“Wir haben es satt!”

Demo "Wir haben es satt!" - Berlin, 19.01.2013

Demo "Wir haben es satt!" - Berlin, 19.01.2013

Demo “Wir haben es satt!” – Berlin, 19.01.2013

Unter dem Motto: “Wir haben es satt” rufen die Veranstalter zum vierten Mal zu Beginn der Grünen Woche zur Demonstration auf.

    Start: 18. Januar 2014 um 11:00 Uhr
    Ort: Potsdamer Platz, Berlin

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Verpasste Chance in Münster

Bildquelle: ovg.nrw.de

Bildquelle: ovg.nrw.de

Bildquelle: ovg.nrw.de

BERLIN. (hpd) Der Dienstag hätte ein historischer Tag werden können. Denn am Dienstag sollte das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster darüber verhandeln, ob der Humanistische Verband (HVD) auch im bevölkerungsreichsten Bundesland “Humanistische Lebenskunde” als weltanschaulichen Gegenpart zum Religionsunterricht anbieten darf. Es kam jedoch ganz anders. Weiterlesen

Kinderkanal bejubelt Beschneidung

Screenshot KiKA

Screenshot KiKA

Screenshot KiKA

BERLIN/ERFURT. (hpd) Der Kinderkanal KiKA von ARD und ZDF ist bereits schon einmal damit aufgefallen, dass er unreflektiert Kindern religiöse Geschichten erzählt. Aktuell toppt er das jedoch mit einem weiteren Missgriff und verharmlost die Beschneidung. Weiterlesen

Kann das Gehirn das Gehirn verstehen?

cover_gehirn

cover_gehirn(hpd) Zehn Jahre ist es her, da haben elf führende deutsche Neuro­wissen­schaftler unter­schied­licher Teil­disziplinen zusammen das “Manifest” der Hirnforschung verfasst. Mit Hilfe dieses Artikels wollten die Autoren ein möglichst reales Bild der aktuellen Möglich­keiten und eine vorsichtige Prognose über den zukünftigen Erkenntnis­­gewinn statuieren. Matthias Eckold fragt in seinem Buch “Kann das Gehirn das Gehirn verstehen?” nach dem aktuellen Stand der Dinge und ob sich die Hoffnungen der Wissen­schaftler erfüllt haben. Weiterlesen

Vorsicht! Wippen macht geil!

DoubleFacePalm

DoubleFacePalmNach Auffassung von zwei saudischen “Religionspolizisten” macht die Benutzung einer Wippe durch Frauen geil.

Nicht unbedingt die Frauen – aber Männer, die das sehen.

Und deshalb – so die Logik der Hirnlosen – müsse das Wippen den Frauen verboten werden. Weiterlesen

Oh Du, geliebter Führer – Personenkult im 20. und 21. Jahrhundert

fuehrerkult_cover

fuehrerkult_coverDas 20. Jahrhundert war, wie kein anderes, geprägt von einem Personenkult, der Tyrannen, Diktatoren und Massenmörder verehrte. Hitler, Stalin und Kim Jong Un ließen und lassen sich von den Massen bejubeln, während sie gleichzeitig verantwortlich waren für grausame Verbrechen. Thomas Kunze und Thomas Vogel untersuchen mit zahlreichen Mitautoren in “Oh Du, geliebter Führer” was es auf sich hat mit dem Personenkult im 20. Jahrhundert. Weiterlesen

Die kurze Geschichte der DDR-Freidenker

groschopp_cover

groschopp_coverWEIMAR. (fgw) Die Geschichte der DDR-Freidenker (Verband der Freidenker – VdF) währte nur gut eineinhalb Jahre – von der Initiierung “von oben” im Herbst 1988 über die offizielle Verbandsgründung im Juni 1989 und ihrem organisatorischen Ende im Sommer 1990. Danach verlieren sich die Spuren ihrer etwa 12.000 Mitglieder und lokalen Organisationen im Nirgendwo bzw. durch individuelle Übertritte in westberliner oder westdeutsche Verbände (DFV-Sitz Dortmund und DFV-Sitz Berlin, nachmalig HVD). Weiterlesen

Fast 55.000 Kirchenaustritte in AT – und damit mehr als 2012

Bischof Schönborn, Wien , Foto: kathbild.at/Franz Josef Rupprecht

Bischof Schönborn, Wien , Foto: kathbild.at/Franz Josef Rupprecht

Bischof Schönborn, Wien , Foto: kathbild.at/Franz Josef Rupprecht

WIEN. (hpd) In Österreich sind 2013 fast 55.000 Menschen aus der Kirche ausgetreten – um fast fünf Prozent mehr als 2012. Der Anstieg gilt als unerwartet. Hoffnungen auf eine Aufbruchsstimmung durch den neuen Papst Jose Maria Bergoglio dürften sich damit zerschlagen haben. Weiterlesen

Wie aus Diplomaten Geheimdienstleute werden

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Heute früh hieß es noch in der WELT “Deutsche Diplomaten in Saudi-Arabien beschossen”. Dort wurde berichtet, dass das Fahrzeug von zwei Mitarbeitern der deutschen Botschaft in Saudi-Arabien angegriffen und beschossen wurde. Den beiden Männern ist nichts passiert aber das Fahrzeug geriet in Brand.

Soweit die Meldung am Morgen.

Inzwischen ist es draußen dunkel und was meldet die FAZ? “Angriff auf BND-Mitarbeiter – Entführungsversuch in Saudi-Arabien”.  Weiterlesen

Vor 50 Jahren

Dylan-screenshot

erschien die LP “The times they are a-changin’” von Bob Dylan. Heute genau vor genau 50 Jahren!

