Sonntag , 19 Mai 2013
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Welthumanistentag vor Gericht

Beate T. vor dem Gericht

Die Berliner Humanistin Beate T. möchte erreichen, dass Schulkinder am Welthumanistentag (dem 21. Juni) schulfrei bekommen. So, wie es Kindern, deren Eltern anderen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften angehören, ebenfalls genehmigt wird. Sie und ihr Sohn fühlen sich diskriminiert. Mehr lesen »

Was heißt Neuer oder Säkularer Humanismus?

Ein solchermaßen bezeichneter Humanismus besteht vereinfacht gesagt aus drei Komponenten: Einem naturalistischen Weltbild, einem säkularen Wertesystem und einer strikten Diesseitsorientierung. Für mich persönlich würde ich zusammenfassend mein humanistisches Bekenntnis in folgende Worte kleiden... (von Uwe Lehnert) Mehr lesen »

Der Streit um die Knabenbeschneidung

Montagabends in der URANIA: die Besucherplätze sind nur zur Hälfte gefüllt. Als wäre das Thema des Abends nicht mehr interessant genug: „Der Streit um die Knabenbeschneidung – symptomatisch für das Verhältnis von Staat und Religion in Deutschland?“ Auf dem Podium sitzen sich Michael Schmidt-Salomon und Frieder-Otto Wolf gegenüber. Vom Moderator Norbert Kunz (HVD Berlin-Brandenburg) als Philosophen vorgestellt soll es an diesem Abend um die Verflechtung von Staat und Kirche in Deutschland gehen. Ein Ziel, das nicht ganz erreicht wird. Mehr lesen »

Der Streit um die Knabenbeschneidung

Diskussion mit gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon und HVD-Präsident Frieder Otto Wolf in der “Urania Berlin” Der Deutsche Bundestag ist mit dem ‚Gesetz über den Umfang der Personensorge bei einer Beschneidung des männlichen Kindes’ weitgehend der Argumentation jüdischer und muslimischer Beschneidungsbefürworter gefolgt, die das “Festhalten an Bräuchen und Traditionen” als Ausdruck der grundgesetzlich geschützten Religionsfreiheit verstehen. Der von Kinderärzten, Kinderschutzorganisationen, säkularen Verbänden und Frauenrechtsinitiativen vorgetragene Einwand, dass das Recht auf Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit des Kindes höher wiegen muss als die religiösen Interessen der Eltern, wurde zurückgewiesen. Mehr lesen »

Suizidhilfe: “Warum dürfen nur Tiere ‘human’ erlöst werden?”

WEIMAR. (fgw) Die Diplom-Psychologin Gita Naumann, beim Humanistischen Verband Berlin seit über 20 Jahren verantwortlich tätig im Bereich Lebens- und Krisenhilfe / Sterbebegleitung / Patientenverfügung, hat jetzt einen Sammelband zum Thema "Suizidhilfe als Herausforderung" vorgelegt. Dieser Band enthält ärztliche, ethische und psychologische Positionen aus Sicht der Praxis sowie persönliche Aussagen Betroffener, verbunden mit juristischen Klarstellungen und humanistischen Lösungsansätzen. Die Überschrift dieses Artikels ist dem Brief einer Betroffenen entnommen. Mehr lesen »

Gilt Kunstfreiheit auch für schlechte Filme?

Screenshot aus "Die Unschuld der Muslime"

Den letzten Sätzen meines gestrigen Artikels widerspricht nicht nur Schmidt-Salomon in der heutigen GBS-Stellungnahme; sondern auch einige meiner Kommentatoren. Nun gut, werde ich ein klitzekleines bisschen konkreter: ich bin nicht grundsätzlich und generell dafür, dieses Machwerk zu verbieten... deshalb meine ich, dass die Aufführung nicht des Filmes an sich, aber die Aufführung des Filmes durch die Schwachköpfe von Pro-Deutschland verboten werden sollte. Mehr lesen »

