Die Berliner Zeitung hat in der letzten Woche drei kleine eBooks veröffentlicht, die ein paar Reportagen vereinigen, die in den letzten Jahren dort erschienen. Neben den beiden (noch nicht gelesenen) Bänden mit Kriminalfällen ist auch dieses kleine "Berlin bei Nacht" erschienen, dass Geschichten von den Menschen erzählt, die jede Nacht arbeiten. Mehr lesen »
Schlagwörter Archiv: Rezension
Feed AbonnementItaliens Juristen im Kampf gegen das organisierte Verbrechen
Wenn von Italien die Rede ist, dann kommen die Gespräche unweigerlich so oder so nicht am unheiligen Geflecht von wirtschaftlicher Macht, korrupter Politik, mafiösen Strukturen und Geheimdiensten vorbei. Richter (und auch Staatsanwälte), die es ernst meinen mit Demokratie, mit Recht und Gesetz, leben deshalb gefährlich. So heißt es in einer der drei Erzählungen des hier vorgestellten Buches im wahrsten Sinne des Wortes: "Wenn ein Richter zu viel weiß, aber nichts in der Hand hat, kommt es vor, dass sie ihn abknallen." Mehr lesen »
Harriet Beecher-Stowe – Onkel Toms Hütte
Ich bin mir bewusst, dass dieses Buch zur Weltliteratur gehört. Und ich weiß außerdem, dass es den Zeitgeist traf, der bei der Erstveröffentlichung 1851 (als Buch 1852) herrschte. Und doch... Mehr lesen »
Für König, Vaterland und Kartoffelsuppe
Im Jahr 1806 wurde die Quadriga, die bekannte Plastik auf dem Brandenburger Tor, nach der für Preußen verlorenen Schlacht bei Jena und Auerstedt auf Weisung des französischen Kaisers Napoleon als Beutekunst nach Paris gebracht. Nach dem alliierten Sieg über Napoleon wurde die Quadriga 1814 von den Truppen Blüchers in Paris noch in Kisten verpackt gefunden und nach Berlin zurückgebracht. Mehr lesen »
Cay Rademacher – Der Trümmermörder
Im eiskalten Winter 1947 werden in Hamburg vier Leichen entdeckt. Die Stadt liegt nach dem Krieg in Trümmern und niemand vermisst die Toten. Soweit entspricht der Roman der Wirklichkeit. Doch die erzählte Geschichte geht dann doch etwas über die Wahrheit hinaus. Denn anders als in der Realität des Winters '47 kann der Kriminaloberinspektor Frank Stave im Roman den Täter fassen. Mehr lesen »
Sabine Rennefanz – Eisenkinder: Die stille Wut der Wendegeneration
Das Buch "Eisenkinder" von Sabine Rennefanz habe ich durch ein Interview kennengelernt, dass vor einigen Tagen in der FAZ erschien. In meinem kurzen Artikel dazu schrieb ich schon: "Das Buch 'Eisenkinder. Die stille Wut der Wendegeneration', das der Auslöser für das Interview war, werde ich wohl lesen müssen. Denn – obschon etwas älter als die Autorin – weiß ich genau, was sie meint. Lebte ich doch nach der 'Wende' ebenfalls eine Weile wie im luftleeren Raum." Mehr lesen »
“Gabriel”: Realität und Imagination sehr dicht beieinander
Der ambitionierte Münchener Bookspot-Verlag hat jetzt ein nicht ganz alltägliches Buch vorgelegt, den Erstlingsroman von Kaja Bergmann, einer 1992 geborenen Germanistikstudentin. Die Idee hierzu ist ihr lt. Klappentext in einer schlaflosen Nacht gekommen, als sie den Satz „Ich wusste nicht, dass ich tot war.“ im Kopf hatte. Aus diesem Gedanken heraus habe sich der Roman „Gabriel“ entwickelt – „ein All-Age-Thriller ... Mehr lesen »
Noah Sows Buch hat auch 2013 nicht an Aktualität verloren
Noah Sows Streitschrift (auch als Hörbuch) aus dem Jahre 2009 wider den alltäglichen Rassismus hierzulande “Deutschland Schwarz Weiß” hat auch heute leider noch nichts an Aktualität verloren. Thema ist die Offenlegung alltäglicher weißer Verhaltensweisen, die Schwarze Menschen bewußt und unbewußt diskreditieren. Erst vor kurzem berichtete im Internet ein Thüringer Gewerkschaftsfunktionär von Erlebnissen in einem Fernzug der Deutschen Bahn, wo Polizisten ... Mehr lesen »
Sammelband „Humanismus – Laizismus – Geschichtskultur“
Der jetzt vorliegende Band 6 der Schriftenreihe der Humanistischen Akademie Berlin vereint ausgewählte Beiträge von zwei Konferenzen der Humanistischen Akademien Deutschlands (HAD) und Berlins (HAB), ergänzt durch drei zusätzliche Aufsätze zu den Konferenzthemen. Eine Konferenz der HAB befaßte sich mit dem Thema „Politischer Humanismus im Streit der Richtungen in der Staat-Kirche-Trennung“ Mehr lesen »
„Irrtum unser!“ – oder Wie christlicher Glaube verstockt macht
Religions- und kirchenkritische Bücher gibt es hierzulande in nicht geringer Anzahl, nicht selten von Autoren mit fundierter theologischer Ausbildung verfaßt. Demzufolge gehen diese in ihrer Kritik in der Regel von den Quellen, also Altes und Neues Testament der Bibel, oder von ihrer eigenen Binnenkenntnis der Machtorganisation Kirche aus. Nun also liegt mit „Irrtum unser!“ ein etwas anderes kirchenkritisches Buch vor. Mehr lesen »
Kulturnation Deutschland? – Eine aktuelle Streitschrift.
