Montag , 20 Mai 2013
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Ich glaub Euch nicht

Eigentlich sollte man sich sicher füh­len, wenn man die drei Worte zusam­men hört: Demokratie, Polizei und Geheimdienst. (Na gut, beim letz­ten bleibt immer eine gewisse Ambivalenz.)

Aber ich fühle mich nicht mehr sicher. In Deutschland ver­tei­len Mitarbeiter des Geheimdienstes bei den Rechtsaußen Todeslisten poli­ti­scher Gegner. Und in New York hat das FBI mal wie­der die Welt geret­tet – zumin­dest das Gebäude der US-Notenbank.

Es ist nicht das erste mal, dass irgend­ei­ner der vie­len Geheimdienste und Polizeitruppen einen ver­meint­li­chen Terroristen auf­flie­gen läßt. Komisch nur, dass die immer – aber wirk­lich immer – “zufäl­lig” ihre ultra-super-geheimen Pläne Mitarbeitern der diver­sen Geheimdienste mit­tei­len.

Kommt nur mir das so vor, als würde irgend­et­was daran nicht koscher sein?

Nic

Über Nic Frank

Hauptautor des Blogs, alles andere steht auf einer Extraseite.

Ein Kommentar

  1. V-Leute sind nicht Mitarbeiter des Geheimdienstes, son­dern Verräter, die spo­ra­disch oder regel­mä­ßig Honorare bekom­men, ohne Angestellte zu sein.

    D.h. der Mensch hatte wahr­schein­lich kei­nen Schreibtisch im Amt, und kei­nen Zugang zu des­sen Dateien über Linke. Aber aus­ge­schlos­sen ist natür­lich nicht, dass ihn gleich das Amt mit der­lei wert­vol­lem Material ver­sorgt hat – die meis­ten VS-Mitarbeiter sind ja selbst stramm rechts­ra­di­kal.

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