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Tuesday, February 2. 2010Seyran Ates – Der Multikulti-IrrtumTrackbacks
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Tracked: Feb 02, 12:45
Gedenken an Hatun Sürücü
Foto: dpa Ich vermute, dass kaum einer der Leser des Blogs auf Anhieb weiss, wer Hatun Sürücü war. Doch wenn ich das Wort “Ehrenmord” hinzu füge, könnte es sein, dass sich der Eine oder Andere erinnert: Gestern vor fünf Jahren wurde Hatun S...
Weblog: Evolutionäre Humanisten Berlin-Brandenburg e.V.
Tracked: Feb 08, 09:17 Comments
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Ganz klar muss man Ihnen Frau Seyran Ates genau so wie Frau Ahadi antworten.
Die Bundesregierung hat es nicht verstanden, die Menschen als Bürger ihres Landes zu akzeptieren. Die Bundesregierung hat mit den Menschen keinen Umgang gepflegt, damit die Probleme aus der Welt geschafft werden, sondern es wurden mit ein paar Leute, die keine Ahnung von der Religion, Familie, ... der Menschen hatten, diskutiert und die neuen Gesetze wurden verabschiedet oder die alten verändert. Sie und die Bundesregierung haben es erreicht, dass die Menschen sich in Deutschland ausgegrenzt gefühlt haben. Die angesprochenen Parallelgesellschaften von Ihnen sind die Folgen der vergangenen Handlungen. Es ist nicht zu spät. Die Bundesregierung muss auf die Menschen zugehen. Sie um Rat fragen und die extremen Organisationen (Atheisten, Frauen, …) meiden. Ich als antireligiöse Person würde auch um den Rat der Imame, der Rabbis, … bemüht sein, wenn ich das Wohl der Menschen im Sinn habe. Schließlich will ich allen Menschen helfen und nicht nur Frauen, Atheisten, Buddhisten, … http://maziarworld.wordpress.com
Auch hier noch einmal der Rat: erst lesen, dann reden/schreiben.
Seyran Ates hat sehr wohl von allen Menschen gesprochen; die Ausgrenzung und das Entstehen der Parallelwelten sind nun wahrlich nicht Seyran Ates' Verschulden; im Gegenteil deckt sie gerad das auf. Witzig finde ich, dass Du Atheisten für Angehörige "extremen Organisationen" hältst; Dich selbst aber als antireligiös bezeichnest... Ich habe mir Dein Blog kurz angesehen; er ist auf Farsi. Vielleicht kannst Du nicht genügend Deutsch lesen und/oder schreiben... denn wenn, dass solltest Du DRINGEND lesen, ehe Du schreibst! Ach ja: Weder schreibt hier Seyran Ates noch Mina Ahadi im Blog. Sondern ich. Über die beiden (zum beispiel).
habe gerade Ihre schöne Kritik zu Ates' Buch "Der Multikulti-Irrtum" gelesen. Ich hatte es mir schon vor einiger Zeit gekauft und ebenfalls sehr lesenswert gefunden. Vor allem habe ich immer den Mut bewundert, den diese als Rechtsanwältin tätig gewesene Frau gezeigt hat. Die vielfachen und vielfältigen Bedrohungen, denen sie ausgesetzt war, erklären vielleicht den
"Widerspruch", den Sie feststellen: QUOTE: Da ist es dann für mich auch ein Widerspruch, wenn sie selbst über ihre privat gelebte Religion spricht und diese als ritual und familiär beschreibt. ... ich verstehe nicht, wie man eine Religion und die in ihr angelegte Unterdrückung aufzeigen und kritisieren kann, um dann darauf zu verweisen, dass man trotzdem glaubt. Sie haben natürlich Recht, dass das nicht zueinander passt. Ich denke aber, dass Sie ihre muslimischen Bekannten und Freunde und vor allem Feinde nicht zu sehr vor den Kopf stoßen möchte, schließlich hat sie und ihre Tochter schon genug Attacken erdulden müssen. Ich halte das für eine zulässige, letztlich wahrscheinlich ganz pragmatisch begründete Haltung. Schließlich "glaubt" sie ja nur noch - was von alledem tatsächlich, bleibt offen. "Ritual und familiär" würde man vielleicht auch unser Verhalten in einer muslimischen Gesellschaft (wenn wir z.B. in Saudi Arabien lebten) kennzeichnen, wenn wir dort z.B. Ostern und Weihnachten, "traditionell" feiern würden. Ostern und Weihnachten haben nun mal gerade für Kinder eine große Bedeutung und erinnern uns selbst - auch als inzwischen Konfessionslose und Atheisten - an unsere kirchlich-christlich bestimmte Kindheit. "Traditionell" hier lediglich gemeint im Sinne eines bestimmten Ablaufs, eines traditionellen Essens, dem Austausch von Geschenken, dem gegenseitigen Besuchen udgl. Solche Rituale kennt selbstverständlich jede Kultur und selbstverständlich sind diese religiös geprägt. Wieweit man das innerlich glaubensmäßig noch mitvollzieht, ist eine ganz andere Frage. QUOTE: begründete Haltung. Schließlich "glaubt" sie ja nur noch - was von alledem tatsächlich, bleibt offen. "Ritual und familiär" würde man vielleicht auch unser Verhalten in einer muslimischen Gesellschaft ... kennzeichnen Das brachte mich auf den Gedanken, dass Seyran Ates eher eine Art diffuse Spiritualität meinte als sie das schrieb. Das würde es erklären. QUOTE: und erinnern uns selbst - auch als inzwischen Konfessionslose und Atheisten - an unsere kirchlich-christlich bestimmte Kindheit. Das schreibe ich ja in meinem Review: ich bin sozusagen Uratheist; ich war nie kirchlich gebunden; nie Mitglied irgendeiner Kirche. Als gelernter DDR-Bürger ist mir das erspart geblieben (anderes hingegen nicht). Und deshalb habe ich möglicherweise einen Blick auf die Dinge, der anders ist als der von "ehemaligen Christen". Werner Schulz vom HVD hat dazu einmal festgestellt: "Der Atheismus in Ost und West war sehr unterschiedlich. Waren die meisten Atheistinnen und Atheisten im Westen selbst einmal Kirchenmitglieder gewesen und hatten unter Protest dieser Institution den Rücken gekehrt, so war in Ostdeutschland ein Volksatheismus entstanden, der sich ganz anders äußerte. Eine schönes Beispiel dafür war eine Befragung von Jugendlichen [in Leipzig]. Auf die Frage einer Reporterin nach ihrem Glauben antworteten sie nach einigem Zögern: "Glauben tun wir eigentlich nichts. Wir sind eher normal." |
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Voltaire) SeitenTagsatheismus aufklaerung berlin bloginterna brights buskamapgne DDR demokratie deutschland foto gbs geschichte gesellschaft humanismus humor internet iran iranelection islam kirche literatur medien natur philosophie piraten politik Pro Reli reisen religionen review sachbuch schmidt-salomon sozialismus tabak video
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