Meine Liebe zu seiner Musik ist jüngeren Datums… aber ich erzähl kurz eine Geschichte, weshalb ich aus der Platte, die sicherlich berühmtere und bekanntere Lieder als das hier enthält, genau “One too many mornings” ausgewählt habe:

Als ich endjugendlich war, spielte eine Band namens “Z.O.P.F.” live einen Song, den sie mit “und hier was von Robert Zimmermann” ankündigte um dann mit deutschem Text loszurocken. Es war BAP’s kurz zuvor veröffentlichte Version des Songs “Su ‘ne Morje“… Und so lernte ich sowohl BAP als auch den Meister kennen…

Nic

“Auch dein Tod gehört uns” – Die CDU und die Sterbehilfe

Skulptur auf dem Alten St. Matthäus Friedhof

Skulptur auf dem Alten St. Matthäus Friedhof

Skulptur auf dem Alten St. Matthäus Friedhof

Kaum hat die große Koalition das Regieren angefangen, so haben wir pünktlich zum Jahresanfang die erste große gesellschaftliche Debatte: Die Sterbehilfe. CDU Gesundheitsminister Gröhe ist mit der derzeitigen Regelung, dass die sogenannte passive Sterbehilfe erlaubt, nicht einverstanden und möchte einen neuen, fraktionsübergreifenden Antrag auf ein Verbot im Bundestag erreichen.
Aber warum brauchen wir das Verbot eigentlich?
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Familienfreundlich töten

Ursula von der Leyen, Foto: CDU/CSU-Bundestagsfraktion (CC-BY-SA-3.0)

Ursula von der Leyen, Foto: CDU/CSU-Bundestagsfraktion (CC-BY-SA-3.0)

Ursula von der Leyen, Foto: CDU/CSU-Bundestagsfraktion (CC-BY-SA-3.0)

Unsere neue Verteidigungsministerin hat – davon darf man ausgehen – von dem, was sie jetzt tun soll, keine Ahnung. Das macht aber nichts; dann macht sie halt das, was sie zwar auch nicht kann, aber schon gemacht hat: Familienpolitik. Weiterlesen

Mac Baren – Cherry Ambrosia

Mac Baren Cherry Ambrosia

Mac Baren Cherry Ambrosia

Mac Baren Cherry Ambrosia

Das ist nun wahrlich nicht mein erster Kirschtabak – und es wird vermutlich auch nicht mein letzter sein. Denn – ich kann nicht erklären, weshalb – für mich ergänzen sich Tabak und Kirscharoma gut.

Allerdings gibt es hier beim Cherry Ambrosia ein paar Abstriche zu machen. Meine Referenz ist und bleibt bisher der “Black Cherry” von Samuel Gawith – und an den reicht der Mac Baren doch nicht heran.

Als ich die frisch gekaufte Dose öffnete… da roch gleich das ganze Zimmer nach der Aromatisierung. Allerdings erinnert die mich nicht so sehr an frisch gepflückte Süßkirschen sondern eher an den Geruch von Konfitüre – also viel konzentrierter, als es die einzelnen Früchte überhaupt können. Trotzdem finde ich das sehr appetitlich; appetitlich genug, dass ich nach dem Öffnen der Dose erst mal zwei Tage lang fast nur diesen Tabak rauchte.

Er ist ein bisschen zu feucht, wenn die Dose frisch geöffnet wird. Und fest gepresst, so dass diese Feuchte auch nach Öffnen der (nicht sonderlich gut schließenden) Dose lange bleibt. Das macht zwar das Rauchen etwas unangenehmer, da Feuchte auch Zungengrillen bedeutet… Da aber das Wasser darin der Geschmacktsträger ist schmeckt der Tabak, wenn er zu trocken wurde, nicht mehr nach dem, was sein Name verspricht. hier heißt es also: Kompromisse eingehen!

Ich stopfe ihn nur leicht in eher kleine Pfeifenköpfe, der Tabak quillt etwas auf und braucht Luft, um sich zu entfalten. Denn wenn er im letzten Drittel ausgeht ist ein Neuentzünden nicht unbedingt ein geschmacklicher Hochgenuss. Doch davon abgesehen: er lässt sich ruhig und entspannt rauchen. Trotz der hohen Feuchte sottet er nicht und lässt sich auch problemlos filterlos rauchen – eine gut eingerauchte Zunge ist hier jedoch Bedingung. Mit Filter wird er etwas nichtssagender, sowohl die Aromatisierung als auch das tabakeigene Aroma gehen verloren.

Und davon hat es an sich nicht so viel. Denn der Tabak ist mir zu leicht. Ich würde mir etwas mehr Kraft wünschen, der nicht von der Aromatisierung, sondern vom Grundtabak herrührt. Ich bin immer etwas versucht, zu stark an der Pfeife zu ziehen. Das jedoch ist dem Geschmack abträglich. Der Tabak wird bissig und schmeckt nach gar nichts mehr – allerdings (siehe oben) lässt er sich nach dem Ausgehen noch einmal entzünden; Genuss ist das dann aber nicht mehr. Sonst jedoch wird der leichte Tabakgeschmack von einem sanften und relativ unauffälligen Kirscharoma untermalt. Beides – der Tabak selbst und auch die Aromatisierung – sind sehr sanft – mir: zu sanft.

Der Geruch im Zimmer hat erstaunlich wenig des Aromas, das aus der Dose kommt und abgeschwächt auch im Rauch vorhanden ist. Wenn aber gelüftet wird, dann ist er wieder stark vorhanden und das dann auch noch tagelang.

Ich werde die Dose vermutlich aufrauchen – aber dann genügt es mir mit dem MB Cherry; wenn mir wieder nach Kirschen ist, werde ich wohl eher wieder zum Gawith-Tabak greifen.

Nic