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Berlin, die welt­of­fene Stadt, will der­zeit mit einer Werbekampagne punk­ten. Für mehr Sicherheit im Strassenverkehr wirbt die­ser debil grin­sende Typ, der sich Christophorus nennt:

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Erst jetzt kam mir ein Interview der Tageszeitung „Die Welt“ aus dem Hause Spinger vom 4. Mai 2012 unter die Augen. Unter der Über­schrift “Religionsferne ist ein Überg­ang­sphä­no­men” ließ sich hier der Erfurter katho­li­sche Bischof Joachim Wanke über den weit­ver­brei­te­ten Atheismus in Ostdeutschland und seine dage­gen gerich­tete “Missionsstrategie” aus. Das Interview nahm Bezug auf eine Studie in den USA, daß nir­gends auf der Welt die „Gottesferne“ so ver­brei­tet sei wie in Ostdeutschland.

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Es hat schon einen Grund dass die Giordano-Bruno-Stiftung einen Protestaufruf gegen den Mordaufruf gegen den ira­ni­schen Rapper Shahin Najafi ver­öf­fent­lichte. Auch ich habe ja bereits zur Solidarität mit Najafi auf­ge­ru­fen. Denn nun soll es dem Focus zu Folge eine wei­tere Fatwa gegen den Rapper geben:

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Am 10. Mai hat das Berliner Abgeordnetenhaus auf Antrag der Piraten-Partei über die „Kirchensteuer“ debat­tiert. Eine Steuer, die gar keine ist, die auch nicht vom Staat erho­ben wird, son­dern von den bei­den Amtskirchen selbst. Sie ist also nichts ande­res als ein Vereinsbeitrag, den die Berechtigten aller­dings seit 1933 mit dem von der Hitler-Regierung beschlos­se­nen (und bis heute gül­ti­gen Einkommensteuergesetz) über die Arbeitgeber und die Finanzämter zwangs­weise von ihren Mitgliedern ein­trei­ben. In der Debatte sprach auch der Abgeordnete Wolfgang Brauer von der Partei DIE LINKE. Seine Rede soll in Auszügen hier wie­der­ge­ge­ben wer­den.

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Gegen den ira­ni­schen Rapper Shahin Najafi wurde durch den Großayatolla Ali Safi-Golpajegani eine Fatwa erlas­sen. Der Mullah hält den Song “Naghi” für Blasphemie und sprach daher ein Todesurteil gegen Najafi aus. Es soll auch ein Kopfgeld in Höhe von 100.000 US-Dollar aus­ge­setzt wor­den sein.

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Dem ira­ni­sche Rapper Shahin Najafi wird eine sehr zwei­fel­hafte Ehre zuteil: er ist – nach Salman Rushdie – das jüngste Opfer des Größenwahns eines Großajatollahs.

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In den letz­ten Tagen berich­te­ten die Medien viel und aus­führ­lich über die Krawalle, die sich die pro­vo­zie­ren­den PRO-NRW-Idioten und die die Provokation mit Freude anneh­men­den Salafisten lie­fer­ten.
Nun sind diese hirn­wurm­zer­fres­se­nen Hardcore-Islamisten ja meine Lieblingsfeinde.[1. siehe hier] Unter ande­rem auch des­halb, weil sie für die unwis­sende Öffent­lich­keit genau das Bild des krie­ge­ri­schen Islam ablie­fern, dass diese wie ein Abziehbild benö­tigt. Und genau so benimmt sich dann auch die rechts­po­pu­lis­ti­sche Gruppe von PRO-NRW und Pro-Köln: sie neh­men die­ses Zerrbild gern als Feindbild an.

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Atheisten missionieren

On 8. Mai 2012 By

Nein, ich meine damit nicht, dass Atheisten mis­sio­nie­ren – sie sol­len mis­sio­niert wer­den. Das zumin­dest hat der Autor des Buches “Gott: Eine kleine Geschichte des Größten” offen­bar vor.
“Atheisten, fin­det Lütz, leben manch­mal so, als ob es Gott doch ein biss­chen gäbe – und Gläubige so, als gäbe es ihn nicht.” Und damit soll also bewie­sen sein, dass es die­ses all­mäch­tige Alphamännchen gibt. – Ein wenig frag­wür­dig, die­ser “Beweis”.

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Die isla­mi­schen Organisationen, die in der heu­ti­gen Sitzung der Islamkonferenz am run­den Tisch saßen, sind die Vertreter von ver­schie­de­nen isla­mi­schen Regierungen und Verbänden und Teil einer isla­mi­schen Bewegung. Ihr Ziel ist mehr Macht und mehr poli­ti­scher Einfluss.

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Friedrich lügt

On 20. April 2012 By

Der Innenminister des Landes lügt. Und er ist der Lüge über­führt.

Als die BLÖD die sehr eigene Interpretation der Studie über das Leben jun­ger Muslime in Deutschland vor­nahm ver­neinte Hans-Peter Friedrich, dass sein Ministerium dem Springer-Blatt die Studie vorab übergab.