Der promovierte Berliner Kunstwissenschaftler Peter Michel (von 1974 bis 1987 Chefredakteur von „Bildende Kunst“, der DDR-Monatszeitschrift für Bildende Kunst, Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft) hat jetzt eine „Streitschrift wider die modernen Vandalen“ vorgelegt. Mehr lesen »
Mit GOTT und den FASCHISTEN
Der Ahriman-Verlag hat jetzt nach gut 50 Jahren eine Neuauflage von Karlheinz Deschners Buch “Mit GOTT und den FASCHISTEN” – Untertitel “Der Vatikan im Bunde mit Mussolini, Franco, Hitler und Pavelic” – herausgebracht. Warum, das beantwortet der Verlag gleich zu Beginn im Vorwort von Peter Gorenflos: “Weil es sehr aktuell. Weil es zu Unrecht Gefahr läuft, in Vergessenheit zu geraten. ... Mehr lesen »
Jonas Jonasson – Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
Was war das denn eben? Was las ich denn da? Einen Krimi? Einen Schelmenroman? Oder gar ein belletristisches Geschichtsbuch? Von allem etwas, doch nichts von all dem. Mehr lesen »
Über Religionsparodien und Lew Tolstoj und über Laizismus
Die Zeitschrift MIZ - Politisches Magazin für Konfessionslose und AtheistInnen - widmet sich in ihrer aktuellen (wenngleich verspätet erschienenen) Ausgabe 4/12 dem Schwerpunktthema "Von Spaghettimonstern und rosa Einhörnern“ zu. Hier geht es um die Hintergründe für das Entstehen von Religionsparodien und deren Funktion. Mehr lesen »
Jutta Ditfurth über die Grünen
Ich bin kein Mensch, der kompromisslos auf seine Meinung beharrt und alle, die anders denken, die, die kompromissbereit sind, verteufelt. Allerdings gibt es ein paar Prinzipien, die auch ich nicht aufgeben würde. Für die ich gegen alle Widerstände kämpfe. Jutta Ditfurth tut genau das: sie kämpft für das, was die Grünen bei ihrer Gründung ausmachte. Mehr lesen »
Florian Freistetter – Der Komet im Cocktailglas
Wie schon sein erstes Buch “Keine Panik” ist auch das gerade erschienende ein Aufklärungswerk im besten Sinne. Dieses mal erklärt Florian Freistetter uns, wie sehr wir Menschen Teil des Weltalls sind. Selbst – nein: vor allem dann, wenn wir nicht daran denken. Florian Freistetter wirkt auf mich oft wie ein kleiner Junge, der noch immer staunend durch die Welt läuft ... Mehr lesen »
Stefan Sasse – Schlaglichter auf die Geschichte, Band 3
Nach den ersten beiden wurde vorgestern nun der dritte Teil der "Schlaglichter" veröffentlicht. Wie die ersten beiden auch dieses mal wieder nur als eBook. Ich habe es im Moment seines Erscheinens bei Amazon gekauft und bereits ausgelesen. Das war noch, bevor er selbst das Buch in seinem Blog bewarb. Und habe - genau wie bei den ersten beiden Büchern - Spaß beim Lesen gehabt und an der Art, wie Sasse Geschichte erlebbar machen kann. Mehr lesen »
Befremdliche Zustände und Morde in einem Nonnenkloster
Erst jetzt und auch nur durch Zufall fiel dem Rezensenten ein bereits mehr als zehn Jahre alter historischer Kriminalroman aus der Feder von Peter Tremayne in die Hände. Dieser führt den Leser zurück in das „Jahr des Herrn“ 666 und spielt im Süden Irlands. Hier hat sich eine besondere Form des Christentums (mit dem Symbol des Keltenkreuzes) entwickelt. Die Insel ... Mehr lesen »
Warum auch Hans Küng die Kirche nicht retten kann
Der Patient Katholische Kirche, den Küng, so Hubertus Mynareks Fazit, therapieren wollte, ist tot, mausetot, und nicht mehr therapierbar. Er schreibt dazu auf S. 181 seines neuen Buches: „Machtpolitisch hält sich die Kirche zwar noch am Ruder, ja paradoxerweise ist sie in dieser Hinsicht um so ‚lebendiger‘, je toter sie in den Herzen ihrer Noch-Mitglieder ist, weil sie auf Grund ... Mehr lesen »
Bahman Nirumand – Menschenrechte als Alibi
Der in Teheran geborene Schriftsteller und Publizist Bahman Nirumand hat wieder einmal eine hervorragende Analyse vorgelegt, so wie man das von ihm gewohnt ist. Es geht um die Nahostpolitik des Westens und das mangelnde Engagement für Menschenrechte in Bezug auf die politische Situation im Nahen Osten. Und es geht auch um "den Islam". Mehr lesen »
Nics Bloghaus