
Kampagne-Logo (Foto: E. Frerk)
Nach dem Eckpunktepapier, das gestern von der Justizministerin vorgelegt wurde, soll also straffrei weiterhin Jungen die Vorhaut amputiert werden dürfen.
Beschneidung des männlichen Kindes
(1) Die Personensorge umfasst auch das Recht, in eine medizinisch nicht erforderliche Beschneidung des nicht einsichts- und urteilsfähigen männlichen Kindes einzuwilligen, wenn diese nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt werden soll. Dies gilt nicht, wenn durch die Beschneidung auch unter Berücksichtigung ihres Zwecks das Kindeswohl gefährdet wird.(2) In den ersten sechs Monaten nach der Geburt des Kindes dürfen auch von einer Religionsgesellschaft dazu vorgesehene Personen Beschneidungen gemäß Absatz 1 durchführen, wenn sie dafür besonders ausgebildet und, ohne Arzt zu sein, für die Durchführung der Beschneidung vergleichbar befähigt sind.
Zu diesem Entwurf stellen sich automatisch einige Fragen:
1. Weshalb sollte dieses Recht nur für männliche Kinder gelten? Im Sinne des Artikels 3, Absatz 2 des Grundgesetzes darf es keine Ungleichbehandlung der Geschlechter geben. Aus diesem Grunde muss zwingend auch die weibliche Genital-Beschneidung erlaubt sein.
2. Der Hinweis (Absatz 1, Satz 2) auf das Kindeswohl kann entfallen. Da der Gesetzgeber sowieso davon ausgeht, dass die Amputation von Teilen des männlichen Geschlechtsorganes einen Sinn hat, kann dieser Teil entfallen. (Hier bietet sich im Übrigen an, auch die Prügelstrafe wieder einzuführen, denn wie unsere Eltern schon sagten: “Uns hat es auch nicht geschadet.”)
3. Weiterhin gibt es eine ebenfalls grundgesetzwidrige Passage im Absatz 2. Denn wenn im Artikel 3, Absatz 3 davon die Rede ist, dass niemand wegen seiner Religionszugehörigkeit benachteiligt werden darf, dann widerspricht dem die Aussage, dass für die jüdische Beschneidung andere Regeln gelten als für die muslimische. Während bei den Muslimen offenbar ein Arzt die Operation durchführen muss, ist das bei den Juden nicht notwendig.
4. In der Begründung zu diesem Eckpunktepapier heißt es unter anderem: “Der Entwurf stellt bewusst nicht auf eine religiöse Motivation der Eltern ab. Die Rechtspraxis sähe sich sonst vor die schwierige Aufgabe gestellt, den Inhalt religiöser Überzeugungen ermitteln zu müssen. Eltern können im Übrigen die – weltweit stark verbreitete – (auch nicht medizinisch indizierte) Beschneidung ihres Sohnes aus unterschiedlichen Gründen für kindeswohldienlich halten.”
Dabei verweist der Text auf das Gutachten amerikanischer Ärzte, die Milliarden an diesen OP’s verdienen und somit zwar keine wissenschaftlich haltbare Studie vorweisen können, aber geschickte Lobbyarbeit.
Im Weiteren bedeutet dieser Text, dass Jeder, der meint, sein Kind beschneiden zu müssen, dies danach ohne Angabe von Gründen tun lassen darf. Spätestens hier wird – wie oben bereits erwähnt – nicht lange darauf zu warten sein, bis der erste weibliche Beschneidungsantrag vor Gericht mit eben dieser Begründung erscheint.
Dieser Gesetzesentwurf ist nicht nur peinlich sondern ein Kniefall vor den betroffenen Religionsgemeinschaften. Es steht einem säkularen Staat nicht gut zu Gesicht, Sonderregelungen, die gegen das Grundgesetz verstoßen, zulassen zu wollen. Statt “Komikernation” nun also “Kindermißbrauchsnation”…
Nic
Nics Bloghaus
Lieber Frank,
danke vielmals, dass Nics Bloghaus so lesenswert auch über das Top-Tabuthema Jungenbeschneidung berichtet.
Hier eine medizinische Quelle aus der Ärzte Zeitung (Neu-Isenburg), die berichtet, dass unsere Justizministerin auf ein wissenschaftlich nicht unterstütztes Gutachten des zirkumzisionsfreundlichen Verbands AAP zurückgreift und so zum längst widerlegten gesundheitlichen Nutzen der Routinebeschneidung gelangt.
