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Gawith & Hoggarth - Ennerdale Flake

EnnerdaleDie letzte Packung Ennerdale habe ich jetzt nach mehr als einem Jahr geöff­net - da wird es aller­höchste Zeit für ein Review.

Der Flake hat von mir schon vor mehr als zehn Jahren Bestnoten bekom­men - und daran hat sich bis heute nichts geän­dert. Noch immer liebe ich den Tabak: den Geruch, den Geschmack, das Abbrandverhalten und den Raumduft. Continue rea­ding

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NSA-Untersuchungsausschuss ohne Akten?

Noch bevor der NSA-Untersuchungsausschuss seine Arbeit rich­tig auf­ge­nom­men hat wurde bekannt, dass sich die Bundesregierung wei­gern wird, alle zur Aufklärung not­wen­di­gen Akten dem Ausschuss vor­zu­le­gen.

Das mel­dete der SPIEGEL unter Berufung auf einen hoch­ran­gi­gen Regierungsbeamten. Dabei sei vor allem frag­lich, “ob der Ausschuss Unterlagen über Kooperationen zwi­schen deut­schen, ame­ri­ka­ni­schen und bri­ti­schen Geheimdiensten vor­ge­legt bekom­men wird”. Diese Unterlagen sind nach Auffassung der Opposition aber grund­le­gend bei der Aufklärung der Vorgänge. Continue rea­ding

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Bundesweiter Aktionstag gegen die Todesstrafe

Karikatur: Niam Sarvestani

Karikatur: Niam Sarvestani

Die Iranerin Rayhaneh Jabbari wurde 2007 Opfer eines Vergewaltigungsversuchs. Mit einem Taschenmesser stach sie dem Täter in die rechte Schulter, wel­cher dar­auf­hin an den Verletzungen der Notwehr starb. Nach sie­ben­jäh­ri­ger Haft sollte sie vor Kurzem – allen Umständen zum Trotz – wegen eines geplan­ten Mordes gehängt wer­den. Die Hinrichtung wurde jedoch nach wach­sen­den öffent­li­chen Protesten auf­ge­scho­ben. Die 26-jährige Rayhaneh muss aller­dings wei­ter­hin um ihr Leben fürch­ten, da das Todesurteil nicht auf­ge­ho­ben wurde. Sie ist daher nach wie vor auf fremde Hilfe ange­wie­sen.

Das Schicksal von Rayhaneh Jabbari ist kein Einzelfall. Mehr als 778 Menschen wur­den 2013 hin­ge­rich­tet und min­des­tens 23.392 Menschen sit­zen welt­weit in Todeszellen. Die tat­säch­li­che Zahl, die wegen feh­len­der Informationsquellen nur schwer ein­schätz­bar ist, liegt laut einem Bericht von Amnesty International viel höher. Besorgniserregend sind außer­dem die vor Kurzem gefäll­ten Todesurteile gegen 683 Menschen in Ägyp­ten.

Die Todesstrafe ist staat­lich legi­ti­mier­ter Mord, der mit den Menschenrechten unver­ein­bar ist. Vergeltung und Rache kön­nen kein huma­nes und zeit­ge­mä­ßes Ziel der Rechtsprechung und Strafe sein, bei denen Justizirrtum und Missbrauch nie voll­stän­dig aus­zu­schlie­ßen sind. Auch die ver­meint­lich prag­ma­ti­sche Funktion der Todesstrafe als Abschreckungsinstrument wurde bis­her in kei­nem Land der Welt nach­ge­wie­sen. Die Statistiken wei­sen viel­mehr dar­auf hin, dass kein Zusammenhang zwi­schen der Todesstrafe und dem Vorkommen schwe­rer Verbrechen exis­tiert. In Staaten ohne Todesstrafe sind die Mordraten sogar ver­gleichs­weise nied­ri­ger.

Von der Todesstrafe sind zudem Menschen bedroht, die wegen ihrer sexu­el­len Orientierung, ihrer Meinungsäußerung, ihrer welt­an­schau­li­chen Positionierung oder der Abkehr vom Glauben (Apostasie) dis­kri­mi­niert und ver­folgt wer­den.

Die Todesstrafe schafft ein Klima der Angst und der Barbarei. Wir rufen daher am 10. Mai 2014 zu einem bun­des­wei­ten Aktionstag auf und hof­fen auf die Unterstützung vie­ler Organisationen und Privatpersonen sowie einen ent­schie­de­nen und krea­ti­ven Protest für die kon­se­quente Durchsetzung der Menschenrechte.

Für eine Welt ohne die Todesstrafe!

Mina Ahadi (Internationales Komitee gegen die Todesstrafe) und
Florian Chefai (Evolutionäre Humanisten Trier e.V.)

Sie wol­len hel­fen? Tragen Sie sich hier in die Liste der UnterstützerInnen ein und neh­men Sie an unse­rer Fotoaktion teil! Vielleicht möch­ten Sie sogar selbst eine kleine Aktion oder Demonstration in Ihrer Stadt orga­ni­sie­ren?

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Wahl-o-matiges

Ich habe es (wie­der) getan. Ich hab den Wahl-o-mat als Orakel befragt. Denn ganz ehr­lich: ich habe im Moment noch über­haupt keine Ahnung, wem ich zur Europawahl meine Stimme geben soll. Selten habe ich das so wenig gewusst wie heute. Continue rea­ding

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Neun Jahre Bloghaus

nic_frank500Heute ist das WordPress-Bloghaus vier Jahre alt gewor­den.

