
GerDiA – Plakat
Ich bin ehrlich überrascht über den Inhalt eines Artikels bei der Deutschen Welle(1.). Wird doch der Erzbischof Robert Zollitsch dort zitiert, dass “die katholische Kirche in Deutschland [...] Veränderungen beim Umgang mit Wiederverheirateten und bei der Rolle der Frau” anstrebt. “In der Kirche sei ein Perspektivwechsel nötig.”
Andererseits stellt sich mir allerdings auch die Frage, ob es wirklich notwendig ist, dass “30 Bischöfe und 300 Laien, Ordensleute, Vertreter geistlicher Gemeinschaften und Theologen in Hannover” darüber diskutieren müssen, ob die Anstellung wiederverheirateter Geschiedener in katholischen Kindergärten oder Einrichtungen der Caritas möglich sei.
Oder ob in zweiter Ehe verheiratete Menschen etwa ein Amt im Pfarrgemeinderat übernehmen können.
Sind das doch Fragen, die eigentlich keine sind; es sei denn, man ist katholische Kirche. Und deshalb ein wenig aus der Moderen gefallen (bzw. dort nie angekommen).
Nic
1. http://www.dw.de/dw/article/0,,16244114,00.html
Nics Bloghaus
Mit herraushängender Zunge der Zeit hinterherhecheln ist doch keine Überraschung. Die kulturelle Evolution kennt das als Anachronismus. Dennoch stehen die Kreuznettler Kopf.
Kulturelle Evolution
Die Arbeitsteilung erhob den Menschen über den Tierzustand, und die Qualität der makroökonomischen Grundordnung bestimmt den Grad der Zivilisiertheit, die der Kulturmensch erreichen kann.
Ist die Makroökonomie noch fehlerhaft, müssen Machtstrukturen aufgebaut werden. Dazu bedarf es einer “Verwandlung des Geistes” (Religion = Rückbindung auf künstliche Archetypen), um die makroökonomischen Konstruktionsfehler und die daraus resultierende, systemische Ungerechtigkeit und Beschränktheit aus dem Begriffsvermögen des arbeitenden Volkes auszublenden:
http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/09/von-den-drei-verwandlungen.html