Trotz gegenteiligen Aussagen hat Oxfam in einer Studie nachgewiesen, dass das Versicherungsunternehmen Allianz und die Deutsche Bank weiterhin auf Lebensmittel spekulieren. Dabei soll die Allianz 2011 mehr als 6,2 Milliarden Euro in solche Fonds investiert haben, die Deutsche Bank fast 4,6 Milliarden Euro.
Diese Fonds spekulieren mit Lebensmitteln und treiben so die Preise auf dem Weltmarkt hoch, was vor allem die Menschen in armen Ländern trifft.
Die Deutsche Bank hat nach eigenen Aussagen diese Art von Spekulationen ausgesetzt.
Nics Bloghaus
Was die DB betrifft hab ich ehrlich gesagt auch nichts anderes erwartet.
Umfassend hat Harald Schuman dazu einen sehr interessanten/lesenswerten Beitrag verfasst, da sind dann solch erschreckende Details zu lesen wie z.B.:
“Seitdem betreiben sie nicht mehr nur die „virtuelle“ Hortung von Rohstoffen in Form von Future-Verträgen im Auftrag ihrer Kunden, sondern horten auch die Rohstoffe selbst, wenn die Future-Preise anzeigen, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt zu höheren Preisen verkauft werden können. Das geht so weit, dass Morgan Stanley zeitweilig mehr Tanker chartert als selbst der Ölkonzern Chevron.”
http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/dezember/das-brot-an-den-boersen-wetten-auf-hunger?print
Verkommener gehts nicht!
Ein umfangreiches Interview mit Schuman gibts hier:
Die Hungermacher – Wie Banken und Fonds mit Lebensmitteln spekulieren
30.03.2012
http://www.kontext-tv.de/node/219
Danke Nic, dass du diesem Thema auch hier eine Plattform bietest, ich wusste nicht, dass auch die Allianz involviert ist!