Dienstag , 21 Mai 2013
Du bist hier: Startseite >> Gastbeitrag >> Die Unredlichkeit der “politisch Korrekten”

Die Unredlichkeit der “politisch Korrekten”

von Uwe Lehnert

Am 19. Mai die­ses Jahres erschien in der Berliner Zeitung und der Frankfurter Rundschau ein Kommentar der tür­kisch­stäm­mi­gen, inzwi­schen deut­schen Journalistin Mely Kiyak. Sie erging sich darin in der­ben Beschimpfungen von Thilo Sarrazin anläss­lich einer Talkshow im Fernsehen. In die­sem Kommentar bezeich­nete sie Sarrazin u.a. als “lis­pelnde, stot­ternde, zuckende Menschenkarikatur”. Als Leser sich wegen die­ser ver­ba­len Entgleisungen empör­ten, ent­schul­digte sie sich und meinte, wenn sie gewusst hätte, dass Herr Sarrazin infolge einer Tumoroperation im Gesichtsbereich diese Probleme hat, hätte sie sich anders geäu­ßert. Als ob sol­che men­schen­ver­ach­ten­den Äuße­run­gen dann statt­haft wären, wenn ein Mensch von Natur aus mit sol­chen Handicaps belas­tet ist. Wie mag sie über wirk­lich Behinderte den­ken und spre­chen, die lei­der noch ganz andere Abweichungen von der Normalität auf­wei­sen?

Mely Kiyak

Mely Kiyak, Fotoquelle: deutsche-islam-konferenz.de

In einem ande­ren, eben­falls kürz­lich in der Berliner Zeitung ver­fass­ten Kommentar schrieb sie: “In Deutschland wäscht man sich zu sel­ten. Warum sonst riecht es in den öffent­li­chen Verkehrsmitteln so scheuß­lich? Wo doch ein Stück Seife wenige Cents kos­tet?”

Nun könnte man über sol­che Entgleisungen einer Journalistin hin­weg­ge­hen, nicht jeder Mensch ver­fügt über jene cha­rak­ter­li­che Bildung, die sol­che Äuße­run­gen eigent­lich ver­bie­tet. Es gibt – lei­der – genü­gend Deutsche, auch Journalisten und Kommentatoren, die in die­ser Hinsicht nicht bes­ser sind. Was ich wirk­lich empö­rend finde ist, dass sich renom­mierte Zeitungen für sol­che respekt­lo­sen Behandlungen von Mitmenschen her­ge­ben.

Benötigt sach­li­che Kritik Beleidigungen? Gerade diese bei­den Blätter pran­gern bei ver­gleich­ba­ren, z.B. islam­kri­ti­schen, Texten als erste “Rassismus”, “Menschenverachtung”, “brau­nen Sumpf” udgl. an, selbst wenn der Ton wesent­lich harm­lo­ser ist. Selbst mit Fakten und Argumenten unter­füt­terte Kritik am Verhalten – ein­zel­ner – Migranten gerät bei die­sen Zeitungen ganz schnell in die Nähe von Ausländerfeindlichkeit. Sie selbst haben aber offen­bar über­haupt keine Hemmungen, sol­chen nun wirk­lich belei­di­gen­den und in der Tat men­schen­ver­ach­ten­den Meinungsäußerungen – tref­fen sie doch den ideo­lo­gi­schen Gegner – selbst eine Plattform zu bie­ten.

Zwar bedau­erte ein Verantwortlicher der Berliner Zeitung diese Äuße­run­gen im Nachhinein, da sich “einige Leser beschwert” hät­ten. Er selbst kam offen­bar über­haupt nicht auf die Idee, sol­che jour­na­lis­ti­sche Fehltritte – um es freund­lich aus­zu­drü­cken – über­haupt nicht erst zuzu­las­sen. Auch die Kommentatorin erei­ferte sich über eine angeb­lich “gesteu­erte und orga­ni­sierte Beschwerdewelle”, die nach die­sem Sarrazin-Kommentar über sie her­ein­ge­bro­chen sei. Ähn­lich geküns­telt ent­rüs­tet gibt sich die taz vom 29.5.12, die eben­falls die Beschwerden über die­sen Kommentar als über­zo­gen ver­ur­teilt und von “der geball­ten Wut der Sarrazin-Fans” sprach.