Dem ers­ten Artikel folg­ten dann noch - bis zu die­sem hier - 5.683 wei­tere.

Knapp 1.000 Artikel stan­den im vor­he­ri­gen Bloghaus, das ich nach genau fünf Jahren ein­stellte, um zu WordPress zu wech­seln. Das bedeu­tet, dass ich jetzt tat­säch­lich schon seit neun Jahren blogge - wenn auch in der letz­ten Zeit eher spär­lich…

Ich möchte allen Lesern und Kommentatoren für ihre Treue, für die Kritik und die Anregungen dan­ken. Ein Versprechen, hier wie­der mehr zu machen, mag ich im Moment nicht abge­ben. Nebenan habe ich im Moment wirk­lich viel zu tun… und wie es aus­sieht, wird sich das so schnell wohl auch nicht ändern…
Versprechen kann ich aber: min­des­tens ein Jahr lang halte ich hier aber auch noch die Stellung!

Nic

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Was haben wir nach dem Regierungswechsel im Iran zu erwarten

(Vortrag für Amnesty International in Hannover)

“Habe den Mut, dich dei­nes eige­nen Verstandes zu bedie­nen” (Kant)

von Dawud Gholamasad

Dawud Gholamasad

Dawud Gholamasad

Zwar ist seit Kants Beitrag zur Aufklärung bekannt, dass “Aufklärung … der Ausgang des Menschen aus sei­ner selbst­ver­schul­de­ten Unmündigkeit” (ist). Er fügt aber hinzu: “Zu die­ser Aufklärung wird nichts erfor­dert als Freiheit”, “von sei­ner Vernunft in allen Stücken öffent­li­chen Gebrauch zu machen.”[1]

Gerade diese exis­ten­zi­elle Freiheit wird in der “Islamischen Republik” mit aller Gewalt sys­te­ma­tisch unter­drückt, trotz eines Regierungswechsels. Um diese Freiheit im Sinne der Erweiterung des Entscheidungs- und Handlungsspielraum der Menschen zu ermög­li­chen, fühlt sich die huma­nis­ti­sche Weltöffentlichkeit zur Intervention ver­pflich­tet. Aber wie? Continue rea­ding

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Mit jungen Augen gelesen: Herbert Ziergiebels “Die andere Welt”

Herbert_Ziergiebels__Die_andere_Welt_Als das Forschungsraumschiff “Darwin”, das sich auf einem Flug um den Mond befand, von einem Asteroiden getrof­fen wurde, glaubte man auf der Erde, dass die unglück­li­che Besatzung samt ihrem Raumschiff auf den Mond gestürzt wäre. Monatelang unter­nimmt man kei­nen Versuch zur Rettung, bis eine Idee gebo­ren wird: es sei mög­lich, dass das Raumschiff doch noch intakt sei und nur durch die Kollision mit dem Asteroiden in ihrer Flugbahn abge­lenkt und in die Weiten unse­res Sonnensystems geschleu­dert wor­den wäre. Continue rea­ding

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Die Wehen bei der Auferstehung

Auf einen Kaffee

Auf einen Kaffee

Christliche Feiertage wie Ostern stel­len den säku­la­ren Medienkonsumenten vor harte Herausforderungen. Seichtes Infotainment gerät schnell zur unre­flek­tier­ten reli­giö­sen Propaganda. Auch sonst hat unser Österreich-Korrespondent in sei­ner monat­li­chen Kolumne eini­ges Bemerkenswertes über die Osterfeiertage zu sagen. Continue rea­ding

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“Der Mephisto-Deal” – Ein schulisches Drama in fünf Akten

Es ist “Samstag, 18. Mai 2013, 10:00 Uhr. Der Duft fri­scher Waffeln hing noch in der Luft, als Mephisto mit Faust den Pakt besie­gelte. ‘Topp!’, rief er und das Licht des Vollmonds ließ seine schnee­wei­ßen Zähne furcht­er­re­gend auf­blit­zen. (…) Während Faust sich bemühte, mit sei­nem nächs­ten Satz Mephistos Reim zu voll­en­den, war der Teufel in Gedanken schon längst im Kosmetikstudio, wo er sich… ‘Finn!’ - Hä? Ach ja, Finn. Das bin ich. Hallo. - ‘Finn, was sagst du denn zu dem Teufelspakt?’ - Frau Sommer, unsere Deutschlehrerin und Tutorin sah mich mit einem auf­for­dern­den Lächeln an.” Continue rea­ding

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Hoffnung Mensch - Eine bessere Welt ist möglich

Der EHBB lädt ein:

Lesung von Michael Schmidt-Salomon in Berlin

Ist der Mensch tat­säch­lich nur ein “fata­ler Irrläufer der Natur”, um den es nicht schade wäre, würde er von der Erde ver­schwin­den?

Nein, sagt Philosoph und Bestsellerautor Michael Schmidt-Salomon: Denn die bio­lo­gi­sche und kul­tu­relle Entwicklung unse­rer Spezies zeigt, dass wir das Potential haben, immer bes­ser, immer “huma­ner” zu wer­den.

“Hoffnung Mensch” ist ein beein­dru­cken­des, augen­öff­nen­des Plädoyer für den Glauben an die Menschheit.

Am 05. Mai 2014 um 19:30 Uhr im Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23, 10719 Berlin

siehe auch hier

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