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Sunday, January 24. 2010Samstags in der UraniaTrackbacks
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Die Privilegien der Kirchen und das Grundgesetz
Beim hpd ist heute ein Bericht über die auch hier im Blog angekündigte Veranstaltung “Die Privilegien der Kirchen und das Grundgesetz” erschienen. Da ich dort bereits sehr ausführlich über die “4. Berliner Gespräche über das Verhältni...
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Leben wir ohne Religion(en) besser?
Wegen eines freundlichen Hinweises möchte ich hinweisen... Am Mittwoch, dem 27.1.2010 wird es in der Stadt, die mich vor allem an verschwurbelte Wagner-Musik denken lässt - nämlich in Bayreuth - die "Dritte Bayreuther Debatte - Leben wir ohne Religion(
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Schöner kritischer Bericht. Besonders der Hinweis auf die Juristenlastigkeit (leider HU-typisch) und die nicht allgemeinverständliche und verschleiernde Sprache dieser Leute.
Dein Fazit möchte ich allerdings mit einer Frage relativieren. Hast Du denn wirklich gedacht, es gehe um einen "wissenschaftlichen" Austausch von Argumenten, also um einen fairen Wettbewerb der besseren "Ideen" statt um "Interessen" zu flaggen? Und noch ein paar Zusatzinformationen, die deinen Bericht ergänzen. Der Herr Kober, fdp-MdB, ist der Verbindungsmann dieser Partei zu den Kirchen im Sinne von Lobbyist (nach beiden Seiten). Die HU war zwar die Veranstalter-Organisation, ist aber selber nicht allzu reich mit Finanzmitteln gesegnet. Die FDP hat seit September reichlich Wahlkampf-Belohnungs-Staatsgelder bekommen. Ein kleiner Teil davon diente zur Finanzierung dieser Veranstaltung. Nur daher erklärte sich der FDP-Mann auf dem Podium.
Hi Kuro,
dass die FDP da eine "Führungsrolle" inne hatte war nicht zu übersehen Ja, ich hätte mir, wenn denn die HU Mitveranstalter ist, etwas mehr Gedankenaustausch und Diskussion gewünscht; und nicht diees kalte Statement-Servieren. Zumal interessanterweise das Publikum (mit einer deutlichen Ausnahme) vor allem aus Säkularen bestand; darauf hätten die Redner eingehen *müssen*.
Hey Nic,
vielen Dank für Deine Zusammenfassung. Ich habe die Tagung in den letzten zwei Tagen revue passieren lassen und möchte Deinen abschließenden Worten noch etwas hinzufügen: Die Veranstaltung war völlig grotesk! Man muss sich dazu vor Augen halten, dass die Kirchen seit Jahrhunderten per "Legendenbildung" (=Betrug, gezielte Falschdarstellung und Leistungserschleichung) dafür sorgen, am Tropfe des Staates zu hängen und heute muss sich ein ganzer Raum voll juristisch gebildeter Leute hinsetzen, um sich von Kirchenlobbyisten das Wort im Munde umdrehen zu lassen. Wär ich heut noch einmal dort, würde ich mich melden und sagen: "Liebe Kirchenlobbyisten. Ich möchte die Gelegenheit ergreifen, um Ihnen aus der perspektive eines juristischen Laien und jungen Menschen zu sagen: dies hier ist eine Farce, eine bodenlose Frechheit! Sie alle wissen ganz genau, dass die massive finanziellen Mittel zu Unrecht in die Kirchen fließen und dass Sie heute den Auftrag haben, mit veschachteltem juristischem Geschwafel dafür zu sorgen, dass dies möglichst so bleibt. Sie sollten sich 'was schämen!" Eine unglaubliche Veranstaltung! Philipp, der Artikel ist für den hpd geschrieben, da kann ich nicht ganz so deutlich werden Aber Du hast Recht: es war grotesk. Vor allem, mitzuerleben, dass die Hälfte der Referenten völlig am Publikum vorbei redete... Und dann dieser "Seelenretter"... der war nun die Groteske in Person. Andererseits: es war gut, da mal gesehen zu haben: das gibt mir Kraft, weiterhin aufklärerisch arbeiten zu wollen und zu müssen...
Diese wichtige Ergänzung kam per Mail von der Humanistischen Union
QUOTE: Eine kleine Anmerkung zu dem Doktoren / Professoren - Verhältnis: Diese Auswahl sollte keine gezielte Degradierung unsererseits sein (alle Referenten des Samstags waren von der HU ausgewählt), sondern spiegelt - leider - die Lage des staatskirchenrechtlichen Mainstreams wieder: Es gibt schlicht und ergreifend keine Lehrstuhlinhaber, die unsere Positionen vertreten würden. Gäbe es sie, wären wir die ersten, die ihnen ein Podium bieten würden. Der wissenschaftliche Mainstream schwimmt leider eindeutig gegen uns.
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Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Voltaire) SeitenTagsatheismus aufklaerung berlin bloginterna brights buskamapgne DDR demokratie deutschland foto gbs geschichte gesellschaft humanismus humor internet iran iranelection islam kirche literatur medien natur philosophie piraten politik Pro Reli reisen religionen review sachbuch schmidt-salomon sozialismus tabak video
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