Internationale Fachtagung: Humanismus als offenes System

Humanismus Logo

Im Rahmen des Goethe-Geburtstages findet vom 25. bis zum 28. August im Vortragssaal des Weimarer Schiller-Museums eine Internationale Fachtagung zum Thema »Humanismus: ein offenes System« im Schiller-Museum stattfinden. Unter der Leitung von Hubert Cancik (Berlin) und Helmut Hühn (Jena) erschließt diese Tagung die kulturelle Bewegung und Tradition des Humanismus, untersucht die geschichtlichen Formen ihrer Darstellung und diskutiert die Möglichkeit einer zukünftigen Humanistik als wissenschaftliches Forschungsfeld. Mehr lesen »

Evang. Kirche: Dialog und Auseinandersetzung mit Atheisten

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WEIMAR. (fgw) Heft 216 der von der “Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen” (EZW) her­aus­ge­ge­be­nen EZW-Texte will den “Dialog und [die] Auseinandersetzung mit Atheisten und Humanisten” för­dern. Die EZW nimmt für sich in Anspruch, “Orientierung zu geben”. Das dies nicht aus wissenschaftlich-objektiver Warte erfolgt, ergibt sich aus dem Zweck die­ser Einrichtung., der da lau­tet: “Sie hat den Auftrag, diese Zeitströmungen zu beob­ach­ten ... Mehr lesen »

Barmherzigkeit und Menschenwürde in Selbstbestimmung

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WEIMAR. (fgw) Der jetzt vor­lie­gende vierte (Sammel-)Band der Schriftenreihe der Humanistischen Akademie Berlin “Barmherzigkeit und Menschenwürde” ver­eint Texte aus zwei Tagungen der Humanistischen Akademie Deutschland und einem Kolloquium der Humanistischen Akademie Berlin, die in den Jahren 2009 und 2010 statt­fan­den. Herausgeber Horst Groschopp schreibt zum Anliegen der o.g. Veranstaltungen und die­ses Sammelbandes: “So sehr das latei­ni­sche Wort huma­ni­tas – neben ... Mehr lesen »

Humanismus ohne Gott?

An Berliner Schulen ist Lebenskunde sehr gefragt nd: Knapp 52 000 Schülerinnen und Schüler wähl­ten im aktu­el­len Schuljahr in Berlin den huma­nis­ti­schen Lebenskundeunterricht. Ihren Angaben zufolge sind das 2000 mehr als im Schuljahr 2010/11. Worauf füh­ren Sie die­sen Zulauf zurück? Schultz: Das sind die Angaben des Schulsenats, die stim­men mit unse­ren über­ein. Es ist so, dass wir einen viel grö­ße­ren ... Mehr lesen »

Konferenz zum Thema “Laizismus und Gleichbehandlung?”

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WEIMAR. (fgw) Die Humanistische Akademie Berlin hatte am 2. und 3. Dezember zu einer von der Bundeszentrale für poli­ti­sche Bildung geför­der­ten Konferenz ein­ge­la­den. Ihr Titel lau­tete: „Laizismus und Gleichbehandlung? Politischer Humanismus im Streit der Richtungen in der Staat-Kirche-Trennung“. Das Auftaktreferat hielt Ingrid Matthäus-Maier. Ingrid Matthäus-Maier, Verwaltungsrichterin und lang­jäh­ri­ges Mitglied des Bundestages, ist heute Mitglied des Beirates der Giordano-Bruno-Stiftung und Vorsitzende ... Mehr lesen »

Interkulturelles Ankommen in der Zukunft

TeilnehmerInnen

BERLIN. (hpd) Ein EU Treffen der beson­de­ren Art – Bildungsbeauftragte aus Ungarn, Öster­reich, Schweiz, Schottland, Zypern, Island, Italien und Nordirland tref­fen sich, um sich inter­kul­tu­relle Kompetenzen anzu­eig­nen. MIRACLE: “Migrants and Refugees – a Challenge for Learning in European Schools“, so lau­tet der Titel des Seminars. Die TeilnehmerInnen erwar­tete ein dich­tes Programm, in dem sie in Form von Vorträgen, Übun­gen, Arbeitsgruppen ... Mehr lesen »

Will die CDU den Volksentscheid gegen „Pro Reli“ kippen?

