Schlagwort-Archiv: Blog

Zeitungsstapel

in eigener Sache: externe Artikel

Zeitungsstapel
(Foto: Jeger / pixelio.de)

Ich veröffentliche hier im Blog – wie bekannt – auch Anrisse externer Artikel. Artikel, von denen ich meine, dass sie lesenswert und für mich und die Leser des Blogs interessant sein könnten.

Nun mögen das allerdings nicht alle Autoren so gern. Ich habe heute eine Mail erhalten, in dem ein anderer Blogger und Autor mich bat, den Anriss zu entfernen. Das tat ich natürlich.

Da ich aber weiterhin auf externe Artikel hinweisen möchte werde ich die Verfahrensweise ändern. Wie beim hpd werde ich nun auch hier jeden externen Artikel hier als Kurzzusammenfassung darstellen. Das heißt: ich fassen den Inhalt des Artikels kurz zusammen und zitiere daraus das Wichtigste.

Die externen Artikel werden zukünftig durch das nebenstehende Bild gekennzeichnet sein (und natürlich weiterhin durch die Einordnung in die Kategorie “extern”).

Nic

galileo_und_die_inquistition

Eine Richterin gegen den § 166 StGB

Jörg Kantel, der Macher des Blogs “Schockwellenreiter“, schrieb im Sommer des letzten Jahres, dass ihm wegen Vergehens gegen den unsäglichen § 166 StGB der Prozess gemacht werden soll.  Er schrieb seinerzeit: “Ich werde der »Beschimpfung von Bekenntnissen, Religions­ge­sell­schaften und Weltanschauungsvereinigungen« beschuldigt. Was? Ich habe Religionen beleidigt? Religionen kann man doch gar nicht beleidigen, Religionen sind eine Beleidigung. Eine Beleidigung jeglichen gesunden Menschenver­standes.”
Grund genug für mich, den Fall im Auge zu behalten.

Galileo und die Inquisition
Galileo und die Inquisition

Auslöser für diesen Unsinn war ein kurzer Artikel, in dem er die kath. Kirche “Kinderficker-Sekte” nannte. Dies stelle – so die Ermittlungsbehörden – einen strafrechtlich relevanter Tatbestand dar. Nicht nur ich habe darüber bereits berichtet – auch Telepolis nahm sich des Themas an und der IBKA veröffentlichte im November 2011 eine kritische Pressemitteilung.

So weit, so schlecht.

Jörg Kantel wies im November 2011 noch einmal deutliche darauf hin, dass die Anwendung des sog. Blasphemieparagrafen einen nicht hinnehmbaren Einschnitt in die Presse- und Meinungsfreiheit bedeutet: “Es geht darum, ob in diesem Land die Presse- und Meinungsfreiheit auch für Einzelpersonen gilt, oder ob sie sich nur große Medienkonzerne leisten können. [...] Ich sehe diese Anklage jedenfalls als einen massiven Eingriff in die Pressefreiheit in Deutschland an. Denn wo kommen wir hin, wenn wir Kinderficker nicht mehr Kinderficker nennen dürfen?”

Ähnlich sah es nun wohl auch eine Richterin am Amtsgericht Tiergarten. Denn gestern berichtete Kantel darüber, dass die Eröffnung des Hauptverfahrens abgeleht wurde. Aus der Begründung der Richterin zitiert er:

denn (so die Richterin), es gäbe
“in der Tat heftige Diskussionen in der Öffentlichkeit zum Thema ‘Missbrauch in der katholischen Kirche'”
und es sei
‘in diesem Zusammenhang auch durchaus Vertrauen erschüttert worden, insbesondere in die Institution ‘katholische Kirche’.
Diese Diskussionen und Erschütterungen seien aber
‘bedingt durch die in den letzten beiden Jahren bekannt gewordenen zahlreichen Fälle von Missbrauchshandlungen von katholischen Geistlichen und anderen Mitarbeitern der katholischen Kirche.’

Wenn die Woche, die nun die Gegenseite noch Zeit hat, gegen den Nichteröffnungsbeschluß anzugehen, verstrichen ist, können wir davon ausgehen, dass man die kath. Kirche als das bezeichnen darf, was sie ist: eine Kinderficker-Sekte.

Mein Dank geht an Jörg Kantel und an die kluge und vernünftige Richterin. Kantel verspricht (?) nun, ein “Schwarzbuch Mißbrauch — Über die pädophilen Machenschaften der katholischen Kirche” zu schreiben…

Nic

PS: Jörg, Du solltest über den Dingen stehen: eine Gegenklage gegen den Anzeigenden sieht nach billiger Rache aus. Das Buch, das versprochene, ist Rache genug :-)

 

EHBB Logo

Noch ein Blog

EHBB LogoHeute habe ich hier im Bloghaus nicht sonderlich viel getan… das lag daran, dass ich den Evolutionären Humanisten Berlin-Brandenburg e.V. (EHBB) einen neuen Blog “spendiert” habe.

Unter http://gbs-berlin.org/ ist dieser nun erreichbar.

Ich muss einmal mehr sagen, dass mich WordPress begeistert… denn der Export aus dem alten Blog und der Import in den neuen klappte in Minuten – inklusive Bilder, Kommentaren, Pingbacks etc. Großartig!

