Dienstag , 21 Mai 2013
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Rechte Ruderin Drygalla?

Nadja Drygalla (Foto: tagesschau)

Nadja Drygalla (Foto: tagesschau)

Die ehe­ma­lige Polizistin(!) und Ruderin Nadja Drygalla hat das Olympische Dorf in London ver­las­sen. Grund dafür soll unter ande­rem sein, dass Drygalla Kontakte in die rechte Szene haben soll. So berich­tet die Süddeutsche.(1.)

Ihr Freund ist der Kopf der Kameradschaft “Nationale Sozialisten Rostock” und trat im Landtagswahlkampf für die NPD an. Es sind zudem kürz­lich Fotos auf­ge­taucht, auf denen Drygalla in Kleidung zu sehen ist, wie sie in der rechts­ex­tre­men Szene getra­gen wird.

Die Tagesschau(2.) spricht gar davon, dass der o.g. Freund ihr Ehemann sei. Und, dass die Vorwürfe nicht neu sind:

Schon im März 2011 kur­sier­ten Meldungen über die Vorzeige-Sportlerin, sie sei mit einem Neonazi aus Rostock liiert. Kurz danach schied Drygalla aus dem Polizeidienst des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus – mög­li­cher­weise auch auf Druck ihres Dienstherrn.

Sollte sich das bewahr­hei­ten, dann haben hier aber meh­rere Seiten Dreck am Stecken; nicht nur Nadja Drygalla. Sondern ebenso der Ruderverband, der von den Vorwürfen wusste und sie trotz­dem ein­setzte (und nach dem Einsatz fal­len ließ wie eine heiße Kartoffel).  Es ist zwar müßig zu fra­gen… aber: was, wenn der Achter der Damen im Hoffnungslauf nicht aus­ge­schie­den wäre? Ob dann das Gespräch, das zur Abreise führte, spä­ter erfolgt wäre? Oder hätte man sie aus dem Kahn genom­men?

Zu prü­fen ist auch – gerade in Zeiten, wo sich eine Verstrickung der Rechten mit Polizei und Verfassungsschutz her­aus­stellt – aus wel­chen Gründen Drygalla aus dem Polizeidienst ent­las­sen wurde. Und zu wel­chem Zeitpunkt.

Nic

(1.) http://www.sueddeutsche.de/sport/deutsches-olympia-team-ruderin-drygalla-muss-abreisen-1.1430584
(2.) http://olympia.ard.de/london2012/allemeldungen/drygalla101.html

Über Nic Frank

Hauptautor des Blogs, alles andere steht auf einer Extraseite.

25 Kommentare

  1. was für ein Treppenwitz der Geschichte – eine NPD Mädel mit dem Namen Drygalla, der Freund heist bestimmt Mirko, Ronny, Enrico, Maik, Sando usw…kein Wunder das die­ses Pack Probleme mit der Identität hat.

  2. Um von noch schwe­re­ren Vorwürfen abzu­len­ken. Realsatire:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_klan_ist_entsetzt/

  3. Was soll denn die­ser Blödsinn? Leben wir in einer Gesinnungsdiktatur? Ist die NPD neu­er­dings doch schon ver­bo­ten?

    Man muss sich ja wirk­lich nicht mit den Inhalten der NPD soli­da­ri­sie­ren, aber­ei­nes kann doch nicht sein:

    Dass es keine Handhabe gibt, eine Partei zu ver­bie­ten, weil es nicht nach­zu­wei­sen ist, dass sich diese Partei außer­halb der freiheitlich-demokratischen Grundordnung (FDGo) befin­det, aber Personen, die in die­ser Partei aktiv sind oder auch nur jeman­den ken­nen, der in die­ser Partei aktiv ist, dis­kri­mi­niert wer­den. Und ich schreibe hier absicht­lich dis­kri­mi­niert. Wer über­prüft denn Gesinnungen von Angehörigen der SED-Nachfolgepartei Die Linke ?