Deutschlands Eltern müssen demnach nicht mehr nur gottesfürchtig sein und Genesis / Levitikus bzw. Sunna-Hadith wortwörtlich lesen, sondern können die legendäre HPV- und HIV-Prophylaxe mit irgendeiner flotten Genitalästhetik verschwurbeln, um das Amputieren intakten Genitalgewebes in den postdemokratisch überdehnten Begriff des Kindeswohl zu integrieren.
Hoffentlich gewinnt die Vernunft und hat das mutige Kölner Landgerichtsurteil Bestand.
Mit solidarischen Grüßen
Cees
Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat Eckpunkte für eine Regelung der Beschneidung von Jungen vorgelegt. Muslime und Juden sind voll des Lobes – die Kinderärzte entsetzt.
(…) Bis zum 1. Oktober um 12 Uhr haben alle in die Beschneidungsdebatte involvierten Verbände Zeit, ihre Stellungnahme zu den vom Bundesjustizministerium vorgelegten Eckpunkten vorzulegen.
Wichtigstes Ziel der Neuregelung bleibt, die Beschneidung von Jungen in Deutschland wieder rechtssicher zu machen. So soll im Kindschaftsrecht (Paragraf 1631d BGB) eine Regelung aufgenommen werden, die es Eltern ermöglicht, unter bestimmten Voraussetzungen in die Beschneidung einzuwilligen, ohne dass sie sich strafbar machen.
“Lege artis vorgenommene Beschneidungen von Jungen (sollen) nicht als Körperverletzung bestraft werden können und auch keine Schadensersatzpflicht auslösen”, heißt es. …
Der BVKJ hat auch deswegen mit den Eckpunkten Probleme, weil diese sich auf eine Stellungnahme der Amerikanischen Akademie der Kinderärzte (AAP) vom August dieses Jahres beziehen.
Dort heißt es nach Angaben des BVKJ unter anderem, die gesundheitlichen Vorteile beschnittener Neugeborener seien größer als die Risiken (Pediatrics 2012; 130: 585).
Laut BVKJ haben mittlerweile weltweit 30 pädiatrische Verbände dieser Auffassung widersprochen. Die Stellungnahme der AAP sei durch Forschungsergebnisse nicht belegt, so der Verband.
Als klugen Vorschlag, der Respekt und Anerkennung verdiene, bezeichnete der Präsident des Zentralrates der Juden, Dieter Graumann, den Entwurf … Der Zentralrat der Muslime begrüßte das Eckpunktepapier …
Mit seinen Vorschlägen ist das BMJ weitgehend den Vorschlägen des Deutschen Ethikrats gefolgt. …
aus: Pädiater entsetzt über Eckpunkte
in: Ärzte Zeitung, 26.09.2012
http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/gp_specials/beschneidung/article/822738/beschneidung-paediater-entsetzt-eckpunkte.html
Ich bin mir nicht sicher, ob dieses Papier einfach nur himmelschreiende Inkompetenz repräsentiert, oder auch menschenverachtende Bosheit.
Ganz klar stellt dieser Entwurf auf die religiösen Gefühle der Eltern ab und bedeuted ein Kniefall vor den Führern der jeweiligen Religionsgemeinschaft. Wer das Gegenteil behauptet ist verlogen. Es ist unglaublich, dass nach 250 Jahren der Aufklärung in einem säkularen Staat solche Gesetzte noch vorgelegt werden. Die Trennung von Staat und Kirche ist ebenfalls nicht gewährleistet. Wieso soll z.B. der Staat den Verwaltungsaufwand für die Eintreibung der Kirchensteuer tragen. Dies hat auch rechtliche Folgen, wie das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leibzig zeigt. Es gibt noch viele andere Beispiele, die zeigen, dass mit den Religionen ein Staat im Staate zu machen ist.
Danke Walter, für diese erweiterte Argumentationskette inklusive herkömmliche Religionsfreiheit. Es muss endlich für jeden klargestellt werden, an erster Stelle steht das GG, nicht die Entweltlichung im päpstlichen Sinne:
http://hpd.de/node/14055
Erosion entlarvt Schutzmäntelchen, Aufklärung ist ein sündiges Gefühl:
http://hpd.de/node/14066
Großartig auch die gestrige Aufklärung über die Evolution der Arten und über Erkenntnisse in der nachdarwinschen Gegenwart. Nur ca. 0,1% der Arten haben bisher überlebt. Nur die Krönung, der überbevölkerte Mensch wird beschnitten, obwohl er u.a. auch affenartige Vorfahren hatte. Das entscheidende ist die zufällige Genmutation:
http://www.3sat.de/mediathek/?display=1&mode=play&obj=20976
Als ob archaische anachronistische Mythen Sicherheit bieten würden.
