von Julius Jamal

240px-Official_portrait_of_Barack_ObamaDer “Child Soldiers Prevention Act of 2008” (CPSA) ver­bie­tet es der US-Regierung, Waffen an Regierungen zu lie­fern, deren Truppen Kindersoldaten umfas­sen oder die bewaff­nete Gruppen unter­stüt­zen, die Kindersoldaten rekru­tie­ren und ein­set­zen.
Ein Gesetz, das deut­lich machen sollte, dass die USA gegen Kindersoldaten vor­ge­hen und deren Einsatz nicht unter­stüt­zen.

Seit Montag ist das Gesetz aller­dings außer Kraft gesetzt.

Das Gesetz selbst sieht vor, dass der Präsident es außer Kraft set­zen kann, sollte er dies für erfor­der­lich hal­ten. Und genau dies hat Barack Obama laut antiwar.com (01.10.2013) nun auch getan.

Für den Jemen, Tschad und Südsudan seien jeg­li­che Beschränkungen auf­grund des CPSA kom­plett außer Kraft gesetzt wor­den. Für Somalia und den Kongo für alle Waffenlieferungen, die im Zusammenhang mit den jeweils im Land befind­li­chen UN-Missionen ste­hen.

Der Einsatz der USA für Menschenrechte und den Schutz von Kindern wird durch sol­che Regelungen immer unglaub­wür­di­ger!

[Über­nahme von: Die Freiheitsliebe]