    Es ist zwi­schen­zeit­lich bequem, Linker zu sein, denn aus die­ser Position kann man aus einer siche­ren Deckung (als Linker gehört man ja per se zu den Guten) andere Menschen dif­fa­mie­ren. Dies geht in meh­re­ren Schritten: Man defi­niert zunächst selbst, was in den eige­nen Augen rechts ist (Konservativ zu sein/ Mitglied in einer Burschenschaft zu sein/ nicht gegen Atomkraft zu sein / nicht für den vol­len HartzIV-Satz für Asylanten zu sein oder ein­fach “nicht links zu sein, das reicht auch schon)

    Dann kommt der zweite Schritt. Man brand­markt diese Positionen als rechts. Das genügt. Rechts bedeu­tet auto­ma­tisch böse, da es das Gegenteil von links und links gut ist. Es wird nicht mehr im Wahr/Unwahr oder im Richtig/Falsch-Schema gedacht son­dern im Gut/Böse-Schema.

    Das hat den Vorteil, dass man sich inhalt­lich nicht mit Tatsachen aus­ein­an­der­set­zen muss. Die Behauptung, dass jemand “rechts” ist, genügt.

    Dies Person ist dann vogel­frei und zum Abschuss frei gege­ben. Die Medien und die dum­men eier­lo­sen Funktionsträger von NGOs zie­hen mit, da sie sonst selbst in den Verdacht gera­ten kön­ten, auch rechts zu sein und sie so das glei­che Schicksal erei­len könnte.

    Man könnte jetzt Vergleiche mit Vorgehensweisen zweier Regime im Deutschland des 20.Jahrhunderts zie­hen, aber das würde zu weit gehen. Hier nur noch­mals das bei­nahe unfrei­wil­lig komi­sche Zitat aus dem Bericht:

    “Es sind zudem kürz­lich Fotos auf­ge­taucht, auf denen Drygalla in Kleidung zu sehen ist, wie sie in der rechts­ex­tre­men Szene getra­gen wird.”

    ana­log könnte es hei­ßen:

    “Es wird gemun­kelt, dass sich der Verfasser die­ses Textes der glei­chen Deutschen Sprache bedient, die schon von den Nazis gespro­chen wurde”

    Klar, aus solch einer Position könnte jeder Schwachkopf Behauptungen und Forderungen auf­stel­len, was zu prü­fen wäre und wer Dreck am Stecken hat. Vielleicht soll­ten bei den Olympischen Spielen gene­rell nur noch Sportler mit links-grünem Parteibuch zuge­las­sen wer­den ? Es ist inter­es­sant, dass sich genau die Personen, die gegen jed­wede Art von Diskriminierung zu sein vor­ge­ben, am liebs­ten und mit dem größ­ten Recht sel­ber andere wegen abwei­chen­der Meinungen dis­kri­mi­nie­ren. Es ist bemer­kens­wert, dass die tole­ran­tes­ten Menschen am emp­find­lichs­ten rea­gie­ren, wenn jemand eine andere Meinung hat oder anders denkt. Und es ist für diese Leute beson­ders bequem, wenn man hier­bei auch noch die Diskurshoheit inne hat und belie­big selbst defi­nie­ren kann, was gut und böse ist.

    Schönen Tag noch !

  4. Der Blödsinn ist, dass sol­che Fragen der Schnüffel- und Gefühlsbeleidigung auf der Ebene Diskriminierung/Antidiskriminierung oder Gut/Böse aus­ge­tra­gen wer­den. Das liegt daran, dass indok­tri­nierte Autoritätsgläubige rechts wie links logi­schen Argumenten nicht zugäng­lich sind. Es gibt genug Anlässe, die FDGO durch Pseudodemokraten auch von oben begroht zu sehen. Führer befiehl, wir fol­gen dir und die Partei hat immer recht ist das Gleiche. Wer hat die Nadja 2 Generationen nach den nach christ­li­chen Werten erzo­ge­nen Führer Hitler und Stalin zu einer kri­ti­schen Sicht der Geschichte erzo­gen und moti­viert?

