Gestern Nachmittag, vor ziemlich genau 24 Stunden, habe ich begonnen, das Buch zu lesen. Eben habe ich es aus der Hand gelegt. „Eskandar“ liest sich wie aus einem Guss. Es ist dafür gemacht, in ebensolchem gelesen zu werden. Weich wie das Rauschen der Windes in den Blättern der Bäume, knorrig wie die Menschen aus dem Süden und manchmal auch kühl ... Mehr lesen »
Schlagwörter Archiv: Belletristik
Feed AbonnementDean Koontz – Irrsinn
Eingefleischte Krimi-Leser sollten diese Rezension überblättern. Denn ich bin kein Krimi-Leser. Und ich werde vermutlich so schnell auch keiner werden. Zwar kann mich solch ein Buch wie “Irrsinn” unterhalten… aber das ist mir persönlich zu wenig. Ich habe nichts Neues gelernt. Koontz baut Spannung auf. Das aber einige Male schon auf Kosten der inneren Logik der Story. Dinge und Eigenschaften ... Mehr lesen »
Michael Schmidt-Salomon beim ZDF-Nachtstudio
Ich habe ja bereits darauf hingeweisen, dass das ZDF ein Interview mit Michael Schmidt-Salomon auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse führte. Allerdings habe ich auf die ZDF-Mediathek verlinkt, aus der das Video über kurz oder lang wieder verschwinden wird. Nun fand sich wer, der den Beitrag bei YouTube zur Verfügung stellte und damit “rettete”: Nic Mehr lesen »
Ein Jugendbuch für neugierige Erwachsene
(hpd) Ich fühle mich selber und sehe auch andere oft ausgeschlossen aus den wirklich wichtigen Debatten dieser Zeit, weil die „Geheimsprache“ der Philosophen vor uns vieles mehr versteckt denn erhellt. Das neue Buch von Michael Schmidt-Salomon „Leibniz war kein Butterkeks“ hilft dem ab. In einem sokratischen Dialog kommen Schmidt-Salomon und seine Tochter Lea ins Gespräch über „das Leben, das Universum ... Mehr lesen »
Philosophische Knabbereien
Eine weitere Rezension von Schmidt-Salomons neuem Buch “Leibniz war kein Butterkeks” findet sich in der diesseits, der (auch online verfügbaren) Zeitschrift des HVD. von Hugo Gebhard Gibt es doch glatt Butterkekse die Leibniz heißen, genau wie ein deutscher Philosoph des 17. Jahrhunderts – Gottfried Wilhelm Leibniz. Nomen ist bekanntlich Omen und vielleicht verhilft uns der Genuss von Keksen zu etwas ... Mehr lesen »
denkladen: Leibniz war kein Butterkeks
Dank Rainer kann ich hier schon einmal die erste (Vorab)-Rezension veröffentlichen. Die des denkladens, der das Buch natürlich auch anbietet: von G. Reinsdorf Der Philosoph Michael Schmidt-Salomon, einer der profiliertesten säkularen Denker, hat ein neues Buch herausgebracht. Im Gespräch mit seiner Tochter Lea entwickelt er eine Einführung in die Philosophie, die sich an alle richtet, die sich selbst „einen Reim ... Mehr lesen »
Aufruf: Artikel-Sammlung über neues MSS-Buch
Gestern ist es endlich erschienen: das lang erwartete neue Buch von Michael Schmidt-Salomon “Leibniz war kein Butterkeks“. Ich habe mein Exemplar heute abgeholt und angefangen, darin zu lesen. Ich sage dazu aber noch nichts… Da ich aber mitbekommen habe, dass das Buch mit Freude und großer Erwartung aufgenommen und bei Facebook schon darüber diskutiert wird, schlage ich vor, dass wir ... Mehr lesen »
Galsan Tschinag über die neun Träume des Dschingis Khan
von Siegfried R. Krebs Neun, das sei die heilige Zahl der Nomaden, teilt uns Galsan Tschinag mit. Und er erzählt in seinem bemerkenswerten historisch-psychologischen Roman mit archaischer Sprachgewalt das Leben des Dschingis Khan. In neun Tag- und Nachtträumen blickt der sterbende Weltherrscher zurück auf seine Erfolge und seine Niederlagen, auf seine Hoffnungen und seine Ängste. Dschingis Khan ist im Laufe ... Mehr lesen »
Der Pfründe wegen gehen Mönche auch über Leichen
von Siegfried R. Krebs WEIMAR. (fgw) Krimis können vieles sein. Billige Konfektionsware, seicht also, und nur auf äußere Spannungseffekte angelegt. Oder aber gesellschaftskritisch, unter die Oberfläche gehend. So wie Walter Laufenbergs “Sarkophag”. In dieser Malteser Verschwörung um ein Geheimnis der Christenheit geht es nicht bloß gesellschaftskristisch, sondern vor allem kirchenkritisch zu: Weilte der “Heilige Paulus” überhaupt auf der Mittelmeer-Insel Malta, ... Mehr lesen »
Terror, Überwachung und Bespitzelung im Wandel der Zeiten
von Siegfried R. Krebs WEIMAR. (fgw) Überwachung, Kontrolle, Bespitzelung, schließlich Terror. Wer meint, das seien Schlagworte zur Kennzeichnung des 20. oder des beginnenden 21. Jahrhunderts, der irrt. Und man benötigt dafür auch nicht modernste Techniken und Technologien. Dieses oben erwähnte Phänomen ist, wenn man sich intensiv mit der Geschichte befaßt, zwar nicht so alt wie die Geschichte der Menschheit. Wohl ... Mehr lesen »
Nihilistisches: Nichts werden wollen, wenn nichts Sinn hat?