Wie ver­ein­bart sich huma­nis­ti­sches Denken mit sol­cher Form von Journalismus, gerade in Blättern, die sich gern als Vorhut auf­ge­klär­ten und men­schen­wür­di­gen Umgangs mit­ein­an­der ver­ste­hen? Damit wir uns nicht miss­ver­ste­hen: Es geht hier über­haupt nicht um Sarrazin. Es geht um einen respekt­vol­len Umgang mit­ein­an­der, auch und gerade bei kon­tro­ver­sen und gesell­schafts­po­li­tisch bri­san­ten Themen. Und die­ser respekt­volle Umgang ist nicht nur von uns gegen­über zum Beispiel Migranten zu for­dern, son­dern auch von die­sen im Umgang mit uns. Der Stil in den öffent­li­chen Medien sollte in die­ser Hinsicht vor­bild­lich sein – aber nicht “poli­tisch kor­rekt” ver­bo­gen und unehr­lich – und nicht das nach­ah­men, was in vie­len Berliner Schulen mit hohem Migrantenanteil lei­der oft genug der übli­che Umgangston ist.

Anmerkung zu den Text-Quellen: Ich selbst habe diese Äuße­run­gen der Frau Mely Kiyak noch gele­sen. Inzwischen hat die Berliner Zeitung die Texte von Frau Mely Kiyak voll­stän­dig vom Netz genom­men. Offenbar hat sich Scham über sol­che Verstöße gegen fai­ren und ver­ant­wor­tungs­vol­len Journalismus selbst bei die­sen Verantwortlichen ein­ge­stellt. Indirekt fin­det man den Beleg über diese Kommentare bei dem oben erwähn­ten taz-Artikel vom 29.5.12, bei der – ups! – Bild-Zeitung (goo­geln mit: Bild Sarrazin Kiyak) und in einem Beitrag der Soziologin und Autorin Necla Kelek im Politischen Feuilleton des Deutschlandradio (“Warum fragt mich nie­mand, …”) vom 21.6.12.

Da die Wiederholung bekannt­lich die “Mutter der Pädagogik” ist, erlaube ich mir, hier einen Abschnitt aus mei­nem Buch “Warum ich kein Christ sein will” zu wie­der­ho­len, der die Art und Weise the­ma­ti­siert, wie wir mit ande­ren, spe­zi­ell frem­den Kulturen umge­hen soll­ten: respekt­voll, ehr­lich, um Verständigung und nicht um Aus- und Abgrenzung bemüht. Dieses Bemühen sollte aber, liebe Frau Kiyak, auch für Sie gel­ten! Ich for­mu­liere dort in einem etwas ande­ren, aber hier über­trag­ba­ren Zusammenhang:

Im Übri­gen wehre ich mich gegen die lei­der ver­brei­tete Auffassung, dass Islamkritik, selbst sach­lich vor­ge­tra­gene, aus­län­der­feind­lich sei. Der unbe­dingte Respekt vor dem ande­ren Menschen – auch gläu­bi­gen, gleich­gül­tig aus wel­chem Land er kommt – schließt Kritik an des­sen Meinung und Religion für mich kei­nes­falls aus. Respekt meint, dass ich den ande­ren so behan­dele, wie ich behan­delt wer­den möchte, und dass ich seine Position als per­sön­li­che Meinung tole­riere. Tolerieren in die­sem Sinne heißt, for­mal zu akzep­tie­ren, dass er das Recht auf einen eige­nen, von dem mei­nen abwei­chen­den Standpunkt hat. Inhaltlich jedoch erlaube ich mir, die Meinung des ande­ren mit Argumenten zu kri­ti­sie­ren, gege­be­nen­falls sogar ent­schie­den abzu­leh­nen. Toleranz setzt aller­dings Gegenseitigkeit vor­aus. Denn Toleranz und Respekt kann nur erwar­ten, wer selbst die­ses Verhalten zeigt, andern­falls ver­liert eine faire Auseinandersetzung ihre Basis. … Daraus (den­noch) ent­ste­hende Konflikte sind im Geiste unse­res Grundgesetzes aus­zu­tra­gen.