    Bei der Auswahl und Entsendung von Teilnehmern zu einer staat­lich sub­ven­tio­nier­ten inter­na­tio­na­len Vermarktungs-Leistungsschau sollte bereits im Vorfeld auf unge­dopte (phy­sisch und psy­chisch) Karaktere geach­tet wer­den. Vor- und für­sorg­lich, nicht auf bei­den Augen blind. Siehe E. Brundige und Jesse Owens, die ras­sis­ti­schen olym­pi­schen Gegenpole. Schmach dem einen, Hochachtung dem ande­ren. Noch heute ein Tabu, trotz ein­ein­deu­ti­gen Beweisen.

  5. Ist es in Deutschland ver­bo­ten in einen Rechten ver­liebt zu sein? Ist das ein Verstoss gegen das Grundgesetz? Wieso soll eine Frau, die einen Mann liebt, Dreck am Stecken haben? Wegen des­sen poli­ti­scher Ansichten? Geht’s noch? Drygalla hat ein Recht Privatsphäre, es steht der Öffent­lich­keit nicht an über die Frau wegen ihres Freundes zu urtei­len. Oder gel­ten Menschen- und Bürgerrechte nur für Linke und Angehörige von Religionsgemeinschaften?

  6. Sag mal, Nic, wes­halb läßt Du hier Halbrechte zu Wort kom­men? :-(

  7. Natürlich kann sie ohne Gefühlsbeleidigung lie­ben wenn sie will. In einer Informationsgesellschaft (die viele nicht haben wol­len) sollte für Personen, die frei­wil­lig sub­ven­tio­niert in der Öffent­lich­keit ste­hen, gel­ten: Warum hat sie “frei­wil­lig” ihren Dienst bei der Polizei quit­tiert? Warum wuß­ten die ver­ant­wort­li­chen Sportfunktionäre nichts von der Benachrichtigung über ihren Ausschluss aus der finan­zi­el­len Sportlerförderung?

    Ach waren das noch herr­li­che Zeiten, als sowas gar­nicht an die Öffen­lich­keit drang und wenn doch, belie­big inter­es­sens­ge­lei­tet geklit­tert wer­den konnte. Auch hat es ja gerade garkei­nen Verfassungsschutzskandal gege­ben. Nicht die Deckelungsversuche, aber die FDGO wer­den hier ver­tei­tigt:
    http://kreuz.net/article.15643.html

  8. “Jens-Peter sagt:
    4. August 2012 um 14:48
    Sag mal, Nic, wes­halb läßt Du hier Halbrechte zu Wort kom­men? ”

    Dann lies den Satz in Nics Exposé: ” ch mag ver­dam­men, was du sagst…” Das ist ein Satz von Voltaire, der lei­der den meis­ten Linken völ­lig fremd ist. So wohl auch Dir. Du unter­mau­erst mit Deiner Aussage genau das, was ich behaup­tet habe. Ich halte Dich für rela­tiv unin­tel­li­gent, und daher passt Du sicher gut in eine Antifa. Na? Bist du “Aktivist?” Ich würde fast drauf wet­ten.

    Hut ab vor Nic, er dul­det auch abwei­chende Meinungen in sei­nem Blog, und zwar ohne mie­sen Kommentar dazu.

    Übri­gens, Jens-Peter: Wie kommst Du dar­auf, dass es sich bei Alexander-Linus und mir um “Halbrechte” han­delt?

    Ich bezeichne mich selbst als “rechts” bzw “Konservativ”, kann aller­dings ver­spre­chen, dass kein zwei­ter Adolf oder Dritter Weltkrieg ange­strebt wird. Nach Maßstäben von Antifa-Linken bin ich ver­mut­lich rechtsextrem…wie alle, die nicht links außen sind. => oh nein – Konservativ – ist das jetzt “Autobahn” und “geht gar nicht” ?

    Ich würde mich gern mit Dir intel­lek­tu­ell duel­lie­ren, aber ich sehe, Du bist unbe­waff­net :-)

  9. Zu Halbrechte unbe­dingt den Tucholsky: “Ein ungläu­bi­ger Katholik ist mir lie­ber, als ein gläu­bi­ger Kommunist”.
    Danke für den Kommentar, der deut­lich die Dualismusfalle S/W anspricht, in wel­che die Offiziellen schon getappt sind. (Armes?) Bauernopfer Nadja und Opfer der Bildungspolitik.

    Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, der auch für Sport zustän­dig ist, for­derte inzwi­schen, die Affäre müsse „umfas­send geklärt wer­den“. Da ist einer über­for­dert und hetzt von Skandal zu Skandal. Wie oft haben wir die­sen Spruch in letz­ter Zeit gehört und kein zustän­di­ger Dispetscher für Systemfehler konnte gefun­den wer­den. Alles nicht nach­voll­zie­bare Einzelfälle. Über­wie­gend Stammtischmeinungen und Schwarmdummheit hier:
    http://www.focus.de/sport/olympia-2012/was-wusste-der-sportbund-das-neonazi-raetsel-um-ruderin-nadja-drygalla_aid_794122.html

  10. Ich habe mich – vor­ran­gig aus zeit­li­chen Gründen – an dem Diskurs nicht betei­ligt.
    Aber eine Antwort, was ich denn davon halte, fin­det sich u.a. auch hier: http://www.politblogger.eu/fall-drygalla-genau-hinschauen/ – womit auch klar sein dürfte, dass auch mein Herz links schlägt…

  11. Sportfunktionäre und die Projektion der eige­nen Schuld, ana­log katho­li­sche schwule Schwulenhasser. Hier Rassismus. Im Volksmund auch schein­hei­lige Doppelmoral genannt:
    http://www.fr-online.de/meinung/drygalla-affaere-schluss-mit-der-gesinnungsschnueffelei-,1472602,16825094.html

    Der eigent­li­che Skandal ist hierin begrün­det und zeigt, dass das Herz des Verfassungsschutzes rechts schlägt. Obwohl ich kein Freund der “Prawda” bin, aber wo sie recht hat:
    http://www.neues-deutschland.de/artikel/234760.eine-kiste-voll-pistolen.html

    Ich war seit `69 in Berlin-West und laut BILD a) eine linke Sau und b) ein Schmarotzer der Gesellschaft. Die Rechtslastigkeit der Ex-DDR ist auch der Bildungsministerin Margot Honnecker und deren Rotlichtbestrahlung geschul­det.

  12. Nic: “Ihr Freund ist der Kopf der Kameradschaft “Nationale Sozialisten Rostock””

    Komisch, in den Fernsehnachrichten hiess es nicht nur, daß er mal rechts­ex­trem WAR,
    also nicht mehr ist, son­dern der­je­nige, der in den im Fernsehen gezeig­ten Bildern
    optisch her­aus­stach (und wohl jener Freund von Frau Drygalla zu sein scheint)
    trug auch ein Shirt mit der Aufschrift der “Antifa”.

    Vielleicht ist das ja der Grund,weiso man dem Drygala-Freund nun
    mit sei­ner rech­ten Vergangenheit den gar aus machen will – weil er NICHT MEHR DAZU GEHÖRT?!
    (“VERRÄTER”)

    Will man einen Aussteiger dif­fa­mie­ren als rechts, um sich selbst die Hände in Unschuld zu
    waschen?

    Klingt das weit her­ge­holt?

    Nun, ob es im vor­lie­gen­den Fall zurifft, was ich hier andeute, bleibt zu prü­fen; aber es würde gut zusam­men pas­sen zu dem, was der soge­nannte “Verfassungsschutz” an Unterstützung des Rechtsterrorismus geleis­tet hat und eini­gen ande­ren “unglaub­li­chen” Dingen – wie sie unter ande­rem auch in den Links, die Linus Heilig hier beige­steu­ert hat – zu fin­den sind.

    Mich wun­dert nur, wieso die nicht-sepkulativen Puzzleteile (Antifa-Shirt des sog. rechts­ex­tre­men)
    nicht beach­tet wer­den, obwohl doch “offen­sicht­lich”.

    Bei so einer gerin­gen Achtsamkeit gegen­über den offen­sicht­li­chen “Mismatches”
    braucht einen auch nicht wun­dern, wenn die sub­ti­le­ren Propagandamechanismen kom­plett durch­rut­schen.