von Siegfried R. Krebs und Lysett Wagner WEIMAR. (fgw) Guten Kinder- und Jugendbüchern ist eigen, daß sie von Menschen jeden Alters gelesen werden können. Dies trifft in ganz besonderem Maße auch auf Janne Tellers Buch “Nichts” zu. “Nichts”ist eine beklemmende Parabel über die uralte und doch ewig junge Frage nach dem Sinn des Lebens. Dieses dänische Jugendbuch liegt mittlerweile auch ... Mehr lesen »
Rafik Schami – Erzähler der Nacht
Nicht immer möchte ich die Probleme der Welt lösen; nicht immer politische oder religionskritische Bücher lesen. Ab und zu muss ich meinen Kopf ausruhen und mir eine Auszeit nehmen. Rafik Schami ist dafür mehr als geeignet. Wie kann man viele Geschichte erzählen, viele Erzählstile verwenden in einem Buch, ohne dass dieses zerfranst und sich nicht wie “aus einem Guss” liest? ... Mehr lesen »
Jasmin Tabatabai – Rosenjahre
Viele kennen sie als Schauspielerin; manche als Musikerin. Aber Jasmin Tabatabai kann auch schreiben. In ihrem ersten Buch erzählt sie die Geschichte ihrer Eltern: ihres iranischen Vaters und ihrer deutschen Mutter. Eine zauberhafte Geschichte, die nichts mit eintausendundeiner Nacht zu tun hat und trotzdem die Faszination des Fremden transportiert. Jasmin Tabatabei hatte das große Glück, die tagebuchgleichen Briefe zu finden, ... Mehr lesen »
Jostein Gaarder – Die Frau mit dem roten Tuch
[Erstveröffentlichung: 30. März 2010] Jostein Gaarder gehört schon einige Jahre zu meinen Favoriten. Ich habe seit „Sophies Welt“ jedes Buch von ihm verschlungen, wenn auch ich zugeben muss, dass mich seine Engelsgeschichten eher irritierten. Jedoch sind mir seine zwar manchmal sehr emotionalen Bücher lieb, die sich – wenn auch aus einer anderen Sicht als der meinen – mit den grundlegenden ... Mehr lesen »
Rainer Buchheim – Die Messitsch
[Erstveröffentlichung: 11. März 2010] Humor und Religionskritik scheinen sich nicht so gut zu vertragen oder weshalb gibt es so wenige lustige Bücher? Hier ist eines davon. Justus Christiansen, der zukünftige Leader der Band „Die Braihts“, wird unter seltsamen Umständen am Ende eines Jahrhunderts in einer Garage geboren. Klingt irgendwie bekannt? Das soll es auch. Und wenn dann Michael Schmidt-Salomon, Richard ... Mehr lesen »
Uli Hannemann – Neulich in Neukölln
[Erstveröffentlichung: 2. Januar 2010] Man muss sich doch auch mal erholen dürfen … auch beim Lesen. Und wer seinen Geist mal ein wenig erholen und erfrischen möchte, wer einfach mal Pause machen möchte vom täglichen Kampf ums Dasein… dem sei Uli Hannemanns Buch ans Herz – oder auf den Nachttisch – gelegt. Ungeschminkt und jenseits aller polical correctness malt Hannemann ... Mehr lesen »
Rafik Schami – Eine Hand voller Sterne
[Erstveröffentlichung: 13. November 2009] Nach all der doch nicht ganz so entspannenden Lektüre der letzten Wochen habe ich mir ein freundlicheres Buch heraus gesucht. Doch so ganz scheine ich mein derzeitiges religiöses Literatur-Umfeld nicht verlassen zu haben: spielt doch die Handlung in Damaskus zu einer Zeit, da Christen und Moslems friedlich miteinander lebten. Das Thema spielt im Buch aber keine ... Mehr lesen »
Khaled Hosseini – Tausend strahlende Sonnen
[Erstveröffentlichung: 24. Oktober 2009] Ich bin selbst etwas verwundert, dass ich Hosseinis Buch “Der Drachenläufer” in meinem Blog nicht reviewte. Denn gelesen habe ich es natürlich. Da gibt es also noch etwas nach zu holen. Doch dieses Buch “Tausend strahlende Sonnen” halte ich für das bessere Buch. Und das ist erstaunlich wenn man bedenkt, dass Autoren beim zweiten Buch immer ... Mehr lesen »
Andreas Müller – Das Prometheus Trio – Die InvasionAndreas Müller
[Erstveröffentlichung: 15. Oktober 2009] Vor einigen Tagen habe ich Andreas Müllers erstes Buch beschrieben, heute sein (vorerst) letztes. Es ist nicht ganz so ein Trash; diese Geschichte des Prometheus-Trios; aber als großartiges Stück der Literatur möchte ich es auch nicht bezeichnen. Zu grob ist die Kelle, die Andreas Müller schwingt, so schwarz/weiß; Gut/Böse sind die Figuren gezeichnet. Es gibt hervorragende ... Mehr lesen »
Martin Cruz Smith – Das Labyrinth
[Erstveröffentlichung: 10. Oktober 2009] Kennste eines, kennste alle… So könnte man ein wenig flapsig über dieses Buch sprechen. Es war das der letzte Roman der Arkadi-Renkow-Serie, den ich noch nicht gelesen hatte. Und immerhin: es gibt ein Happy End! Etwas sehr Neues bei Cruz-Smith. Renkow trifft nicht nur seine geliebte Irina wieder (Vgl. Gorki Park), sondern nach einer Reise, die ... Mehr lesen »
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