Die Berliner CDU will in den Koalitionsverhandlungen mit der SPD die Besserstellung des Religionsunterrichts errei­chen. Der HVD Berlin-Brandenburg bezeich­net diese Pläne als unde­mo­kra­tisch. Verbandspräsident Norbert Kunz kri­ti­siert die christ­li­che Klientelpolitik und die damit ver­bun­dene „Ignoranz” der CDU gegen­über den Berliner Realitäten. Die CDU Berlin will sich auch mehr als zwei Jahre nach der Niederlage von „Pro Reli” nicht mit dem ... Mehr lesen »

Ein neues Schuljahr und die Frage nach dem Sinn

Dr. Peter Adloff

BERLIN. (hpd) Eine fach­di­dak­ti­sche Studie für die Humanistische Lebenskunde und den Ethikunterricht bie­tet an ethi­schen Fragen und Fertigkeiten Interessierten die Möglichkeit, sich wei­ter zu bil­den. Drei Fragen an den Autor Dr. Peter Adloff, Lehrer, Dozent und Humanist. Welchen Stellenwert hat die Frage nach dem Sinn des Lebens im Humanistischen Lebenskundeunterricht? P.A.: Lebenskundeunterricht ist nicht fest­ge­legt auf bestimmte Themen; jeder Erfahrungsbereich ... Mehr lesen »

Lebenskunde in katastrophalen Zeiten

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BERLIN. (hpd/hvd-b) „Liebe Frau Merkel…“ Ohnmacht und Wut – Schüler und Schülerinnen der Liebmann und Galilei-Schule schrei­ben an Angela Merkel und for­dern den Ausstieg aus der Atomenergie … und die Kanzlerin ant­wor­tet! von Ulla Ringe und Töns Wiethüchter „Helft Japan“, for­dert Ayse. „Ich möchte nicht, dass mein Bruder Angst kriegt“, setzt Gülden besorgt hinzu. Die Briefe der Schüler und Schülerinnen ... Mehr lesen »

Berlin-Brandenburg: Humanistische Verbände in einem Landesverband

Was die Länder Berlin und Brandenburg in den ver­gan­ge­nen 20 Jahren nicht geschafft haben, ist den Humanistischen Verbänden gelun­gen. Die Mitglieder und Delegierten der Organisationen haben am ver­gan­ge­nen Samstag mit gro­ßer Mehrheit die Grundsatzbeschlüsse zur Verschmelzung zu einem neuen, gemein­sa­men Landesverband Berlin-Brandenburg gefasst. [...] http://hpd.de/node/11708 Mehr lesen »

SPD-Laizisten zeigen Flagge

Buskampagne (Foto: el tomme/flickr)

Der Streit um die Gründung eines lai­zis­ti­schen Arbeitskreises bewegt die SPD noch immer. Am Montag dis­ku­tier­ten lai­zis­ti­sche und christ­li­che Parteimitglieder, aber auch Theologen und Humanisten in Berlin über die Frage: Ist der Neue Atheismus eine Alternative zu den Religionen? Michael Bauer vom Sprecherkreis der Laizisten und Laizistinnen der SPD erklärte bei der Debatte in der Friedrich-Ebert-Stiftung, in einer moder­nen Welt ... Mehr lesen »

Frieder Otto Wolf (HVD) zur Atomkraft

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In der AKW-Debatte, wie sie nach den Katastrophen von Fukushima wie­der in Gang gekom­men ist, sind drei Prinzipien des prak­ti­schen Humanismus kon­kret anwend­bar: Das Prinzip der grund­sätz­li­chen Ungeteiltheit der Natur – d.h. bloß weil etwas ‘weit weg’ pas­siert ist, kann es nicht als ‘für uns hier’ irre­le­vant betrach­tet wer­den das Gebot der Rationalität, das es ver­bie­tet, vor der Wirklichkeit die ... Mehr lesen »

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