Currently viewing the tag: "Iran"

Verzweifelter Kampf um Asyl

On 22. Mai 2012 By

Eine junge Frau flüch­tete aus Iran, weil sie les­bisch ist. In ihrer Heimat ist ihr Leben in Gefahr. Doch in Deutschland wird ihr Antrag auf Asyl abge­lehnt. Sie habe die Gefährdung ihrer Person nicht glaub­haft machen kön­nen.

…Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat ihren Antrag auf Asyl abge­lehnt und das Verwaltungsgericht Bayreuth zudem ihren [...]

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Es hat schon einen Grund dass die Giordano-Bruno-Stiftung einen Protestaufruf gegen den Mordaufruf gegen den ira­ni­schen Rapper Shahin Najafi ver­öf­fent­lichte. Auch ich habe ja bereits zur Solidarität mit Najafi auf­ge­ru­fen. Denn nun soll es dem Focus zu Folge eine wei­tere Fatwa gegen den Rapper geben:

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Gegen den ira­ni­schen Rapper Shahin Najafi wurde durch den Großayatolla Ali Safi-Golpajegani eine Fatwa erlas­sen. Der Mullah hält den Song “Naghi” für Blasphemie und sprach daher ein Todesurteil gegen Najafi aus. Es soll auch ein Kopfgeld in Höhe von 100.000 US-Dollar aus­ge­setzt wor­den sein.

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Dem ira­ni­sche Rapper Shahin Najafi wird eine sehr zwei­fel­hafte Ehre zuteil: er ist – nach Salman Rushdie – das jüngste Opfer des Größenwahns eines Großajatollahs.

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Eine Demonstration von ca. 300 Menschen ist in Berlin nicht beson­ders groß. Doch wenn wie am letz­ten Samstag in Deutschland lebende ira­ni­sche und israe­li­sche Staatsbürger gemein­sam auf die Straße gehen, um Gegen Sanktionen, Krieg und Besatzung” zu demons­trie­ren, wie das Motto auf dem Leittransparent hieß, dann hat diese Manifestation schon einen beson­de­ren Stellenwert. Sogar in der israe­li­schen Tageszeitung Haaretz wurde die Berliner Demonstration wahr­ge­nom­men.

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Der Iran ist um Schadensbegrenzung bemüht, die har­schen Töne feh­len. Im Persischen Golf lau­ert eine Armada ame­ri­ka­ni­scher Kriegsschiffe, die hei­mi­sche Ölraf­fi­ne­rie erlebte einen Cyberangriff, die USA und die EU wol­len ab dem 1. Juli den Ölhan­del sank­tio­nie­ren, um das ira­ni­sche Atomprogramm zu stop­pen, das ver­mut­lich dem Bau von nuklea­ren Bomben dient. Die Führung in Teheran ist daher auf der Suche nach Verbündeten und ver­suchte es diese Woche mit Warschau.

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Israels Armeechef rech­net nach eige­nen Worten nicht damit, dass der Iran eine Atomwaffe bauen wird. „Der Iran nähert sich schritt­weise dem Punkt, wo er eine Entscheidung tref­fen kann, ob er eine Atombombe bauen will“, sagte Generalleutnant Benny Gantz in einem Interview der Zeitung „Haaretz“, das am Mittwoch ver­öf­fent­licht wurde. Das Land habe aber noch nicht ent­schie­den, ob es die­sen zusätz­li­chen Schritt gehen werde.

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Iran ohne Internet?

On 11. April 2012 By

Vom Iran aus sol­len dem­nächst aus­län­di­sche Webseiten nur noch sehr ein­ge­schränkt erreich­bar sein. Das hat laut einem Bericht der International Business Times der ira­ni­sche Minister für Informations- und Kommunikationstechnik bekannt gege­ben.

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Günter Grass’ Paukenschlag

On 4. April 2012 By

Von Günter Grass war lange nichts mehr zu hören oder zu lesen. Fast ver­ges­sen ist der Mann. Doch heute mel­det er sich mit einem Paukenschlag zurück:

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Ohne Kommentar und nur mit kaum ver­ständ­li­chem Persisch wurde nun ein Video von einer Demonstration der Iraner ver­öf­fent­licht, die in Würzburg gegen die Bedingungen strei­ken, unter denen sie leben müs­sen.

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Die Berliner Jungsozialisten sind der Meinung, einem Krieg Israels gegen den Iran schon ein­mal vorab zustim­men zu müs­sen. Sie sind der Meinung, dass schon allein der Versuch einer ato­mare Aufrüstung des Iran genügt, um schon mal prä­ven­tiv zu bom­bar­die­ren.

