von Zion” des sicherlich nicht unumstittenen Henryk M. Broder gelesen.
Anfangs dachte ich – da der Ton ein eher komödiantischer war – dass ich ein Buch [...]
weiterlesen →[Erstveröffentlichung: 24. April 2008]
Das war nun das letzte der drei Remarque-Bücher, die ich las (und dieser Eintrag ist ein Nachtrag).
Tatsächlich! Es muss nicht immer depressiv, traurig und hoffnungslos enden: kommen die Protagonisten doch am Ende des Buches in den Besitz der rettenden Schiffskarten nach Übersee.
Doch ehe [...]
weiterlesen →[Erstveröffentlichung: 15. April 2008]
Wie schon bei den Drei Kameraden lässt mich auch dieses Buch mit einem gewissen Unbehagen und Trauer zurück. Denn auch Arc de Triomph von Erich Maria Remarque ist ein tief pessimistischer Roman, der den Leser im Ungewissen lässt.
Wieder geht es um Flüchtige, Entwurzelte, Einsame [...]
weiterlesen →[Erstveröffentlichung: 13. April 2008]
Richtig gefreut habe ich mich auf dieses Buch – nach langer Zeit mal wieder einen Remarque lesen… Vor etlichen Jahren habe ich (natürlich, wer nicht?) Im Westen nichts Neues gelesen. Aber auch Die Nacht von Lissabon und Der schwarze Obelisk. Und gefallen hat mir Remarque [...]
weiterlesen →[Erstveröffentlichung: 18. April 2008]
An keinem Ort der Welt wird mehr Musik produziert als auf der Karibikinsel Jamaika. … Wynand’s Buch zeichnet die Geschichte der Reggae-Musik bis in unsere Tage nach… (Zitat aus dem Verlagstext)
Weil jedoch dieses Buch bereits seit langem vergriffen ist, hat der Autor, René [...]
weiterlesen →[Erstveröffentlichung: 11. April 2008]
Dies Buch habe ich schon vor geraumer Zeit gelesen; aber noch nichts darüber geschrieben. Das sei nun nachgeholt.
Katharina Heinroth war die Direktorin des Berliner Zoos von 1945 bis 1956. Dieses 1979 letztmalig (?) verlegte Buch ist ihre – und wie ich vorab sagen möchte: [...]
weiterlesen →[Erstveröffentlichung: 10. April 2008]
Das also war das von mir mit Spannung erwartete Palästina-Buch von Barbara Tuchman… und als erstes muss ich feststellen, dass ich nichts weiss.
Nichts (oder nur sehr sehr wenig) vor allem über die Geschichte Englands. Und da Tuchman vor allem darauf aufbaut kann ich [...]

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