Die großartige Demokratie Saudi-Arabien, der Deutschland demnächst wohl den einen oder anderen Panzer verkaufen möchte, hat wieder einmal eine tolle Idee ausgebrütet: Um endlich auch mal etwas für die Gleichberechtigung der Frauen zu tun, sollen diese ghettorisiert werden ganz unter sich sein: in eigenen Städten…
Was wie ein dämlicher Witz klingt, soll nach SPON-Angaben(1.) jedoch Realität werden: “Um Frauen einen besseren Zugang zum Arbeitsmarkt und größere finanzielle Unabhängigkeit zu ermöglichen, hat eine Gruppe von Geschäftsfrauen einem Bericht des “Guardian” zufolge nun eine zunächst sonderbar anmutende Idee: Sie wollen ganze Städte errichten lassen, in denen ausschließlich Frauen arbeiten.”
Ich schlage vor, dass mitten durch Saudi-Arabien eine tür- und torlose und meterhohe Mauer gebaut wird. Auf der einen Seite leben dann die Männer, auf der anderen die Frauen. Dann käme es nicht mehr zu den sündigen Begegnungen; Frauen könnten sich frei und unverschleiert bewegen und Männer endlich in Ruhe ihren Geschäften nachgehen (zum Beispiel: Panzer kaufen).
Blöd nur, dass die Bevölkerung über kurz oder lang aussterben wird.
Nic
(1.) http://www.spiegel.de/politik/ausland/saudi-arabien-plant-arbeitsstaedte-nur-fuer-frauen-a-849718.html#spRedirectedFrom=www
Nics Bloghaus
Die spinnen doch, die Saudis!
Aber deinen Vorschlag finde ich klasse. So würden sich die saudischen Machos selbst in absehbarer Zeit aus dem Genpool der Welt entfernen. Fände ich gar nicht doof.
Dummerweise die saudischen Emanzen auch. Ein schönes Beispiel für die interessensgeleitete Dualismusfalle Mann/Frau. Evolutionäre Minimierung der Ist-Soll-Differenz Masse/Klasse geht anders. Z.B. sexuelle Aufklärung, nicht Beschneidung. Oder siehe Verena Wermuth, ihr naives Buch passt besser in die 50-ger Jahre, als Blondinen vor den Wüstelscheichharems Schlange standen.