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Gauck ehrt Bigamisten

Joachim Gauck

Joachim Gauck

Wundert das wen - wo der Mann doch selbst - nach Auffassung der Kirche, deren Pfarrer er ist - “in Sünde” lebt mit einer nicht gehei­ra­te­ten Frau?

Wenn eine Familie das siebte Kind bekommt, über­nimmt der Bundespräsident auf Antrag die Ehrenpatenschaft – mit die­sem Privileg soll die beson­dere Verpflichtung des Staates für kin­der­rei­che Familien zum Ausdruck gebracht wer­den. Joachim Gauck hat jetzt die Patenschaft für den drei Monate alten Ismail aus Gelsenkirchen über­nom­men.
rp-online

Soweit, so halb­schön. (Warum erin­nert mich das nur an die Verleihung des Mutterkreuzes im Dritten Reich?)
Zum Aufschrei kam es, als bekannt wurde, dass Ismaels Vater seine sie­ben Kinder von zwei Frauen hat: er ist nach isla­mi­schen Recht näm­lich mit zwei Frauen ver­hei­ra­tet - etwas, das gute Christen gern Bigamie nen­nen.

Der Landtagsabgeordnete Oliver Wittke (CDU) for­dert Gauck nun auf, sich sei­nen Schritt noch ein­mal zu über­den­ken. Denn “es dürfe nicht der Eindruck erweckt wer­den, als würde reli­giö­ses Recht über staat­li­ches Recht gestellt.”

Schön ist die Antwort eines Sprechers der Stadt Gelsenkirchen: das Kriterium für die Beantragung der Ehrenpatenschaft sei erfüllt gewe­sen, weil alle Kinder der Familie vom glei­chen Vater abstamm­ten.

Das bedeu­tet also: wer unge­bun­den in der Welt rum­vö­gelt und dabei zufäl­lig sie­ben Kinder zeugt, kommt in den Genuss der Ehrenpatenschaft.

Nic

Kritik an Franziskus’ Aussage zur Homosexualität

Zeitungen / Foto: Jeger (pixelio.de)Bei SPIEGEL-Online wird der deut­sche Außenminister Guido Westerwelle zitiert, den die Worte des Papstes zur Homosexualität haben “auf­hor­chen las­sen”. Allerdings - so Westerwelle - muss “auch die Rolle der Frau in der katho­li­schen Kirche über­dacht” wer­den.

Franziskus stellte bei einer spon­ta­nen Pressekonferenz im Anschluss zu sei­nem Abstecher nach Brasilien klar, dass ihm die Ausgrenzung von Homosexuellen wider­strebe.

Für diese wachs­wei­chen Worte fand er nicht nur bei Westerwelle Anerkennung. Continue rea­ding

Diskussion um Beschneidung geht weiter

Kinderrechte - LogoEin Artikel des Strafrechtlers Tonio Walter in der ZEIT (siehe hier) hat die Debatte um die Beschneidung von Jungen wie­der eröff­net.

Im FREITAG ver­gleicht Gerhard Hafner die Beschneidung der männ­li­chen und der weib­li­chen Geschlechtsorgane. Und stellt dabei - in Über­ein­stim­mung mit Walter - fest, dass eine recht­li­che Ungleichbehandlung der Geschlechter schlicht dem gel­ten­den Recht wider­spricht.

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Der Balken im Auge…

Im Internet sto­ßen Gläubige auf Informationen, die nicht mit der offi­zi­el­len Darstellung der eige­nen Kirche über­ein­stim­men. Deshalb kom­men immer mehr Gläubigen Zweifel an ihrem Weltbild. Continue rea­ding

Wie viele Muslime leben in Deutschland?

Titelblatt der Studie

Titelblatt der Studie

Seit Jahren geis­tert eine Zahl von rund 4,2 Millionen mus­li­mi­scher Frauen und Männer in Deutschland durch die Öffent­lich­keit. Eine Zahl, mit der ins­be­son­dere isla­mi­sche Vereinigungen und „Zentralkomitees“ gerne arbei­ten, wenn es darum geht, eine stär­kere Präsenz des Islam in der Gesellschaft, vor allem in jüngs­ter Zeit auch in den Schulen zu for­dern. Continue rea­ding

Taliban schreibt offenen Brief an Malala Yousafzai

malala_yousafzaiAm ver­gan­ge­nen Freitag sprach die 16-jährigen Malala Yousafzai vor der UN-Jugend-Generalversammlung. Dabei ging sie auch auf den im ver­gan­ge­nen Oktober von Taliban gegen sie ver­üb­ten Mordanschlag ein.

Malala Yousafzai setzt sich dafür ein, dass Mädchen und Jungen das Recht auf Bildung haben. Continue rea­ding

Hamed Abdel-Samad und die fehlende Unterstützung

Hamed Abdel-Samad

Hamed Abdel-Samad

In einem Interview gibt Hamed Abdel-Samad Auskunft über seine Einschätzung der aktu­el­len poli­ti­schen Lage in Ägyp­ten und nimmt dabei auch Stellung zur Bedrohung durch die Fatwa, die gegen ihn aus­ge­spro­chen wurde.

Abdel-Samad auf die Frage, was er denn gesagt hätte, dass den Scheich Abdel-Maged der­ma­ßen erregt hätte: Continue rea­ding

Genitalverstümmelung wird bestraft

Logo der Kinderrechtskampagne, Foto: E. Frerk

Logo der Kinderrechtskampagne, Foto: E. Frerk

In Deutschland wird die Genitalverstümmelung nun stren­ger bestraft - wenn die Opfer weib­lich sind.

Anders als bei der Debatte um die nicht­me­di­zi­ni­sche Beschneidung von Jungen und Männern wurde die Unverserhtheit der weib­li­chen Geschlechtsorgane nun unter stren­ge­ren Schutz gestellt. Continue rea­ding

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