 


Anmerkung des Blogbetreibers:
Ich habe lange über­legt, ob ich den Artikel ein­stelle. Denn auch PI regt sich über Frau Kiyak auf (http://www.pi-news.net/2012/05/mely-kiyak-uber-sarrazin/) und der Beginn des Artikels unter­stellt der Autorin und den bei­den Zeitungen absicht­li­che Diffamierung des Herrn Sarrazin.
An die­ser Stelle gehen die Ansichten des Autors und des Blogbetreibers aus­ein­an­der. Andererseits denke ich, dass der Artikel der Debatte dient. Deshalb habe ich ihn hier ver­öf­fent­licht.

Nic 

Über Nic Frank

Hauptautor des Blogs, alles andere steht auf einer Extraseite.

8 Kommentare

  1. Anmerkung des Autors:
    Ob auch PI oder sonst wer sich dar­über erregt, sollte uns gleich­gül­tig sein. (Ich kenne den Artikel nicht und er inter­es­siert mich auch nicht.) Ich denke, dass wir Kriterien für eine eigene, unab­hän­gige und begrün­dete Meinung haben. Der Autorin Kiyak aller­dings unter­stelle ich sehr wohl eine Gesinnung, die ver­ur­tei­lungs­wert ist und die jedem ande­ren – auch deut­schen Journalisten – vor­zu­wer­fen wäre; den Herausgebern der Zeitungen werfe ich Unredlichkeit und eine „gespal­tene Zunge“ bei Themen der Migrationsproblematik vor.

    • Ja, Uwe, das ver­stehe ich ja. Und des­halb ist der Artikel ja auch online gegan­gen. Aber ich habe Bauchschmerzen bei einer sol­chen Formulierung: “…der tür­kisch­stäm­mi­gen, inzwi­schen deut­schen Journalistin…”
      Was soll das aus­sa­gen? Ist hier die unter­schwel­lige Botschaft ver­steckt, dass Kiyak solch einen Mist schreibt, weil sie Türkin ist/war? Gibt es nicht auch genü­gend “deutsch­stäm­mige” Autoren, die per­ma­nent Mist von sich geben? Würdest Du dar­auf ver­wei­sen, dass sie “deutsch­stäm­mig” sind? Vermutlich nicht.
      Das ist mei­ner Meinung nach der Anfang einer Ausgrenzung die nicht gerecht­fer­tigt ist.

      Kiyak hat sich abso­lut dane­ben benom­men – keine Frage – aber das macht sie nicht, weil sie Türkin ist/war; son­dern weil sie nicht in der Lage ist, Kritik sach­lich vor­zu­tra­gen.

      Und hin­sicht­lich der Berliner Zeitung Unredlichkeit anzu­mer­ken halte ich – mit Verlaub – für unin­for­miert. Ich denke, dass gerade auch die Berliner Zeitung sich um einen sach­li­chen Ton bemüht. (Bei der TAZ und vor allem bei Bax kann man da sicher ande­rer Meinung sein.)