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Während sich der Ton Israels gegen­über dem Iran immer mehr ver­schärft und die ers­ten bereits nicht nur über einen Krieg, son­dern sogar über den Ausgang des­sen spe­ku­lie­ren, fin­det sich im Internet eine beach­tens­werte Gegenbewegung.

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Im baye­ri­schen Würzburg sind seit Dienstag acht ira­ni­sche Asylbewerber in den Hungerstreik getre­ten. Der Streik rich­tet sich vor allem gegen das schlep­pende Asylverfahren. Der Sprecher der Gruppe, Hassan Hosseinzadeh, war­tet seit nun­mehr vier Jahren auf die Anerkennung. Dem Ex-Muslim würde in sei­nem Heimatland zumin­dest eine lang­jäh­rige Haftstrafe, wenn nicht gar die Todesstrafe dro­hen.

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Seit dem 19. März 2012 grei­fen Flüchtlinge in Würzburg zu den Mitteln von Hungerstreik und Sitzstreik. Diesen aus dem Iran stam­men­den Menschen geht es darum, die Öffent­lich­keit auf ihre Situation auf­merk­sam zu machen.

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Historischer Kompromiss

On 21. März 2012 By

Beim Freitag fin­den sich ein paar von Vernunft dik­tierte Worte zur – bes­ser: gegen – die Eskaltion im Atomstreit mit dem Iran. Lutz Herden meint, dass sich “durch Geben und Nehmen … im Atomstreit mit dem Westen ein Verhandlungspaket schnü­ren [ließe], das auf Konzessionen beruht.”

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Bei schwie­ri­gen Fragen “weicht Ahmadinedschad auf Grundsätzliches aus”, sagt ZDF heute journal-Moderator Claus Kleber, nach­dem er den ira­ni­schen Präsidenten exklu­siv inter­viewt hat.

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Ich bin – ich gebe es zu – inzwi­schen kaum noch gewohnt, gemä­ßigte Töne im meist als “Atomstreit” her­un­ter­ge­spiel­ten Kriegsgeschrei zu lesen. Ich kenne bis zum Erbrechen immer wie­der die glei­chen Argumente, wes­halb man den Iran bom­bar­die­ren müsse. Und wie sehr wir Deutschen doch in der Pflicht stün­den, Israel dabei zur Seite zu ste­hen. Allein: das sind für mich alles keine Argumente.

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Ayatollah Chamenei hat sich posi­tiv über Obamas Zurückhaltung, die die­ser gegen­über Israels Angriffsplänen zeigte, geäu­ßert.

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Drohende Hinrichtung in Iran

On 10. März 2012 By

Fünf Angehörige der Ahwazi, einer ara­bi­schen Minderheit im Iran, befin­den sich in unmit­tel­ba­rer Gefahr öffent­lich hin­ge­rich­tet zu wer­den. Die Todesurteile gegen die fünf Männer, bei denen es sich um drei Brüder, ihren Cousin und einen wei­te­ren Mann han­delt, sind durch den Obersten Gerichtshof des Iran bestä­tigt wor­den.

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Netanjahu wiegelt ab

On 9. März 2012 By

„Es ist keine Frage von Tagen oder Wochen, aber auch nicht von Jahren“ so Netanjahu zu den Angriffsplänen Israels gegen den Iran.

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In der Zeit fin­det sich heute ein Interview mit Omid Nouripour. Der Bundestagsabgeordnete und gebür­tige Iraner nimmt Stellung zu den Wahlen am Freitag im Iran und zu den aktu­el­len Kriegsvorbereitungen Israels.

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Israel vs. Iran

On 6. März 2012 By

Bei n-tv fin­det sich aktu­ell ein “Zwischenruf”, der sich mit dem dro­hen­den Krieg zwi­schen Israel und Iran befasst. Der Artikel von Manfred Bleskin ist allein des­halb lesens­wert, weil er auf die innen- wie außen­po­li­ti­schen Auswirkungen der Wahl in Iran am letz­ten Freitag ein­geht. Und mir scheint die Analyse rich­tig zu sein

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“Er wurde vom Muslim zum Christen – dafür will ihn das Regime in Iran am Galgen sehen.” schreibt SPON und hofft auf die Gnade des Ajatollah Ali Chamenei.

Ich denke, damit ist’s nicht weit her. Und lei­der ist der Iran außen­po­li­tisch im Moment in einer Situation, in der er dem Säbelrasseln etwas unmensch­li­ches ent­ge­gen­set­zen will und wird. Der Aufschrei der west­li­chen Medien ist pro­gram­miert und gewollt.

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So zumin­dest mein Eindruck, wenn ich die Nachrichten über den Besuch von Netanjahu bei Obama lese. Obama setzt auf inter­na­tio­nale Sanktionen, Netanjahu mehr und mehr auf einen Militärschlag.

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