Sonntag , 19 Mai 2013
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Offener Protestbrief zur Kritik an der Band Pussy Riot

Pussy Riot, Foto: Wikipedia

Pussy Riot, Foto: Wikipedia

Seit vie­len Wochen gibt es an ver­schie­de­nen Orten Deutschlands und auf zahl­rei­chen Internetseiten eine inten­sive und krea­tive Unterstützung für die Band Pussy Riot. Täglich ver­fol­gen wir enga­giert und infor­miert das Schicksal der muti­gen Frauen, die für ein freies demo­kra­ti­sches Russland uner­schro­cken kämp­fen und in einem an mit­tel­al­ter­li­che Hexenverfolgung gemah­nen­den Schauprozess in Moskau vor­ge­führt wor­den sind. Da ver­wun­dert es uns sehr, dass aus­ge­rech­net in der Bundesrepublik ein hef­ti­ger Streit um die Wittenberger Nominierung der Band Pussy Riot für den Lutherpreis „Das uner­schro­ckene Wort“ aus­ge­bro­chen ist. Wir wol­len hier unse­rem ent­schie­de­nen Widerspruch gegen die Argumente der Preisgegner Ausdruck ver­lei­hen. Es gibt Äuße­run­gen in den Medien (Mitteldeutsche Zeitung, Artour), die sich selbst dis­qua­li­fi­zie­ren wie: „chao­ti­sche Weiber, die ver­mummt in eine Kirche ein­drin­gen, sich dis­kri­mi­nie­rend und belei­di­gend äußern“ – „Pussy Riot sind eine kri­mi­nelle mili­tante Gruppe, die das Heiligste von Russland belei­di­gen, die Kirche!“ – „Vermummt herum zu hop­sen wie kaputt, das ist keine Kunst, das ist skan­da­lös!“ – „Solche Leute gehö­ren ein­ge­sperrt!“

Die den Protestbrief mit­tra­gen­den Mitglieder der Mitteldeutschen Landeskirche und die Pussy Riot-Unterstützer-Community sind befrem­det von der Kritik nam­haf­ter Theologen (Propst Siegfried Kasparik und Friedrich Schorlemmer) der Evangelischen Kirche. Auf deren zen­tra­len Argumente möch­ten wir hier näher ein­ge­hen.

Betroffen machen uns die Aussagen von Propst Siegfried T. Kasparick. Laut Mitteldeutscher Zeitung ver­gleicht er den Auftritt der jun­gen Frauen von Pussy Riot aus­drück­lich mit anti­jü­di­schem Hooliganismus gegen Rabbiner und Synagogen in Deutschland. Das ist geschichts­ver­ges­sen und auch als pri­vate Meinung nicht hin­nehm­bar. Die Äuße­run­gen von Propst Kasparick haben durch die wich­ti­gen Funktionen, die er inne hat, eine beson­dere Bedeutung. Als Beauftragter der Landesbischöfin für Reformation und Öku­mene, als Mitglied der Dialogkommission der EKD mit dem Moskauer Patriarchat der Russischen Orthodoxen Kirche und als Vertreter im „Petersburger Dialog“ müsste er doch die Interessen der Menschenrechte und eines frei­heit­li­chen Protestanismus ver­tre­ten. Stattdessen ver­wen­det er die Argumentationsmuster der auto­ri­tä­ren rus­si­schen Staatsmacht.

Auch würde man von einem pro­tes­tan­ti­schen Christen Verständnis und Rückhalt erwar­ten, wenn sich junge Frauen in der Kirche zu Wort mel­den. Hier geht es um die ele­men­ta­ren Menschenrechte in einem Staat, der sich zuneh­mend dik­ta­to­risch ent­wi­ckelt. Der Patriarch Kyrill hat die 12-jährige Amtszeit von Putin als „Wunder Gottes“ bezeich­net und zu des­sen Wahl auf­ge­ru­fen. Der Ostergottesdienst wurde in der Christ-Erlöser-Kathedrale als gro­ßes Staatstheater von Putin und der ortho­do­xen Kirchenführung insze­niert. Deshalb war die Moskauer Hauptkirche genau der rich­tige Ort, gegen Putin und die Haltung der ortho­do­xen Hierarchie zu pole­mi­sie­ren. Dass der Beauftragte für Reformation Kasparick aus­ge­rech­net den „rus­si­schen Papst“ Kyrill ver­tei­digt, ist daher nicht nach­zu­voll­zie­hen. Wir kön­nen nur hof­fen, dass die Mitteldeutsche Landeskirche in allen ihren Institutionen an ihre frei­heit­li­chen pro­tes­tan­ti­schen Traditionen anknüpft und sich mit Entschiedenheit von den Vergleichen des Propstes Kasparick dis­tan­ziert.

