Mittwoch , 22 Mai 2013
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BILD für alle?

Es hat sich ja sicher­lich her­um­ge­spro­chen: Die BILD will uns mit ihrem Sekundärrohstoff beglü­cken. Es geht dabei um 4.400 Tonnen bedruck­tes Papier, das ganz sicher für ver­nünf­ti­ger Zwecke genutzt wer­den könnte. Zum Beispiel als Toilettenpapier.

Alle gegen BILDIch habe ja bereits dem Springerverlag ver­bo­ten, mich mit die­sem Blatt zwangs­zu­be­glü­cken…

Nun regt sich sogar Widerstand bei den Leuten, die das Papier ver­tei­len sol­len:

Jetzt regen sich offen­bar auch die Postboten über die „Bild“-Aktion auf. So schreibt der Focus1 “Nach Informationen des „Bildblogs“ hat die Deutsche Post den Auftrag, am 23. Juni – einem Samstag – die 41 Millionen Ausgaben unters Volk zu brin­gen. Offizielle Bestätigungen für die Aktion sind aller­dings nicht zu bekom­men.” Die Postboten, die an Samstagen eh schon mehr als an ande­ren Tagen aus­zu­tei­len haben, gehen nun auf die Barrikaden und wol­len “Dienst nach Vorschrift” machen.

Der Stern berich­tet, dass über 230.000 Bürger (Stand Mittwochnachmittag) gegen die­ses “Geschenk” des Springerverlages Einspruch erho­ben haben.

Noch ist Zeit dazu! Auf der Seite alle-gegen-bild.de kann man noch immer sei­nen Einspruch gegen die BILD erklä­ren. Möglicherweise bekommt man dann aber einen dicken, roten Umschlag von Dieckmann. Gegen den – so schrieb Carta.info ges­tern – könne man sich jedoch auch weh­ren.
Das sollte man tat­säch­lich tun. Und sei es nur, um die Logistik hin­ter der Aktion ein wenig durch­ein­an­der zu brin­gen.

Nic

  1. natürlich ohne Link – der hier nachgeholt wird:

Über Nic Frank

Hauptautor des Blogs, alles andere steht auf einer Extraseite.

2 Kommentare

  1. Das ist doch kin­disch. Die ein­fachste Lösung wäre es gewe­sen, die kos­ten­lose Bildzeitung (nicht) zu lesen und dann in die Altpapiertonne zu wer­fen.
    Oder man klebt einen Aufkleber auf sei­nen Briefkasten, dass man keine Gratis-Bild will.
    Umständlicher ist es, dem Axel-Springer-Verlag seine Anschrift zu über­mit­tel mit der Aufforderung, keine Bild ein­zu­wer­fen.
    Lächerlich ist es, sich schrift­lich auch einen mög­li­chen Infobrief zu ver­bit­ten. Den kann nun wirk­lich jeder ein­fach ent­sor­gen wie auch so vie­les andere, was einem zuge­schickt wird.

  2. Wer möchte kann sich auch 10 kos­ten­lose Sticker gegen die Bild besor­gen.

    Auf die­ser Seite wer­den Sie zur Verfügung gestellt.

    http://www.innup.de/Sticker-Gegen-Bild_Verteilung

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