Lackmustest und falsche Rücksichtnahme im evolutionärhumanen Wandel:
http://blasphemieblog2.wordpress.com/2012/09/28/warum-blasphemie-gut-ist/#comments
Bescheiden wie ich bin, reichen mir siehe 4 Min. Video im Kommentar #4, der Rest sollen Detailisten übernehmen:
http://blasphemieblog2.wordpress.com/2012/09/28/deutsches-arzteblatt-zirkumzision-kontroverse-debatte/#comments
Warum nicht gleich Folter (egal in welchem Alter) und Sadomasochismus redlich in den Mund nehmen? Anscheinend beruht der menschenverachtende Teil der menschlichen Erfindungskraft darauf, immer perversere Foltermethoden zu erfinden. Da darf man nicht anfangen, traditionsblind den Ursprung zu erforschen.
Natürlich konnen Traditionen marketingmäßig und heilsbringend der Menschheit nur verkauft werden, wenn man übersinnliche Glaubensregeln anerkennt. So hat auch M. Luther nicht die aufsässigen Bauern unterstützt (damit Ihr mir ja mit dem System nicht brecht), sondern sich auf Gottes Ordnung von Oben und Unten berufen. Nicht ohne gleichzeitig von der seelischen Freiheit des Christenmenschen zu schwafeln. Siehe Schwarmdummheit von oben und unten.
Waren diese tabuverletzenden Aussagen jetzt realitätsbezogen ehrlich oder provokant? Werden hiermit Gefühle von Friedensaposteln verletzt?
Auch wenn aus einer anderen Ecke kommend (Medizinlobby),
doch irgendwo dicht dran am archaischen Religiotentum:
“Europäische Pläne
Rückfall in mittelalterliche Forschungsethik
In Zukunft möchte die EU bei medizinischen Tests an Menschen auf die ethische Prüfung verzichten. Der Schutz des einzelnen Probanden gehört für die Europäische Kommission anscheinend nicht zum Gemeinwohl.”
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/europaeische-plaene-rueckfall-in-mittelalterliche-forschungsethik-11900958.html
Die nicht medizinisch indizierte Jungenbeschneidung belastet und schädigt Körper und Sexualleben und traumatisiert nicht selten die Psyche. Auch bei noch so fachgerechter Durchführung sind teilweise schwere medizinische Komplikationen bekannt; der gelegentlich beschworene Nutzen zur Krankheitsprävention ist wissenschaftlich nicht haltbar.
Beschneidungsbereite Eltern bieten ihrem – beim familiären Klatsch und Tratsch über den Kinderpenis gezielt beschämten – Kind die Option Zirkumzision blumig werbend, pseudowissenschaftlich überredend, patriarchalisch einschüchternd oder stolz bis elitär und dabei jeden Unbeschnittenen ein wenig herabsetzend an; der jüdische acht Tage alte Säugling wird gar nicht erst gefragt. Auch vor solchen Situationen der elterlicherseits noch so “gut gemeinten” Überrumpelung ist das Kind durch uns alle zu schützen.
Völlig altersgemäß, auch weil sie die nachteiligen Beschneidungsfolgen nicht überschauen und eine erwachsene Sexualität noch nicht aus eigenem Erleben kennen, können Jungen in ihre Zirkumzision nicht einwilligen. Die rituelle Beschneidung ist keine Heilbehandlung. Die staatliche Gemeinschaft hat dem Kind von heute die genitale Unversehrtheit von morgen zu bewahren, um dem selben Individuum in noch fernerer Zukunft die bestmögliche sexuelle Selbstbestimmung als Jugendlicher und Erwachsener zu ermöglichen. Ohne Einschränkung gilt: Kinder sind Grundrechtsträger.
Oft stehen beschneidungswillige Eltern unter hohem Gruppenzwang der ethnoreligiösen Community und, soweit religiös, unter dem Druck eines angeblich das Seelenheil sichernden und Verdammnis abwehrenden Beschneidungsbefehls (Gen 17,10 sowie Lev 12,3; islamisch Sunna bzw. Hadith).