    Wenn nun so ganz beson­ders mit dem Finger auf Drygalla und ihren Freund gezeigt wird,
    gera­ten die rechts­las­ti­gen Machenschaften staat­li­cher­seits schnel­ler aus dem Blickfeld.

    Am bes­ten kann man eben Leute besteh­len, wenn man mit dem Finger auf Andere zeigt und laut “hal­tet den Dieb!” ruft.

    Eigentlich sim­pel, die Erklärung: Umlenken der Aufmerksamkeit.

    Rhetorik-/PR-Klasse 1. Semester, oder lernt man sowas nicht schon in der Grundschule?

    • Das halte ich ehr­lich gesagt für eine Art Verschwörungstheorie. Schau Dir mei­nen aktu­el­len Artikel dazu an: http://nicsbloghaus.org/2012/08/09/drygalla-und-die-demokratie .

      Gibt es ein Foto, mit dem Du Deine Aussage bewei­sen kannst?

      • Die Mahnung, etwas sei eine “Verschwörungstheorie” ist auch eine häu­fige Art und Weise, wie man Leute mund­tot machen will.
        Ich nehme nicht an, daß Du das vor hast, aber eine Verschwörungstheorie ist erst ein­mal nichts schlim­mes.

        Daß die Dinge so genau sind, habe ich übri­gens nicht behaup­tet,
        ich habe ledig­lich Vermutungen ange­stellt und auch gesagt:
        “Nun, ob es im vor­lie­gen­den Fall zurifft, was ich hier andeute, bleibt zu prü­fen(…)”.

        Damit ist mein Verdacht als sol­cher Gekennzeichnet, ohne eine Wahrheitsbehauptung auf­zu­stel­len.

        Was die Fotos angeht: die wur­den in den Fernsehnachrichten (ARD oder ZDF)
        gezeigt.

        Ich kann ja gerne einen Screenshot machen.

        Mich hat doch sehr gewun­dert, daß dies ansos­netn nie­man­dem auf­ge­fal­len ist.
        Aber viel­leicht zeigte das Foto auch gar­nicht die Person8en), über die gespro­chen wurde und die ARD/ZDF-nachrichten neh­men ein­fach irgend­wel­che the­ma­tisch irgen­wie halb­wegs pas­sen­den Fotos als Illustration?

        Würde mich auch nicht wun­dern, bei die­sem Schlamperladen.

        Ich kann aber gerne mal nach dem Bild aus­schau hal­ten, bzw. einen Screenshot machen von der Sendung. Wird ja sicher­lich im netz zu fin­den sein,
        es war vor ein paar Tagen.

  13. ulrich van brodt

    “Eigentlich sim­pel, die Erklärung: Umlenken der Aufmerksamkeit.
    Rhetorik-/PR-Klasse 1. Semester, oder lernt man sowas nicht schon in der Grundschule?”

    Dient nicht die gesamte Veranstaltung ‘Olympia’ ebenso wie alle ande­ren media­len Massensportereignisse genau die­sem Zweck?

  14. http://www.ardmediathek.de/das-erste/nachtmagazin/nachtmagazin?documentId=11351024

    ca. ab Minute 12:16

    Auf dem T-Shirt steht was von Antifa.
    Ob das Ein Anti-Antifa-Shirt ist, weiss ich nicht.
    Ich fand das jeden­falls sehr auf­fäl­lig.

    • Ich habe es jetzt gese­hen…
      hmm; muss mal recher­chie­ren; denn wie die Antifa sehen die Menschen auf dem Bild nicht gerade aus.
      Mal sehen, ob mir Jemand hel­fen kann.

      https://plus.google.com/101861304558357029025/posts/SuQV22twoaW

      • Die erste Antwort via FB ist da: “Auf sei­nem T-Shirt steht zwar Antifa (für Antifaschismus), dar­un­ter aber „Selbstmord gegen rechts“. Ein soge­nann­tes Anti-Antifa-Shirt”

  15. http://www.nachdenkseiten.de/?p=14063

  16. ” Drygalla ist mit Michael Fischer liiert, der im Vorjahr in Rostock als Direktkandidat der rechts­ex­tre­men NPD zur Landtagswahl ange­tre­ten war. Die Athletin war des­halb nach einem Gespräch mit der Mannschaftsleitung aus dem olym­pi­schen Dorf abge­reist.