Besonders ent­täuscht haben uns die Verlautbarungen des Wittenberger Theologen Friedrich Schorlemmer. Wir schät­zen ihn als einen unbe­que­men Mahner für Demokratie und Gerechtigkeit. Wie kaum ein ande­rer Bürgerrechtler steht er dafür, dass sich die Evangelische Kirche in der auto­ri­tä­ren DDR für die Oppositionsbewegung geöff­net hat. Gerade seine Aktionen auf Kirchentagen wie „Schwerter zu Pflugscharen“ waren krea­tiv und pro­vo­kant und sind mit den Aktionen von Pussy Riot durch­aus zu ver­glei­chen. Werner Schulz, selbst bekann­ter Bürgerrechtler, wirft des­halb auch den Kritikern der Preisverleihung vor, sie hät­ten von der pro­tes­tan­ti­schen fried­li­chen Revolution 1989 nichts ver­stan­den. Diese ging von sol­chen ide­en­rei­chen Gruppen: Basisgruppen, Punkgruppen, der Kirche von unten aus. Ohne den Protest in den Kirchen wäre nichts zustande gekom­men, betonte er.

Umso unver­ständ­li­cher ist nun aus­ge­rech­net die Kritik Friedrich Schorlemmers an der Preisnominierung. Er ver­ur­teilte zwar die Strafe für die Bandmitglieder und lehnte auch weni­ger die Aussagen als den Stil der Aktionen ab. Im Radiointerview meinte er , wenn eine Frauenband sich einen sol­chen Namen zulege, hät­ten deren Mitglieder offen­bar „per­sön­li­che Vagina-Probleme, die sie auf die Ebene der Gesellschaftskritik“ erhö­ben. Dabei über­sieht Friedrich Schorlemmer, dass der Bandname eine ganz bewusste Reaktion auf die frau­en­feind­li­chen Tendenzen in der rus­si­schen Gesellschaft ist. Putin, berühmt durch seine kör­per­be­ton­ten mach­o­haf­ten Auftritte, hat mehr­fach geäu­ßert, dass der eigent­li­che Platz der rus­si­schen Frauen am häus­li­chen Herd bei den Kindern sei. Dabei geht er ein Bündnis mit der Orthodoxie und ihrem reak­tio­nä­ren Frauenverständnis ein, mit einer Kirche, die in ihrer Geistlichkeit nach wie vor ein hier­ar­chi­scher Männerbund ist. Warum dann aus­ge­rech­net ein pro­tes­tan­ti­scher Theologe es kri­ti­siert, wenn darum gebe­tet wird, dass die Mutter Gottes femi­nis­ti­scher werde, bleibt unbe­greif­lich. Friedrich Schorlemmer sagt auch, dass wir es ableh­nen wür­den, wenn Menschen an der Klagemauer gegen Netanjahu, im Petersdom gegen Berlusconi und im Berliner Dom gegen Gauck demons­trie­ren wür­den. Israel, Italien und Deutschland sind jedoch demo­kra­ti­sche Staaten. Werner Schulz ent­geg­net an ande­rer Stelle, nie­mand würde in Deutschland gegen Angela Merkel in einer Kirche demons­trie­ren. Wir haben andere Möglichkeiten. Russland ist aber auf dem Weg zu einer auto­ri­tä­ren Diktatur. In allen demo­kra­ti­schen Staaten gibt es eine rela­tiv deut­li­che Trennung von Staat und Kirche. In Russland ist das nach der Verfassung auch so. Die Wirklichkeit sieht anders aus, es gibt eine zuneh­mende unheil­volle Allianz zwi­schen Thron und Altar in Russland.

