Mittwoch , 22 Mai 2013
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Schlagwörter Archiv: Carsten Frerk

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Wo sind die barmherzigen und uneigennützigen Samariter?

Caritas und Diakonie (Cover)

Hat es sie denn überhaupt je gegeben? Oder handelt es sich nur um eine gern geglaubte Mär, mit der die christlichen Priesterkasten die Existenz ihrer monopolartigen Sozialkonzerne begründen wollen? Und was verbirgt sich hinter diesen konzernartigen Gebilden Caritas (katholische Kirche) und Diakonie (evangelische Kirchen)? Welchen Zweck verfolgen die Kirchen mit deren Betrieb? Es stellt sich da durchaus die Frage nach Mittel und Zweck. Vor allem aber geht es um die Frage, wer denn überhaupt diese "barmherzige, mildtätige und uneigennützige Tätigkeit" der beiden großen christlichen Sozialwerke finanziert. Gerade der letzten Frage ist Carsten Frerk in seinem Buch "Caritas und Diakonie in Deutschland" nachgegangen, das jetzt eine durchgesehene Neuauflage erlebt hat. Mehr lesen »

Schon Mephisto sagte: Die Kirche hat einen guten Magen

MdA Wolfgang Brauer (Foto: Archiv des Autors)

Am 10. Mai hat das Berliner Abgeordnetenhaus auf Antrag der Piraten-Partei über die „Kirchensteuer“ debattiert. Eine Steuer, die gar keine ist, die auch nicht vom Staat erhoben wird, sondern von den beiden Amtskirchen selbst. Sie ist also nichts anderes als ein Vereinsbeitrag, den die Berechtigten allerdings seit 1933 mit dem von der Hitler-Regierung beschlossenen (und bis heute gültigen Einkommensteuergesetz) über die Arbeitgeber und die Finanzämter zwangsweise von ihren Mitgliedern eintreiben. In der Debatte sprach auch der Abgeordnete Wolfgang Brauer von der Partei DIE LINKE. Seine Rede soll in Auszügen hier wiedergegeben werden. Mehr lesen »

Thierse redet Unsinn

Wolfgang Thierse (Foto: Wikipedia)

Da wollte ich mich heute noch über den Unsinn auslassen, den Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse dieser Tage von sich gab: Er "sieht in der Kirchensteuer eine finanzielle Unterstützung der Gläubigen für den Staat." Meiner Polemik ist dann jedoch Kollege Carsten Frerk zuvorgekommen. Mehr lesen »

Kath.net klärt auf

Foto: Thomas Häntsch via hpd

Eigentlich ist kath.net ja nicht unbe­dingt eine Seite, die ich zitie­ren mag. Aber die­ser Artikel hier ist so unge­wollt komisch, dass ich mal muss: Kritik an Plakaten mit bib­li­schen Botschaften in Stuttgarter S-Bahnen übt der Humanistische Pressedienst (Berlin). Dessen Herausgeber ist der Politologe und beken­nende Atheist Carsten Frerk. Autor Thomas Häntsch stört sich daran, dass an den Scheiben eini­ger Wagen ... Mehr lesen »

Gottlos glücklich – Die Geschichte der Buskampagne.de

buskampagne_video

Es ist ja nun schon eine ganze Weile her, dass der “große Rote” durch Deutschland fuhr. Und es war der Beginn auch mei­nes Engagements in die­ser Sache. Nun gibt es einen ganz aktu­el­len Film der “video­teuse” bei YouTube, der die Geschichte der Buskampagne erzählt: Im Sommer 2009 war das Fass für die Freigeister über­ge­lau­fen. Der Allgegenwart reli­giö­ser Werbung aller Art ... Mehr lesen »

Unchristliche Kirchen lassen sich aushalten

Rund eine Milliarde an öffent­li­chen Geldern fließt in Öster­reich in den kon­fes­sio­nel­len Bildungsbereich monie­ren Kirchenkritiker Wien – “Schulen mit katho­li­schem Religionsunterricht die­nen nur dazu, die Kinder zum Christentum zu bekeh­ren.” Heinz Oberhummer, Physiker, Wissenschaftskabarettist und Mitinitiator des “Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien” hat wenig Freude mit der Tatsache, dass Kirche und Staat immer noch durch­aus eng ver­floch­ten sind. Oberhummer ist mit dem ... Mehr lesen »

Wie sich evangelische und katholische Kirche in Deutschland finanzieren

Die Mahnung des Papstes zur „Entweltlichung“ der Kirche rührt an deren – finan­zi­el­lem – Fundament. Denn 2010 nahm die katho­li­sche Kirche in Deutschland 4,97 Milliarden Euro allein aus der Kirchensteuer ein, bei der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) waren es 4,25 Milliarden Euro. Im Jahr 2008 waren es noch 5,06 Milliarden Euro in der katho­li­schen und 4,6 Milliarden Euro in ... Mehr lesen »

Europäische atheistische Tagung in Köln angekündigt

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Atheisten aus Europa und aller Welt wer­den sich in Köln vom 25.-27. Mai 2012 zur euro­päi­schen athe­is­ti­schen Konferenz „Perspektiven des Atheismus – natio­nal, regio­nal, glo­bal“ zusam­men­fin­den, die vom Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) und der Atheist Alliance International (AAI) gemein­sam ver­an­stal­tet wird. Die Tagung wird eine breite Palette von Themen behan­deln, die für Atheisten, Freidenker, Humanisten, Rationalisten, Skeptiker, ... Mehr lesen »