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Ein Riss durch die Welt

On 20. April 2012 By

Nur einen Tag nach Erscheinen des hier im Blog kon­tro­vers kom­men­tier­ten Artikels von Uwe Lehnert hat die­ser im Tagesspiegel einen Artikel ver­öf­fent­licht:

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OBERWESEL. (hpd/gbs) Eine sala­fis­ti­sche Werbekampagne, in deren Rahmen angeb­lich bis zu 25 Millionen Ausgaben des Korans in Deutschland ver­teilt wer­den sol­len, hat in der Politik hef­tige Kritik aus­ge­löst. gbs-Sprecher Michael Schmidt-Salomon warnte aller­dings vor hys­te­ri­schen Über­re­ak­tio­nen, die die Kampagne der Salafisten bloß auf­wer­ten wür­den.

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Der Vertreter des Allwissenden auf Erden musste sich beim Seehofer erkun­di­gen, was es denn mit den Piraten auf sich hat. Dabei hätte er doch mit­tels Gebetfunk “da oben” nach­fra­gen kön­nen.

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Am 27. März 2012 erschien in Nics Bloghaus ein kur­zer Artikel mit dem Titel „Brautgeschenk und Scharia“. Ich schrieb dar­auf einen Kommentar mit dem fra­gen­den Unterton, wie­weit Kritik am Islam und an Muslimen erlaubt sei, spe­zi­ell aus einer huma­nis­ti­schen Position her­aus. Tags dar­auf ver­öf­fent­lichte Nic Frank an glei­cher Stelle einen Beitrag „Kritik am Islam, Kritik an Muslimen“, in dem er seine Auffassung von berech­tig­ter und nicht zuläs­si­ger Form von Be- und Verurteilung die­ser Religion und ihrer Anhänger skiz­zierte. Die darin beschrie­bene gene­relle Auffassung teile ich in vol­lem Umfang. Ich habe aber wesent­li­che Ergänzungen und Differenzierungen anzu­brin­gen.
ein Kommentar von Uwe Lehnert

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Sinead O´Connor in einem Focus-Interview:

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Ich fühl mich sicher

On 16. April 2012 By

Bei die­sem Verfassungsschutz muss ich mich ja ein­fach nur sicher füh­len. Hat er doch her­aus­ge­fun­den, dass das Geld für die Koranverteilungsaktion der Salafisten ver­mut­lich aus dem Ausland stammt.

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Alle oder keine

On 12. April 2012 By

Um das noch­mal klar zu stel­len: Entweder gehö­ren weder Bibeln noch Korane noch sons­tige Märchenbücher vor Schulen ver­teilt oder halt alle

— Thomas R. Diehl (@shadaik) April 11, 2012

Nein, ich halte nicht das geringste vom Salafistenpack. Aber sehr viel vom rechts­staat­li­chen Prinzip “Gleiches Recht für alle”.

— Thomas R. Diehl [...]

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Wenige Jahre vor sei­nem Tod unter­suchte der große bri­ti­sche Essayist und Atheist Christopher Hitchens noch ein­mal die Zehn Gebote. Er been­dete seine Betrachtungen mit der Forderung nach neuen Geboten.

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Kirchenaustritt zum Hasenfest

On 6. April 2012 By

Die Kirchenaustritte zum Hasenfest haben in die­sem Jahr eine erfreu­li­che mediale Präsenz gehabt. Mehrere regio­nale und über­re­gio­nale Zeitungen haben berich­tet (Links siehe unten) und selbst in der Tagessschau wurde dar­über berich­tet.

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zweierlei Maß

On 3. April 2012 By

Im Bistum Trier wer­den wei­ter­hin pädo­phile Pfarrer beschäf­tigt. Eine Entlassung aus dem Kirchendienst sei nicht mög­lich, da ein Beschäftigungsverbot für Pfarrer nach deut­schen Kirchenrecht nicht zuläs­sig ist.

Hier wird wie­der ein­mal mehr deut­lich, wie inner­halb der Kirche mit zwei­er­lei Maß gemes­sen wird: Angestellte, die sich schei­den las­sen oder neu ver­hei­ra­ten, [...]

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Am 31. März hat mich eine eMail aus Wien erreicht. Nicht anonym, son­dern nament­lich gezeich­net. Verfaßt von einem süd­ost­eu­ro­päi­schen Katholiken. Dieses Schreiben trieft nur so von Haß auf alles Anders- und Nichtgläubige, auf alle Muslime und Atheisten. Letztere wer­den von die­sem beken­nen­den Katholiken sogar gleich­ge­setzt!

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Immer wie­der gerate ich in die selt­same Situation, mich gegen Vorwürfe weh­ren zu müs­sen, die mir Kulturrelativismus oder gar Islamfreundlichkeit unter­stel­len.
Und immer wie­der werde ich es nicht leid, zu erklä­ren, das ich unter­scheide. Einem Freund, mit dem mich vie­les ver­bin­det und eini­ges trennt, schrieb ich vor eini­gen Tagen diese Worte:

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Brautgeschenk und Scharia

On 27. März 2012 By

Das Landgericht Limburg hatte zu ent­schei­den, ob eine tür­ki­sche Braut ein wert­vol­les Geschenk ihres Schwiegervaters nach der Scheidung behal­ten darf.
Nicht nor­mal ist jedoch, mit wel­cher Begründung das Gericht der Beklagten (der Beschenkten) Recht gab…

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Wie das ND berich­tet, ist die LINKE in Thüringen mit dem Versuch geschei­tert, den Reichsdeputationshauptschluss prü­fen zu las­sen.

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Lesung Michael Schmidt-Salomon am 21. April 2012 in Berlin
Lesung Michael Schmidt-Salomon am 21. April 2012 in Berlin

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