Putin stützt sich zuneh­mend auf die ortho­doxe Hierarchie, die an ihre reak­tio­näre Staatsgläubigkeit der Zarenzeit anknüpft. Sie ist zum Wahlhelfer von Putin gewor­den. Da ist es extrem mutig und wich­tig, dass die jun­gen Frauen sich die Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale als Ort des Protestes für ihr 30-Sekunden-Punkgebet aus­ge­sucht haben. Friedrich Schorlemmer führt auch an, dass die­ser Ort sym­bo­lisch für die grau­same Christenverfolgung unter Stalin ste­hen würde, der das Gebäude spren­gen ließ. Später wurde an der Stelle ein Schwimmbad errich­tet. Ein in der Tat ver­ab­scheu­ungs­wür­di­ger kul­tur­bar­ba­ri­scher Akt. Die Wiederrichtung, die zu begrü­ßen ist, war aber eben nicht nur ein Zeichen der Wiedergutmachung an der Orthodoxie. Hier wurde ein extrem prunk­vol­les Gebäude erbaut, das wie kein zwei­tes die Mächtigkeit und Unbesiegbarkeit der Zarenherrschaft und ihrer ver­häng­nis­vol­len Allianz mit der Orthodoxie sym­bo­li­sie­ren wollte. Es ist heute natür­lich auch ein Zeichen für die neue Verbindung der Herrschaftselite in Russland mit der Kirche, nicht für eine basis­ori­en­tierte Kirche. Die Frauen von Pussy Riot sin­gen in ihrem Punkgebet gegen diese Verbindung an, gegen Putins Machtanspruch und die wil­lige Rolle der Kirchenoberen als Wahlhelfer. Aber sie gehen wei­ter und ver­ur­tei­len darin auch die reak­tio­nä­ren Rollenbilder der Frauen und die Verfolgung der Homosexuellen in Russland. Gerade diese Minderheit steht durch eine extrem homo­phobe Gesetzgebung in letz­ter Zeit unter Druck.

Friedrich Schorlemmer hält die Form des Gebetes als Protestschrei für unge­eig­net. Dabei gibt es doch gerade in der Evangelischen Kirche viel­fäl­tige Gebetsformen: Friedensgebete, Fürbitten und sogar Militärgottesdienste. Da wird ein Gebet für mehr Demokratie wohl statt­haft sein. Auch bezeich­net er im Radiointerview das Punkgebet als Lästerung, andere Kritiker sehen darin Blasphemie. Gegenüber der Leipziger Volkszeitung erhebt Friedrich Schorlemmer eben­falls die­sen Vorwurf: “Eine Lutherstadt sollte keine Gotteslästerung ehren.” Zum Vorwurf der Gotteslästerung hat Elfriede Jelinek tref­fende Worte gefun­den: „…sie haben sich gegen ihren Präsidenten Putin geäu­ßert, in einer Kirche, man stelle sich vor!, sie haben die Gottesmutter gegen ihn zu mobi­li­sie­ren ver­sucht, wen haben sie da geläs­tert? Gott oder Putin? Oder sind die bei­den gleich­zu­set­zen? Wer Putin belei­digt, belei­digt Gott?“

Menschrechtsverletzungen gehen uns alle an. Wir kön­nen dazu in Russland nicht schwei­gen und die rus­si­sche Zivilgesellschaft auch nicht. Die öster­rei­chi­sche Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek for­mu­liert es so: „ … jeder Protest, der sich gegen die Gefährdung von Grundrechten rich­tet, ist Pflicht, nicht Recht. Die jun­gen Frauen muss­ten tan­zen, sin­gen, schreien, es blieb ihnen gar keine andre Wahl.“ Der Theologe Schorlemmer sagt, Pussy Riot hätte das Heiligste ver­letzt. Was ist denn das Heiligste, wenn nicht das Eintreten für Menschenrechte, Demokratie, Gerechtigkeit und Freiheit sei­ner Mitbürger? Der Kern jeder Religion muss der Einsatz für die Mitmenschen sein!