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) will die medizinisch unnötige Zirkumzision in die Zukunft führen – das ist zutiefst kinderfeindlich und ein organisierter Angriff auf die körperliche Unversehrtheit eines Teils der Bevölkerung. Das Justizministerium verbreitet einen Gesetzentwurf, der auf BGB § 1631 Inhalt und Grenzen der Personensorge zielt und die Zirkumzision straffrei ins elterliche Belieben stellen soll.
Genau zu § 1631 BGB reichte am 20. Juli 2012 von Edward von Roy, also nur einen Tag nach der hastigen Bundestagsresolution (Drucksache 17/10331), folgende Petition ein:
Pet 4-17-07-451-040847
“§ 1631d Verbot der rituellen Genitalmutilation
Die Eltern können nicht in eine rituelle, medizinisch nicht indizierte Beschneidung ihres Sohnes (Zirkumzision) oder ihrer Tochter (nach der Typisierung der World Health Organisation die FGM vom Typ I, II, III, IV) einwilligen. Auch das Kind selbst kann nicht in die Beschneidung einwilligen. § 1909 findet keine Anwendung.”
Nur kurz zum angeblichen gesundheitlichen Nutzen (HIV- und HPV-Prävention), der gelegentlich von den Vereinigten Staaten aus genannt wird und selbst dort eigentlich nur noch vom Verband AAP (American Academy of Pediatrics) – die notorisch beschneidungsfreundlichen Studien der AAP sind weltweit in der Fachwelt umstritten oder werden schlicht verworfen; das jüngste Statement ist von der US-Kinderrechtsorganisation Intact America noch am selben Tag (27. August 2012) abgelehnt worden (s. u., Quellen).
Deutschland hat jedem Mohel die Durchführung von Metzitzah b’peh (oral sucking, Kind stirbt in Einzelfällen am übertragenen Herpesvirus oder überlebt eine Hirnhautentzündung und ist lebenslang geistig behindert) zu untersagen. Es ist ein Skandal, dass die Bundesregierung zwar begeistert über die Legalisierung der Beschneidung redet, aber die Metzitzah b’peh (oral-genitale Beschneidung, der Mohel nimmt zum Blutabsaugen den Penis des Säuglings in den Mund) nicht thematisiert.
Auch der ästhetisch motivierte elterliche Umgestaltungswunsch des Kinderpenis ist nicht zu legalisieren, sondern jenem überwindenswerten Bereich zuzurechnen, den wir mit Katharina Rutschky (1977) die Schwarze Pädagogik nennen.
Anders als es die Bundesjustizministerin immer noch bewertet: Die medizinisch nicht indizierte elterliche Wunsch-Beschneidung des kleinen Sohnes, ob als patriarchalisch-traditionsreiche Initiation oder als postmodernes Genitaldesign, ist in den bundesdeutschen Begriff des Kindeswohls nicht integrierbar, ihre Gesundheitsvorteile bleiben Mythos.
Cees
::
Q u e l l e n
AAP – American Academy of Pediatrics:
”We’re not pushing everybody to circumcise their babies,” Dr. Douglas S. Diekema, a member of the academy’s task force on circumcision and an author of the new policy, said in an interview. ”This is not really pro-circumcision. It falls in the middle. It’s pro-choice, for lack of a better word. Really, what we’re saying is, ‘This ought to be a choice that’s available to parents.’ ”
But opponents of circumcision say no one — not even a well-meaning parent — has the right to make the decision to remove a healthy body part from another person.
”The bottom line is it’s unethical,” said Georganne Chapin, founding director of Intact America, a national group that advocates against circumcision. ”A normal foreskin on a normal baby boy is no more threatening than the hymen or labia on your daughter.”
THE NEW YORK TIMES
Benefits of Circumcision Are Said to Outweigh Risks
By RONI CARYN RABIN
Published: August 27, 2012
http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=9D03E2D8103DF934A1575BC0A9649D8B63&ref=americanacademyofpediatrics
INTACT AMERICA’S RESPONSE TO THE AMERICAN ACADEMY OF PEDIATRICS
2012 REPORT ON CIRCUMCISION
Issued August 27, 2012
The Policy Statement and Technical Report on Male Circumcision released today by the Task Force on Circumcision of the American Academy of Pediatrics (AAP) attempts to find justifications for recommending in favor of unnecessary surgery to remove healthy, functioning tissue from infant boys, but falls far short both in its ethical obligations to its members and their patients and in its presentation of the medical and scientific data.
