Sonntag , 26 Mai 2013
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Religion, Recht und Gesellschaft

DoubleFacePalmUdo Di Fabio, ehe­ma­li­ger Bundesverfassungsrichter, meint, dass “die Ausrichtung an den Zehn Geboten [...] eine solide Grundlage dafür [sind], dass eine Gesellschaft funk­tio­nie­ren könne.”

Verfassungsrichter, die die zehn Gebote über das Grundgesetz stel­len, soll­ten dann wohl doch eher Pfaffe wer­den. Aber was will man von einem Land erwar­ten, dass von einer Pfarrerstochter regiert und von einem Pfarrer a.D. reprä­sen­tiert wird?

Wir haben noch einen wei­ten Weg vor uns, um eine tat­säch­li­che Trennung von Staat und Kirche zu errei­chen.

Nic

Über Nic Frank

Hauptautor des Blogs, alles andere steht auf einer Extraseite.

6 Kommentare

  1. Was für ein Quatschkopf. Und so was rich­tet in die­sem Land?

  2. Siehe die hohe Anzahl an Kommentaren zu SPON Unter Gottlosen. Di Fabio und der Anachronismus von BP bis BK, wozu Respekt vor intel­lek­tu­el­len Autoritäten als nütz­li­chen Idioten für Lobbyisten? Die Bezeichnung Quatschkopf ist Schönfärberei, die Analyse “Realsatire” trifft Papst, Luther und alle Overbecks an der Wurzel des Humbugs. Es gilt zunächst die Schwarmdummheit medial zu ent­lar­ven, um Schwarmintelligenz und das Nichtnullsummenspiel (beim Nullsummenspiel gibt es nur Gewinner und Verlierer, das Fußballspiel als Gottesurteil) über­haupt zu ermög­li­chen.

  3. Viele Leute bab­beln ohne nach­zu­den­ken und hal­ten Sachen, die sie stän­dig hören für die Wahrheit. Es braucht ein wenig nach­den­ken bis der Abrahamid dar­auf kommt, daß 3 sei­ner Gebote Größenwahnsinn und die rest­li­chen 7 nur Teil des uni­ver­sel­len Wertecodex, den sich jede Gesellschaft, die in Gruppen lebt, gibt. Wobei im Falle der 10 Gebote ja viele Verbrechen immer noch erlaubt sind, sei es nun Vergewaltigung, Kinderschändung oder Körperverletzung.

    Allerdings ist die­ser Glaube an die Allmacht der 10 Gebote auch ziem­lich unchrist­lich, denn das alte Testament ist für den Christen nicht ver­bind­lich und wurde nur der Tradition und der jüdi­schen Konvertiten wegen über­nom­men. Den Juden genü­gen die 10 Gebote ja auch nicht, die brau­chen neben dem alten Testament noch viele, viele Bücher, die sich mit der Auslegung und Ergänzung beschäf­ti­gen.

  4. Mich über­kommt manch­mal Mitleid mit die­ser Herde.
    Die Indoktrinierten kön­nen nicht aus­bre­chen.
    Aus Rücksicht und Angst aus­ge­grenzt zu wer­den.
    Als Atheist fühle ich mich frei und bin froh in einem Umfeld
    zu leben in dem viele so Denken wie ich.

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