Wie Deutschland die Kirche hofiert

Himmlisches und Irdisches steht seit jeher im Widerstreit um die Macht auf Erden. Im Großen und Ganzen haben die welt­li­chen Staaten sich inzwi­schen gegen die Vertreter des Über­ir­di­schen abge­grenzt. Die Verfassung legt fest, wie und wo die Kirchen von Sonderrechten Gebrauch machen kön­nen, sie haben einen klar defi­nier­ten Status als Öffent­li­che Körperschaft, es gibt Regeln zur Finanzierung. Doch die­ser recht­li­che ... Mehr lesen »

Harte Zeiten für Benedikts Betrieb

Schrumpfen, spa­ren, umbauen: Die katho­li­sche Kirche kämpft mit dem Mitgliederschwund. Noch flie­ßen Milliarden aus der Kirchensteuer, doch die wirt­schaft­li­che Perspektive ist nicht rosig. Für Papst Benedikt XVI. ist sein erster offizieller Staatsbesuch in Deutschland eine religiöse Reise. Doch wenn er durch die deutschen Bistümer fährt, wird er auch die katholische Kirche als Wirtschaftsfaktor wahrnehmen. Mit rund 650 000 Mitarbeitern ist ... Mehr lesen »

Finanzen: Verflechtung zwischen Staat und Kirche

Gespräch mit dem Religionskritiker Carsten Frerk, Korrespondentenberichte aus ver­schie­de­nen Ländern, Gespräch mit dem Kirchenrechtler Stefan Muckel und ein Bericht von Christoph Richter Ob Katholisches Krankenhaus oder Evangelischer Kindergarten – an der Finanzierung die­ser Einrichtungen ist die Kirche oft nur mit gerin­gen Mitteln betei­ligt. Den weit­aus grö­ße­ren Anteil an der Finanzierung machen Gebühren, Beiträge und Steuergelder aus: Mit 19 Milliarden Euro ... Mehr lesen »

KIRCHENSTEUER – UNGEHEUER? – Kirchenkritiker Frerk in Saarbrücken

Obwohl die bei­den gro­ßen christ­li­chen Kirchen heute weni­ger als zwei Drittel der Bevölkerung orga­ni­sie­ren, wer­den viele ihrer Belange durch die öffent­li­che Hand finan­ziert. Und das betrifft kei­nes­wegs nur Krankenhäuser oder Sozialstationen, die von der Allgemeinheit in Anspruch genom­men wer­den kön­nen. Ob Bischofsgehälter, die Ausbildung kirch­li­chen Personals oder Missionswerke – kon­fes­si­ons­lose und anders­gläu­bige Bürgerinnen und Bürger zah­len kräf­tig mit. In sei­nem ... Mehr lesen »

Die Schätze der Kirche – Das sind die Armen

von Heinz Herbert Dieser Satz wird dem zum Heiligen erklär­ten Laurentius zuge­schrie­ben. Der Legende nach hat er die­sen geäu­ßert, als er von römi­schen Christenverfolgern nach den Schätzen der Kirche befragt wor­den sein soll. Laurentius aber hatte alles vor­han­dene Geld der Glaubensgemeinschaft vor sei­ner Verhaftung noch schnell unter die Armen ver­teilt, so konnte er diese Antwort geben. Lange ist es her. ... Mehr lesen »

Die heimliche Kirchensteuer

Das Land spart und streicht an allen Ecken und Enden. Nur eins bleibt hei­lig – die Kirche. Blumenschmuck, Orgel und Glockentürme wer­den häu­fig aus Steuergeldern finan­ziert, aber nicht aus der Kirchensteuer. Der Staat gibt katho­li­scher und evan­ge­li­scher Kirche zusätz­li­che Millionen als Entschädigungen für Enteignungen im 19. Jahrhundert. Besonders umstrit­ten: Nordrhein-Westfalen zahlt auch für die Gehälter von Bischöfen und Pfarrern. Geld ... Mehr lesen »

Warum der Staat der Kirche jährlich Millionen zahlt

Zusätzlich zur Kirchensteuer kas­sie­ren die Kirchen jähr­lich rund 460 Millionen Euro vom Staat. Eine späte Folge der Enteignungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Im Herbst tritt Heinrich Bedford-Strohm einen neuen Job an. Bisher ist er Professor für evan­ge­li­sche Theologie in Bamberg, aber am 30. Oktober wird er in sein Amt als Bischof der evan­ge­li­schen Landeskirche in Bayern ein­ge­führt. Doch eines ... Mehr lesen »

Die Schätze der Kirche

Zeitungen / Foto: Jeger (pixelio.de)

derwesten.de: Die katho­li­sche Kirche im Ruhrgebiet muss Geld spa­ren. Das ist das, was Norbert Jost gehört hat, als seine Kirche in Bochum-Wattenscheid vor eini­gen Jahren geschlos­sen wurde. Norbert Jost ist Senioren-Leiter des ört­li­chen Kolpingvereins. Die St.-Nikolaus-Kirche war seine Heimat. Nicht mal mehr zum Beten kann heute Norbert Jost in das ehe­ma­lige Gotteshaus. Die Kirche soll jetzt an einen Privatmann ver­pach­tet wer­den, ... Mehr lesen »

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