Freitag , 24 Mai 2013
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Bitte mehr Sachlichkeit!

Rabbiner Y. Ehrenburg auf der Kundgebung “Auf Messers Schneide”

Wenn der Rabbiner Y. Ehrenberg am Samstag erklärtShoah zu ver­glei­chen ist, ja sogar schlim­mer ist als diese, ver­höhnt er nach mei­ner Meinung die 6 Millionen Opfer, die die Vernichtung der Juden durch das “Dritte Reich” kos­tete.

Es gibt in der gesam­ten Argumentation kein Eingehen auf sach­li­che Gründe, auf medi­zi­ni­sche oder juris­ti­sche; immer heißt es nur “es steht in der Bibel/Tora”. Als wäre das Grundlage für eine sach­li­che Diskussion.

Es schau­dert mich wirk­lich vor die­sen Ewiggestrigen. Heute Vormittag gab es ein (lei­der nicht online ver­füg­ba­res) Interview mit Lala Süsskind auf Radio eins. Auch sie ging auf keine der Nachfragen des Moderators ein son­dern son­derte Sprechblasen ab. Wie – bitte schön – soll man zu einem alle befrie­di­gen­den Dialog kom­men wenn sich eine Seite ein­fach taub stellt? Das Schwingen der Nazikeule hilft da ganz sicher auch nicht. Nur Sachlichkeit.

Nic

  1. Siehe Video, Ab Minute 1:34

Über Nic Frank

Hauptautor des Blogs, alles andere steht auf einer Extraseite.

4 Kommentare

  1. @Nic “Siehe Video, Ab Minute 1:34 ↩”:

    Mit Hash (#) an der URL kann man das auf YouTube auch deep­ver­lin­ken: #t=1m34s

    http://www.youtube.com/watch?v=PiAoe0bOSRk&list=UUj45jSKlPkRG0srgRvAySkQ&index=1&feature=plcp#t=1m34s

    • Super!
      Danke für den Hinweis.

  2. Wie nennt man das?
    Anti-Antisemiten?

  3. @ Randalf

    Chapeau. Das ist die rich­tige Spur, die Logik der Nichtlogik Anti-Anti. Oder tref­fend ana­ly­siert von O. :
    Die Beschneidung ist dem Pimmelchen sein Holocaust.

    Oder, wozu Tabus füh­ren, wenn man nicht mal drü­ber reden darf um Handlungen zu ver­hin­dern. Siehe Missbrauchsvertusschung. Das führt zu av”anti” Dilletanti.

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