Tag: Iran (page 9 of 127)

Kopfgeld auf Salman Rushdie erneut erhöht

Salman Rushdie

Salman Rushdie

Die Fatwa des ira­ni­schen Ayatollah Ruhollah Khomeini aus dem Februar 1989 gilt noch immer. Sein Nachfolger Ayatollah Ali Khamenei bekräf­tigte im Jahr 2005 die Gültigkeit des “Rechtsgutachtens”, das auch von Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad unter­stützt wird.

Die aktu­elle Erhöhung des Kopfgeldes auf nun­mehr 3,3 Millionen Dollar soll nach Meinung des Tagesanzeigers im Zusammenhang mit dem islam­feind­li­chen Film “Unschuld der Muslime” ste­hen.

Nic

flattr this!

Kriegsminister de Maizière will Iran angreifen

Thomas de Maizière (Foto: DeAndre Curtiss, Wikipedia)

Thomas de Maizière (Foto: DeAndre Curtiss, Wikipedia)

Oder habe ich seine Worte (zitiert nach n-tv (1.)) falsch ver­stan­den?

Iran anzu­grei­fen ist nicht ille­gi­tim…

zuge­ge­ben, er ergänzte diese Mitteilung noch durch den Halbsatz: “es ist aber auch nicht klug.” Doch die­ser kleine Schritt zurück bedeu­tet nichts. Oder war es klug, die Freiheit Deutschlands am Hindukusch zu ver­tei­di­gen? Kommt mir jeden­falls nicht so vor.

Aber gut, wenn unsere Freunde Kunden aus Israel die Kriegstrommeln rüh­ren, möchte auch Deutschland nicht unnütz dabei ste­hen und viel­leicht das eine oder andere Waffensystem aus­pro­bie­ren. Wie kann man einer inter­na­tio­na­len Kundschaft Waffen bes­ser anprei­sen als durch Live-Vorführungen?

Blöd nur, dass das Grundgesetz dage­gen steht… macht aber nix: Geschäft geht schon immer vor Gesetz und Moral.

Und im Übri­gen lässt sich auch so ein Grundgesetz ändern; Krauss-Maffei muss nur wol­len..

Nic

1. http://www.n-tv.de/politik/De-Maizi-re-sorgt-fuer-Wirbel-article7218536.html

flattr this!

ja, wenn es doch was zu verdienen gibt…

Die Bundesanwaltschaft hat vier Männer inhaf­tie­ren las­sen, die Teile für Atomreaktoren an den Iran gelie­fert haben sol­len. Ihnen wer­den Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Iran-Embargo vor­ge­wor­fen.

Der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs hat Haftbefehl gegen drei Deutsch-Iraner und einen Deutschen erlas­sen. Sie sol­len in den Jahren 2010 und 2011 an der Lieferung von Spezialventilen für den Bau eines Schwerwasserreaktors im Iran mit­ge­wirkt haben.

Die Männer seien an ihren Wohnorten in Hamburg, Oldenburg und Weimar fest­ge­nom­men wor­den, teilte die Bundesanwaltschaft mit. Zudem seien Wohn- und Geschäftsräume sowie die Wohnung und die Firma eines wei­te­ren Beschuldigten in Halle (Saale) durch­sucht wor­den. An dem Einsatz waren rund 90 Beamte betei­ligt.

Quelle: http://www.dw.de/dw/article/0„16168612,00.html

flattr this!

Krieg der Kriegsspiele

Seit Herbst 2011 kann man als US-Soldat in die ira­ni­sche Hauptstadt Teheran ein­mar­schie­ren – zumin­dest vir­tu­ell im First-Person-Shooter Battlefield 3 des US-Publishers “Electronic Arts” (EA). Im Iran wurde der Verkauf des Spiels kurz nach Veröffentlichung auf­grund des Inhalts ver­bo­ten. Die ira­ni­sche Nachrichtenagentur FARS-News spricht seit­dem von einem open war of media des Westens gegen die isla­mi­sche Republik. Die zieht nun gleich mit meh­re­ren eige­nen Videospielen in die kul­tu­relle Gegenoffensive.

kom­plett bei Telepolis lesen: http://www.heise.de/tp/artikel/37/37255/1.html

flattr this!

USA verschärfen Sanktionen gegen Iran

Die USA erhö­hen im Atomstreit mit Iran den Druck auf Teheran: Das US-Finanzministerium kün­digte wei­tere Strafmaßnahmen gegen das Regime an – meh­re­ren Unternehmen und Einrichtungen soll der Geldhahn zuge­dreht wer­den.

Washington – In der Auseinandersetzung um das mut­maß­li­che ira­ni­sche Atomwaffenprogramm haben die USA wei­tere Sanktionen gegen Teheran ver­hängt. Das US-Finanzministerium kün­digte am Donnerstag Restriktionen gegen elf Unternehmen an, die Geschäftskontakte zum ira­ni­schen Verteidigungsministerium, der Revolutionsgarde und einer staat­li­chen Reederei unter­hal­ten und damit dem Programm Vorschub leis­ten sol­len.