  2. Ich bin begeis­tert und bewegt. Das ist genau die Wurzel der Dualismusfalle, die auch ich anpran­gere. Man kann auch sagen Blocker vs Blogger. Kompliment an Nic, dass er sich “durch­ge­run­gen” hat den Artikel ein­zu­stel­len. Meine Hochachtung aber gilt dem Autor Uwe (bin mit ihm weder ver­wandt noch ver­schwä­gert, aber ein Bruder im Geiste). Die Sarrazindebatte unnütz (A. Merkel), oder wo er recht hat hat er recht, aber nur da? PI gibt es auch nur, weil es PC gibt und ob der Unredlichkeit der auch Brüder im Geiste. Es ist offen­sicht­lich, dass die momen­tane Beschneidungsdebatte die­sel­ben unred­li­chen Motive domi­niert. Die Identifikation auf Basis von Humbug ist das Menschheitsproblem von Anbeginn. Ich ver­suchs mal mit Tacheles anhand von tra­dier­ten Ritualen.

    Sexualfeindlichkeit, Homophobie, Sadomasochismus (Beschneidung), Kanibalismus (Hostie: Dies ist mein Leib…) und Ernährungsverbote (Scheinefleich, Fleisch an Karfreitag (außer Fisch), schäch­ten, …) die­nen alle­samt zur Legitimierung der Autoritätshörigkeit. Sie füh­ren zu Religiotie, Öko­lo­gio­tie, Öko­no­mio­tie (MSS KMDD) und aktu­ell zur Juristikiotie. Diese ist die Sublimierung der klaf­fen­den Schere zwi­schen dyna­mi­schem Recht und Gerechtigkeit auf Basis der “Projektierung der eige­nen Schuld” (Psychologie 1. Semester). Endlich wird das Tabu aus dem fach­spe­zi­fi­schen Elfenbeinturm in die Allgemeinheit gezerrt. Deshalb Dank an die offi­zi­elle Idiotie im Namen der Religionsfreiheit, die das sin­kende Schiff anhand heu­zu­tage unsin­ni­ger Riten über Wasser hal­ten will.

    Ach ja, Psychiatrie und Schizophrenie viel­leicht beim nächs­ten mal (auch bei Gefühlsduslern und Friedensaposteln). Paracelsus: Die Dosis bestimmt, ob Gift oder Medizin. Komisch, fühle mich gar nicht aggres­siv, eher sou­ve­rän erleich­tert nach die­ser Stellungnahme.

  3. Das sind genau die Bauchschmerzen, bei denen sich Gesellschaft schwer­tut, warum? Sarrazin hat eine Debatte ange­facht, die seine Befürworter ent­de­ckelt, das ist doch posi­tiv.

    Er wurde vom christlich-jüdischen Wertesystem mani­pu­liert weil er Deutscher ist und Kiyak vom isla­mi­schen weil sie Türkin war/ist. Der Benennung der beid­sei­ti­gen eth­no­lo­gi­schen Abstammung als sol­che ist des­halb legi­tim. Beide sind nicht gegen Integration, aber sehr­wohl wer, was und wohin? Welche Werte die fried­lie­ben­de­ren sind, ist Humbug wie die pseu­do­ge­ne­ti­schen Beweisführungen. Darauf hat sich die Debatte aber lei­der kon­zen­triert was wie­derum ent­lar­vend ist. Und das ist das Problem der fal­schen Rücksichtnahme auf Humgug statt Redlichkeit.

  4. Zu Psychologie 1. Semester, sorry, natür­lich Projektion statt Projektierung. Scheiße, jetzt hab ich mich unfrei­wil­lig nach S. Freud als Techniker geou­tet.

  5. Hallo Nic,
    Du schreibst in Deinem obi­gen Nachwort, dass Du lange gezö­gert hast, mei­nen Beitrag zu ver­öf­fent­li­chen. Ich denke, dass Du das erklä­ren soll­test. Die Tatsache, dass der Kommentar von Frau Kiyak auch von PI kom­men­tiert wurde, dürfte ja wohl nicht ernst­haft als Grund in Frage kom­men. Im Gegenteil, wir wol­len doch zei­gen, dass wir gerade nicht so undif­fe­ren­ziert und islam­feind­lich – wohl aber, wenn es ange­bracht ist: islam­kri­tisch – argu­men­tie­ren.