Even as the AAP purports to find that the benefits of non-medical neonatal male circumcision outweigh its risks, not even its own Task Force can unequivocally recommend this surgery, but instead states that the health benefits are not great enough to recommend routine circumcision for all male newborns. Instead, it focuses much of its argument on urging that health insurance plans and state Medicaid plans cover the costs of the surgery, which is currently not the case in many states.
It appears that the AAP is acting more as a trade association for doctors who perform this unnecessary surgery more than 1 million times a year, instead of standing up for the human rights and bodily integrity of the only patient that counts—the baby boy.
http://www.intactamerica.org/aap2012_response
The controversy over metzitzah b’peh was reignited in March after it came to light that an unidentified infant died Sept. 28 at Brooklyn’s Maimonides Medical Center from “disseminated herpes simplex virus Type 1, complicating ritual circumcision with oral suction,” according to the death certificate.
Health Department investigations of newborns with the herpes virus from 2000 to 2011 have shown that 11 infants contracted the herpes virus when mohels, or ritual circumcisers, placed their mouths directly on the child’s circumcision wound to draw blood away from the circumcision cut, according to a statement from the department. Ten of the infants were hospitalized, at least two developed brain damage and two babies died.
aus: N.Y. health chief calls for end to metzitzah b’peh rite in circumcisions
U.S. Health Department investigations show that 11 infants contracted the herpes virus between 2000 to 2011 as a result of the rite.
HAARETZ Jun. 08, 2012
http://www.haaretz.com/jewish-world/jewish-world-news/n-y-health-chief-calls-for-end-to-metzitzah-b-peh-rite-in-circumcisions-1.435227
Ungefähr 200 Rabbiner haben eine Petition unterschrieben … Eine Sprecherin der Gesundheitsbehörde wollte sich zur Petition der Rabbiner nicht äußern. Sie meinte aber: »Es ist wichtig, dass Eltern die Risiken kennen, die mit dieser Praxis, also der Metzitzah B’peh, verknüpft sind.«
Hannes Stein in: Jüdische Allgemeine 06.09.2012
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/13952
Some 200 rabbis have signed a statement alleging that the department “printed and spread lies … in order to justify their evil decree. It is clear to us that there is not even an iota of blame or danger in this ancient and holy custom,” the New York Post reported.
The Forward
JTA 03.09.2012
http://forward.com/articles/162164/rabbis-organize-against-metzitzah-bpeh-forms/#ixzz27ryn1H4q
::
Was gibt es da zu differenzieren, integrieren ist die Aufgabe. Aber nicht auch noch die falsche Rücksichtnahme auf Dünnschiss. Wer argumentationsmüde wird, s. Kommentar #3 das Video bis zum bitteren Ende:
http://blasphemieblog2.wordpress.com/2012/10/01/agyptischer-scheich-14-jahrige-sollten-heiraten-und-kinderkriegen/#comments
Oder Rassendiskriminierung a la Südafrika und USA, siehe Kommentar #1:
http://blasphemieblog2.wordpress.com/2012/10/01/wegretuschiert-ikea-katalog-in-saudi-arabien-ohne-frauen/#comments
Ischgehschulhof
Rabbi Yehuda Kolko was charged with sexual abuse
Himmlische Macht den erdgeborenen Kindern gegenüber berechtigt zu Höherem. Selbstverständlich ist die Jungenbeschneidung immer sexualisierte Gewalt, organisierter Missbrauch, Vergewaltigung. Neben der heiligen Handlung (Brit Mila, islamisch Chitaan bzw. Chatna) gibt es auch ordinären Missbrauch – durch “hochwürdige” Rabbiner.
“Treat the Orthodox community the same way you treat every other community. Inform the public of the identity of Orthodox child molesters the same way you’ve always identified non-Orthodox child molesters,” Hirsch demanded.
Pressure mounts on Brooklyn DA over Orthodox sex abuse cases
Victims’ families urge Charles Hynes to release identities of Orthodox sex abusers and allay community fears
http://www.guardian.co.uk/world/2012/may/10/brooklyn-day-orthodox-sex-abuse?fb=optOut
Klerus. Kleriker halt.