Auch beruft sich Schorlemmer dar­auf, dass Putin doch gewählt sei. Aber gerade die Umstände die­ser Wahl sind doch höchst zwei­fel­haft. Die Gründung der Punkband war eine unmit­tel­bare Reaktion auf die Ankündigung des ope­ret­ten­haf­ten Ämter­tau­sches von Putin und Medwedjew. Presse und Fernsehen sind weit­ge­hend gleich­ge­schal­tet, Russlands „lupen­reine“ Scheindemokratie ver­stärkt in den letz­ten Monaten seine auto­ri­tä­ren Tendenzen. Eine kleine Gruppe von Oligarchen und Staatsbeamten beherrscht das Land zu ihrem Vorteil. Die Wahlfälschungen bei der Duma-Wahl, die Verschärfung der Versammlungsgesetze, die gesetz­li­che Stigmatisierung der rus­si­schen NGOs als aus­län­di­sche Agenten und deren finan­zi­elle Austrocknung sowie die Prozesslawine gegen die Opposition sind wei­tere beun­ru­hi­gende Zeichen.

Friedrich Schorlemmer unter­stützt mit gro­ßem Engagement seit Jahren rus­si­sche Oppositionelle, deren stil­le­rer Protest im Westen in der Tat zu wenig wahr genom­men wird. Aus die­sen Kontakten lei­tet er das viel­leicht wich­tigste Argument gegen die Preisverleihung her. Viele Oppositionelle hal­ten die Aktionen der Aktivistinnen für kon­tra­pro­duk­tiv für ihre Arbeit, denn sie wer­den in gro­ßen Teilen der Bevölkerung abge­lehnt. Das rührt aber von der mas­si­ven Kampagne der kreml­na­hen Medien her, die die Frauen als von reli­giö­sem Hass gesteu­ert, dar­stel­len. Die Mitglieder von Pussy Riot woll­ten keine reli­giö­sen Gefühle ver­let­zen. Das haben die Frauen von Pussy Riot in allen Statements und im Schauprozess immer deut­lich gemacht. Wir soll­ten in Deutschland nicht den staat­li­chen Verleumdungen auf den Leim gehen. So eine Auszeichnung wie der Preis der Lutherstädte kann auch wie­der Menschen in Russland zum Nachdenken bewe­gen, denn dort gibt es eben­falls eine große Unterstützerszene bei Künstlern, auf Demonstrationen, bei Internetaktivisten, wie über­haupt bei vie­len jun­gen unzu­frie­de­nen Menschen über­all in Russland. Für diese wäre die Preisverleihung an die Band ein Zeichen der Ermutigung.

Die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek steht nicht allein. Eine große Anzahl bekann­ter Künstler in aller Welt haben sich mit den inhaf­tier­ten Frauen von Pussy Riot soli­da­risch gezeigt. Die Bandmitglieder sind mit dem Lennon-Ono-Preis aus­ge­zeich­net wor­den, das Europaparlament hat sie für den „Sacharow-Preis für geis­tige Freiheit“ nomi­niert. Nicht nur Amnesty inter­na­tio­nal hat den Schauprozess in Moskau kri­ti­siert, son­dern in vie­len Ländern demons­trie­ren junge Menschen für die enga­gier­ten Frauen. Die Pussy-Riot-Band fas­zi­niert durch eine erfri­schende, ori­gi­nelle und zeit­ge­mäße Protest-Kultur. Die uner­schro­cke­nen Mädchen sind so zu einer „Ikone“ der glo­ba­len Freiheitsbewegung gewor­den. Die welt­wei­ten Proteste zei­gen deut­lich: sie sind das Symbol einer sich wie­der enga­gie­ren­den Generation!