    Laut der Ruderin, Mitglied des Frauen-Achters, soll sich Fischer aller­dings im Mai von der rechts­ra­di­ka­len Szene los­ge­sagt haben. Er habe per­sön­lich mit die­ser gan­zen Sache gebro­chen und sich ver­ab­schie­det, sagte Drygalla. Sie selbst dis­tan­zierte sich von rech­tem Gedankengut. “Ich habe keine Verbindung in sei­nen Freundeskreis und diese Szene gehabt und lehne das abso­lut ab.” ”

    ( http://www.spiegel.de/panorama/ruderin-drygalla-distanziert-sich-von-rechter-szene-a-848352-druck.html )

  17. Bravo O., die Verschwörungsstrategie fin­det auch inner­halb der Werbe- und Versicherungsbrache statt. Sie funk­tio­niert genau so lange, bis die Strategie ent­de­ckelt und auch erkannt wird. Dann gehts ans Eingemachte und das sind die Ängste der kon­ser­va­ti­ven Rassisten. Und sol­che gibt es auch im lin­ken Lager, gene­rell scheint der Persilschein zeit­weise Abhilfe zu schaf­fen. Und AH hat ja immer­hin (per­sön­lich) die Autobahnen gebaut und kei­ner Oma die Handtasche geklaut (zumin­dest ist es nicht bekannt gewor­den, ande­res aus der Sippenhaftung und Rosinenpickerei schon).

  18. Bravo O., eine Verschwörungsstrategie funk­tio­niert nur solange, bis sie ent­de­ckelt und das Motiv erkannt wird. Siehe Analogien in der Werbe, Energie- und Versicherungsbranche. Im vor­lie­gen­den Fall geht es ein­zig um ver­kapp­ten Rassismus und Nationalismus, und der ist unab­hän­gig von rechts links. Olympischer Länder-Medaillenspiegel ist was? Dem Verkappen hel­fen immer wie­der Persilscheine (zumin­dest wir`s ver­sucht). Und Naivität ist ein bil­dungs­po­li­ti­sches Problem, das durch Unbegabtenförderung nicht klei­ner wird. Wer för­dert kri­ti­sches Denken? Der Friseur?

  19. Wenn man sich die Mordserie der NSU anschaut und die Verstrickungen
    staat­li­cher Stellen, dann kommt einem das Fingerzeige auf Drygalla
    schon arg befremd­lich vor. Insbesondere, da das nicht auf­hört, obwohl sie sich
    von rechts­ex­tre­mer Gesinnung dis­tan­ziert hat.

    Man sollte bes­ser mal in die andere Richtung schauen, und die staat­li­chen Verstrickungen
    auf­de­cken und wei­ter the­ma­ti­sie­ren.

    Drygalla fer­tig machen, aber wenn deut­sche Politiker Hartz-IV Empfänger oder Griechen im Allgemeinen als faule UNNÜTZE ESSER dar­stel­len, dann wird eif­rig in den Chor ein­ge­stimmt.

    Diese Heuchelei echt uner­träg­lich.

  20. Strategie: Sie hätte doch nur sagen brau­chen “ich hab mit Gottes Hilfe ver­sucht, mei­nen Freund zu mis­sio­nie­ren” und alles wäre gut gewe­sen. Bei Olympia geht`s ja auch nicht um Leistungssport, son­dern um Hochleistungsglauben:
    http://kath.net/detail.php?id=37700
    Erst seit Boris Becker ist durch­ge­si­ckert, wie wich­tig “men­tal” ist. Er ver­drängt damit selbst Sigmund Freud auf den Blechmedaillenplatz. Es fehlt noch die olym­pi­sche Disziplin “größ­ter Psychopath”.

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