“Iran steht unter inten­si­vem, mul­ti­la­te­ra­lem Druck und wir wer­den den Druck wei­ter erhö­hen, solange sich Iran wei­gert, auf die wohl­be­grün­de­ten Sorgen der inter­na­tio­na­len Gemeinschaft bezüg­lich des Atomprogramms ein­zu­ge­hen”, sagte der Staatssekretär im Finanzministerium, David Cohen.
Zudem wur­den Strafen gegen einen öster­rei­chi­schen Geschäftsmann und drei Iraner ver­hängt. Alle Vermögenswerte der Unternehmen und Personen im Zugriffsbereich der US-Justiz wür­den ein­ge­fro­ren, teilte das Finanzministerium in Washington mit. Zudem sei es US-Bürgern unter­sagt, Geschäfte mit den betrof­fe­nen Firmen und Personen zu täti­gen…

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/usa-verschaerfen-sanktionen-gegen-iran-a-844172.html

Siehe auch:

http://www.ftd.de/politik/international/:atomprogramm-usa-erweitern-sanktionen-gegen-den-iran/70062857.html

http://www.zeit.de/news/2012-07/12/konflikte-usa-weiten-iran-sanktionen-aus-12225803

flattr this!

E-Mail aus Teheran?

Gegen den aus Iran stam­men­den Kölner Musiker Shahin Najafi haben schii­ti­sche Ayatollahs eine Fatwa ver­kün­det - per E-Mail. Auch aus dem Umfeld des Münchner Konsulats habe man die Mail wei­ter­ge­lei­tet, heißt es. Steckt also das Regime dahin­ter?

…Im Frühjahr erhiel­ten in Deutschland ansäs­sige Iraner eine E-Mail, die über meh­rere Stationen aus Teheran gekom­men sein soll. Mit der elek­tro­ni­schen Post wurde die Fatwa ver­brei­tet und der Sänger zum “Verdammten” erklärt. Absender war nach Angaben des baye­ri­schen Justizministeriums ein frü­he­rer Mitarbeiter des ira­ni­schen Generalkonsulats in München, der inzwi­schen in seine Heimat zurück­ge­kehrt sei…

Quellle: http://www.sueddeutsche.de/politik/fatwa-gegen-iranischen-saenger-shahin-najafi-e-mail-aus-teheran-1.1410403

flattr this!

Todesurteil für Sakineh Ashtiani vom Tisch?

Im Fall von Sakineh Mohammadi Ashtiani, der für welt­wei­tes Aufsehen sorgte, könnte die Todesstrafe vom Tisch sein. Ashtiani war wegen Ehebruchs und Ermordung ihres Ehemannes zunächst zum Tod durch Steinigung ver­ur­teilt wor­den. Weltweite Protestaktionen hat­ten zu einem Aufschub der Vollstreckung geführt; schließ­lich sprach der Iran nur noch vom Tod durch Erhängen. Ashtianis Anwälte und Unterstützer äußer­ten, das ira­ni­sche Regime wolle nun ledig­lich eine zehn­jäh­rige Haftstrafe wegen Beihilfe zur Ermordung ihres Mannes. Es gibt jedoch bis­lang keine offi­zi­elle Stellungnahme der Regierung dazu.

Über­nahme von todesstrafe-nachrichten.jimdo.com
dort zitiert nach www.handsoffcain.info

flattr this!

Pirat versteigert Berliner Skandal-Hose für Flüchtlinge aus dem Iran

Seit meh­re­ren Monaten demons­trie­ren ira­ni­sche Flüchtlinge in Würzburg gegen die men­schen­un­wür­dige Behandlung, die ihnen als Schutzsuchenden zuteil wird. Unterstützung erhal­ten sie nun auf unge­wöhn­li­chem Wege von Piraten aus Berlin und dem Kreis Offenbach. Kevin Culina, Vorsitzender der Piraten im Landkreis, ver­stei­gert eine Bermuda-Shorts des Berliner Abgeordneten Fabio Reinhardt. Der Erlös wird den Demonstranten gespen­det wer­den. Die Hose hatte für einen Eklat gesorgt: Reinhardt trug sie in einer Sondersitzung des Innenausschusses. Der SPD-Innenpolitiker Tom Schreiber pro­tes­tierte dage­gen hef­tig: »Ich finde es unpas­send, prak­tisch in Unterhose und mit Laptop zu einer Ausschusssitzung zu erschei­nen«, zitiert ihn die Zeitung »B. Z.«

Culina setzt mit der Versteigerung sein Engagement für eine bes­sere Integration von Flüchtlingen und Ausländern in Deutschland fort. Ende Mai nahm der Landesparteitag der hes­si­schen Piraten einen von ihm ein­ge­reich­ten Antrag an. Dieser hat das Ziel, für eine bes­sere Lebenssituation von Flüchtlingen und ein men­schen­wür­di­ges Asylverfahren zu sor­gen.

wei­ter­le­sen bei  der Piratenpartei Hessen

flattr this!

Older posts Newer posts

© 2015 Nics Bloghaus

Theme by Anders NorenUp ↑