Friedrich Schorlemmer fin­det eine Aktion wie die der Pussy-Riot-Frauen für eine Mutter ver­ant­wor­tungs­los. Nadeschda Tolokonnikowa, die Frontfrau der Band, wie ihre Mitstreiterin Maria Aljochina zu 2 Jahren Lagerhaft ver­ur­teilt, ant­wor­tet dazu im Spiegel: „Ich kämpfe dafür, dass meine Tochter in einem freien Land auf­wächst.“ Den jun­gen Frauen ist mit ihrer cou­ra­gier­ten künst­le­ri­schen Aktion gelun­gen wie nie­man­dem bis­her zuvor, die Weltöffentlichkeit auf die auto­ri­tä­ren gefähr­li­chen Tendenzen in Putins Russland auf­merk­sam zu machen. Das mutige Auftreten für Demokratie in Russland in dem unwür­di­gen Schauprozess erfor­dert höchs­ten Respekt. In ihren reflek­tie­ren­den Prozessreden, vor­ge­führt in Käfigen, aber auch in ihren klu­gen Interviews haben sie sich als Frauen des uner­schro­cke­nen Wortes erwie­sen.

Der Europaabgeordnete Werner Schulz for­mu­liert es so: „Der ide­alste Preis, den man den Frauen geben kann, den gibt’s in Wittenberg: ‚Das uner­schro­ckene Wort‘. Martin Luther war genauso ein Mann, der gegen die Kirchenleitung gekämpft hat, Jesus ist wegen Gotteslästerung ver­ur­teilt wor­den, weil er die hohen Priester, Philister und Schriftgelehrten ange­grif­fen hat, Was tun die jun­gen Mädchen? Die Mädchen sagen: ‚Dieser Patriarch glaubt an Putin. Der Schweinepriester soll an Gott glau­ben.` Das ist abso­lut rich­tig!´“

So ist zu hof­fen, dass nicht die unver­ständ­li­che Kritik an der Preisnominierung, ob gewollt oder nicht, wei­ter die Propaganda der Unfreiheit betreibt, für einen neuen Zaren mit Sowjetallüren. Wir Europäer brau­chen ein demo­kra­ti­sches Russland als Partner, dafür kämp­fen die Frauen von Pussy Riot. Die muti­gen Bandmitglieder haben den Preis „Das uner­schro­ckene Wort“ mehr als ver­dient. Wittenberg darf nicht zum Zentrum des Zurückweichens vor auto­ri­tä­rer Machtanmaßung wer­den, es soll Zentrum des uner­schro­cke­nen Wortes eines zivi­len demo­kra­ti­schen Protestes blei­ben!

Wir rufen Wittenberg auf, an der Nominierung der Band für den Lutherpreis „Das uner­schro­ckene Wort“ fest­zu­hal­ten und appel­lie­ren an die Lutherstädte wie auch an die Kirche Luthers, die Mitteldeutsche Kirche, sich für die Preisvergabe an die mutige Band ein­zu­set­zen.

Jena, den 16.10.2012

Johannes Kühn, Weimar (Endredaktion)
Junge Gemeinde Stadtmitte Jena
Lothar König, Stadtjugendpfarrer Jena
Prof. Dr. Manuel Vogel, Theologe FSU Jena
Gotthard Lemke, Pfarrer Friedenskirche Jena
ANDREW ABORYGEN SKLADOWSKI, Warschau – RiotGirls.WomenoftheYear
Kerstin Berg, Berlin – RiotGirls.WomenoftheYear
ROLF DRAHT, Baden-Baden – Pussy Riot Page
Hans Krimmer, TROISDORF – Free Pussy Riot Cologne/Bonn
Janine Mananabas, Köln – Free Pussy Riot Cologne/Bonn
Christine Pokotilova, Paris – freepussyriot.org. (stell­ver­tre­tend für die Aktivisten der Pussy-Riot-Unterstützer-Community)

[Erstveröffentlichung: JG-Stadtmitte]

Über Nic Frank

Hauptautor des Blogs, alles andere steht auf einer Extraseite.

Ein Kommentar

  1. M. Luther der Freiheitsapostel?
    Das ist anti­se­mi­tisch, die Projektion der eige­nen Schuld:
    http://blasphemieblog2.wordpress.com/2012/11/01/us-rabbi-schwule-und-homo-ehe-schuld-an-hurrikane-sandy/
    Und das ist anti­ras­sis­ti­scher evo­lu­tio­nä­rer Humanismus:
    http://www.focus.de/wissen/natur/evolution/genom-projekt-erfolgreich-erbgut-von-weltweit-1000-menschen-sequenziert_aid_850508.html
    Noch Fragen, ob Religion nicht doch alles ver­gif­tet?

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