![]() CalendarTermineArtikel
BeliebtArchivGoogle the Site |
Wednesday, July 22. 2009Offener Brief von der Iranistin und Politologin Katayun Pirdawari an alle PolitikerInnenComments
Display comments as
(Linear | Threaded)
QUOTE: Kann das sein, dass die Probleme Irans langsam zum Alltag gehören? Die Nachrichten bringen kaum noch etwas über Iran, Dem kann ich aber nicht zustimmen. Wenn man direkt oder indirekt betroffen ist, sieht man das sicher anders. Aber verglichen mit anderen Krisengebieten in der Welt ist der Iran nach wie vor sehr präsent in den deutschen Medien.
Hi Stefan,
ein interessanter Gedanke, den Du da hast. Natürlich stecken wir da mittendrin. Und uns kommt das, was kommt und öffentlich wird, wenig vor. Aber richtig ist: was diese Revolution oder diesen Aufstand von allen anderen weltweit unterscheidet, st der, dass es sich um eine elektronische Revolution handelt - eine, von der wir durch die elektronischen, die sozialen Netzwerke erfahren konnten und noch immer erfahren. Denn richtig ist: was wissen wir über das Leiden der Menschen in Afghanistan, was über die Dafur-Toten? Wenig bis nichts. Über den Iran jedoch bekommen wir via Twitter, Facebook und Mails Informationen aus dem Inneren eines Systemes - und das noch fast life. Weil der Iran die Infrastruktur dafür hat und Menschen, die mit den neuen Medien (wenn man Web 2.0 dazu zählt) umgehen können. Aber (Du weißt, ohne "aber" kann ich nicht antworte)" - Aber:ich höre kaum etwas von der deutschen Außenpolitik zum Thema (bin allerdings derzeit auch nicht in D.) QUOTE: Aber (Du weißt, ohne “aber” kann ich nicht antworte)" - Aber:ich höre kaum etwas von der deutschen Außenpolitik zum Thema (bin allerdings derzeit auch nicht in D.) Man hört noch weniger aus den USA. Und das der Westen sich da sichtlich zurückhält, hat auch wieder mit deren außenpolitischen Zielen zu tun. In der Post-Bush-Ära haben nun endlich auch die Amis begriffen, das man eine gewisse Stabilität im Irak und in Afghanistan nur mit der Lokalmacht Iran erreichen kann. Und da ist dann eben ein instabiler, revolutionärer Iran genau das, was man aus westlicher, außenpolitischer Sicht gerade nicht braucht. Das ist natürlich brutal gegenüber den dort betroffenen Menschen, aber so ist nun mal leider die Realität auf der ganzen Welt. Für Einzelschicksale - und wenn ein ganzes Volk aus solchen besteht - interessiert sich die "große" Politik nicht. |
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Voltaire) SeitenTagsatheismus aufklaerung berlin bloginterna brights buskamapgne DDR demokratie deutschland foto gbs geschichte gesellschaft humanismus humor internet iran iranelection islam kirche literatur medien natur philosophie piraten politik Pro Reli reisen religionen review sachbuch schmidt-salomon sozialismus tabak video
Artikel-LinksReferring links
hpdGBS BerlinWissenrocktLinksBrights Blog
Brights Berlin Brights Marburg Brights Hamburg Atheist Media Blog GBS Regionalgruppe Köln-Bonn-Düsseldorf GBS Regionalgruppe Berlin-Brandenburg GWUP - Die Skeptiker Säkulare Humanisten Deutscher Freidenker-Verband Freidenker - Landesverband Berlin Öffinger Freidenker FoWid Die Laizisten Feuerbringer - Aufklärung 2.0 Vonhaeftens Blog Der Spiegelfechter Nachdenkseiten Spreeblick BILDBlog Stefan Niggemeier Der Schockwellenreiter Piratenpartei Deutschland Piratenpartei Berlin Blog Administration |
Kommentare