Wie es mit dem Blog dort weitergeht, steht dort

Nic

tweet_bsp

Tweets im Blog

Ab und an kommt es vor, dass mir ein Tweet besonders gefällt und ich ihn hier im Bloghaus teilen möchte. Dazu gab es bisher zwei Möglichkeiten; eine “statische” und eine dynamische mittels PlugIn.

Statisch bedeutet: man macht einfach ein Bildschirmfoto, und stellt das ein. Dabei gehen natürlich alle Links im Tweet verloren:

Deshalb habe ich das PlugIn Blackbird Pie im Einsatz. Das macht einen Tweet “lebendig”. Der obige würde dann zum Beispiel so aussehen:

[blackbirdpie url="https://twitter.com/#!/Philoponus/status/137554096868687873"]

Schon ganz fein. Aber nun bietet Twitter die Funktion selbst an. Perun hat darauf hingewiesen und den erst einmal umständlich scheinenden Weg dazu beschrieben (ist aber nicht umständlich, das hat man fix-zwei-drei drauf).

Nun Ihr: welche Darstellung gefällt Euch am besten? Ich jedenfalls empfinde die neue Variante als die eleganteste.

Nic

wikipedia_2012_01_18

Warum SOPA auch uns angeht

Im Rahmen eines sogenannten “Blackout Days” haben sich heute zahlreiche Webseiten verhüllt, darunter die englischsprachige Wikipedia. Sie protestieren damit gegen zwei amerikanische Gesetzesentwürfe, den Stop Online Piracy Act (SOPA) und den Protect IP Act (PIPA). Diese sollen Wirtschaftsinteressen amerikanischer Copyright-Inhaber schützen, haben aber massive Auswirkungen auf die digitale Welt: Internetprovider sollen gezwungen werden, Inhalte proaktiv zu überwachen, Inhalte sollen gesperrt, Suchmaschinen-Treffer nicht mehr angezeigt und Verlinken strafbar werden. Dies hat in Amerika für einen Aufschrei gesorgt, wie er in Deutschland bei der “Zensursula”-Debatte um Netzsperren stattfand. “Sollten diese Gesetze auch nur zur Hälfte so kommen wie vorgeschlagen, hat dies negative Auswirkungen auf das gesamte Internet”, sagt Markus Beckedahl, Vorsitzender des Digitale Gesellschaft e.V.

weiterlesen

PI-News ist tatsächlich rechtsextrem!

Gestern war ein Tag der Freude, zumindest für alle Gegner von Rassismus und Diskriminierung, denn die Staatsanwaltschaft hat endlich begonnen gegen PI-News zu ermitteln und der Verfassungsschutz, eine Institution, die man kritisch sehen muss, beobachtet nun offiziell die rassistische Seite.

Gründe für die Beobachtung von PI-News gibt es genug, so ist es nur selbstverständlich, wenn eine Internetseite überwacht wird, die die Ausweisung aller Muslime in Deutschland fördert, wenn diese nicht ihrer Religion abschwören. Solche Forderungen kennt man aus dem Iran oder Pakistan wo Konvertiten ihrer Religion abschwören sollen, in Deutschland sind solche Forderungen nicht durchsetzbar und das ist gut!

Vor wenigen Tagen hat PI-News noch vor den muslimischen Kindern gewarnt, die für euch Massenvernichtungswaffen darstellen. Eine Forderung, die zeigt wie verrückt die Welt ist, in der sich einige eurer Autoren bewegen. PI-News behauptet von sich sie würden eine islamkritisches Portal sein und versucht sich so bei den Humanisten in diesem Land beliebter zu machen, ein Vorhaben das zum Scheitern verdammt ist. Denn jeder Artikel auf der Seite hat nur ein Ziel, nämlich Hetze gegen Muslime, Linke und andere Menschen zu schüren, die nicht ihre Ideologie teilen.

http://diefreiheitsliebe.de/antirassismusantifaschismus/pi-news-ist-tatsachlich-rechtsextrem

Epiphanias

Wie alle Jahre suchen uns wieder landauf landab die Sternensinger heim. Wie wärs, den katholisch indoktrinierten Kindern einmal zu erzählen was sich damals wirklich zugetragen hat:

Am dreizehnten Tag nach seiner Geburt lag das Kind noch immer in der Futterkrippe. Trotz Hirtenhuldigung und Engelsgesang hatte sich keine komfortablere Bleibe für die kleine Familie gefunden.
Da traten drei Herren in Seide, Samt und Brokat zum Stall herein, so dass Maria und Josef von der Pracht ganz geblendet wurden. Hinter ihnen schritt ein kleiner, zerlumpter Trommlerjunge einher.
Der erste, ein Greis mit weißem Barte, trat an die Krippe heran und sprach: „Wir haben deinen Stern aufgehen sehen. Wir werden sehen, wie er strahlt, aber wir werden ihn auch untergehen sehen. Ich bin Melchior und bringe dir die Heilpflanze Myrrhe dar, denn du wirst der Heiland sein, ein Wundertäter und Verkünder der Nächstenliebe und des Reiches Gottes. Du wirst der Christus sein, der Gesalbte. Aber die Myrrhe verwendet man auch zur Balsamierung der Toten. Du wirst eines schrecklichen, gewaltsamen Todes sterben. Das Reich Gottes wird gehörig auf sich warten lassen, und stattdessen werden deine Anhänger eine Kirche gründen. Anstatt deine Lehre zu verkünden, werden sie deinen Tod mystifizieren und das Martergerät zum Symbol ihres Glaubens erheben.“

weiterlesen