Udo Di Fabio, ehemaliger Bundesverfassungsrichter, meint, dass “die Ausrichtung an den Zehn Geboten [...] eine solide Grundlage dafür [sind], dass eine Gesellschaft funktionieren könne.”
Verfassungsrichter, die die zehn Gebote über das Grundgesetz stellen, sollten dann wohl doch eher Pfaffe werden. Aber was will man von einem Land erwarten, dass von einer Pfarrerstochter regiert und von einem Pfarrer a.D. repräsentiert wird?
Wir haben noch einen weiten Weg vor uns, um eine tatsächliche Trennung von Staat und Kirche zu erreichen.
Nic
Nics Bloghaus
Was für ein Quatschkopf. Und so was richtet in diesem Land?
Siehe die hohe Anzahl an Kommentaren zu SPON Unter Gottlosen. Di Fabio und der Anachronismus von BP bis BK, wozu Respekt vor intellektuellen Autoritäten als nützlichen Idioten für Lobbyisten? Die Bezeichnung Quatschkopf ist Schönfärberei, die Analyse “Realsatire” trifft Papst, Luther und alle Overbecks an der Wurzel des Humbugs. Es gilt zunächst die Schwarmdummheit medial zu entlarven, um Schwarmintelligenz und das Nichtnullsummenspiel (beim Nullsummenspiel gibt es nur Gewinner und Verlierer, das Fußballspiel als Gottesurteil) überhaupt zu ermöglichen.
Viele Leute babbeln ohne nachzudenken und halten Sachen, die sie ständig hören für die Wahrheit. Es braucht ein wenig nachdenken bis der Abrahamid darauf kommt, daß 3 seiner Gebote Größenwahnsinn und die restlichen 7 nur Teil des universellen Wertecodex, den sich jede Gesellschaft, die in Gruppen lebt, gibt. Wobei im Falle der 10 Gebote ja viele Verbrechen immer noch erlaubt sind, sei es nun Vergewaltigung, Kinderschändung oder Körperverletzung.
Allerdings ist dieser Glaube an die Allmacht der 10 Gebote auch ziemlich unchristlich, denn das alte Testament ist für den Christen nicht verbindlich und wurde nur der Tradition und der jüdischen Konvertiten wegen übernommen. Den Juden genügen die 10 Gebote ja auch nicht, die brauchen neben dem alten Testament noch viele, viele Bücher, die sich mit der Auslegung und Ergänzung beschäftigen.
Mich überkommt manchmal Mitleid mit dieser Herde.
Die Indoktrinierten können nicht ausbrechen.
Aus Rücksicht und Angst ausgegrenzt zu werden.
Als Atheist fühle ich mich frei und bin froh in einem Umfeld
zu leben in dem viele so Denken wie ich.