    Nochmal: Ich habe den PI-Artikel nicht gele­sen und er inter­es­siert mich auch nicht. Die Seiten von PI füh­ren eine Form der Auseinandersetzung, die ich ablehne. Frau Kiyak (und im Hintergrund die ver­ant­wort­li­chen Redakteure) aller­dings tut das in glei­cher Weise, nur in umge­kehr­ter poli­ti­scher Richtung: sie ist in der Sprache belei­di­gend bis men­schen­ver­ach­tend und führt die Auseinandersetzung in einem abso­lut nicht akzep­ta­blen Stil. Das ist es, was ich kri­ti­siere.

    Stell‘ Dir vor, Herr Kenan Kolat, bis­lang Bundesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland, oder Herr Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland, wären von deut­scher Seite so dif­fa­mie­rend ange­grif­fen wor­den. Ich glaube, man braucht nicht viel Phantasie, um sich die Empörung in den Medien vor­zu­stel­len. Ich füge hinzu, in einem sol­chen Fall würde sie zu Recht erfol­gen.

  6. Unsere Beiträge – Deine und Linus‘ (danke für Deine Unterstützung!) – haben sich offen­bar jetzt über­schnit­ten.

    Du schreibst „Aber ich habe Bauchschmerzen bei einer sol­chen Formulierung: … der tür­kisch­stäm­mi­gen, inzwi­schen deut­schen Journalistin …” Herzliche Bitte: Nicht jedes Wort so auf die Goldwaage legen. Ich habe mir – Hand aufs Herz – über­haupt nichts dabei gedacht. Denn weder „deutsch­stäm­mig“ noch tür­kisch­stäm­mig“ haben bei mir irgend­eine wer­tende Bedeutung. (Anmerkung: Während ich das schreibe, bin ich etwa zum 10. mal in der Türkei und mache Urlaub hier!).

    Du schreibst wei­ter „Kiyak hat sich abso­lut dane­ben benom­men – keine Frage – aber das macht sie nicht, weil sie Türkin ist/war; son­dern weil sie nicht in der Lage ist, Kritik sach­lich vor­zu­tra­gen.“ Genau das meine ich doch ganz deut­lich gesagt zu haben. Ich bemän­gele den Ton, nicht im Geringsten ihre Abstammung. Vergleiche dage­gen zum Beispiel den ange­neh­men, durch­aus auch manch­mal kri­ti­schen Tonfall der tür­ki­schen Kommentatorin – ihr Name fällt mir lei­der jetzt nicht ein – im Tagesspiegel!

    Der Angriff auf Berliner Zeitung und Frankfurter Rundschau fiel ja gerade des­we­gen so deut­lich aus, weil es ja gerade diese Blätter sind, die sich an sich sonst beson­ders um eine faire Diskussionskultur bemü­hen und diese von ande­ren stets ein­for­dern. (Wenn sie auch oft politisch-korrekt ver­zerrt erscheint, soll hei­ßen, sich scheut, auch mal pro­ble­ma­ti­sche Dinge beim Namen zu nen­nen.)

    Im Übri­gen bin ich erleich­tert, dass unsere Differenzen sich auf sol­che Dinge bezie­hen, die sich ein­fach klä­ren las­sen.

  7. Genau so, ich bin auch Weltenbürger und dem ande­ren einen schö­nen Raki(zum Einreiben gegen Sonnenbrand)-Urlaub ohne Idiosynkrasie und Goldwaage. Über­all gibts Solche und Solche, bleibt also didak­tisch mit Argumenten vs. popu­lis­tisch mit Beleidigungen. Aber fal­sche Rücksichtnahme auf Gefühlsbeleidigung aus Angst vor unbe­ab­sich­tig­ter Diskriminierung führt auch zu Drückeberger-PC, was PI aus­nutzt. Warum erin­nert mich puta­tive Gefühlsbeleidigung an puta­tive Notwehr?

Scroll To Top