korrigierte Fassung

Freie Schule Albris – Foto: privat
Die Schule wurde 1974 durch den Studienkreis der Anthroposophie und Sozialen Baukunst Rudolf Steiners unter der Leitung von Sigurd Böhm als Freie Waldorfschule Kempten gegründet. Seit Sommer 2009 heißt sie offiziell: Die Freie Schule Albris.” Für den hpd berichtet ein Insider über die Zustände in der Freien Schule Albris.
In einem aktuellen Flyer wirbt die Freie Schule Albris derzeit in Kempten, Immenstadt und Memmingen mit: “[die Schule] möchte mehr sein als ‘bloße Schule’, indem sie in der Auseinandersetzung mit der weltweiten Problematik einer im Kampf ums Dasein immer mehr zerfallenden Gesellschaft, einer durch rücksichtslose Ausbeutung zerstörten Natur, neue Wege für Kindheit und Jugend sucht…” . Sie definiert sich selbst als “einheitliche Volks- und höhere Schule des Menschen in der Erziehungskunst Rudolf Steiners”.
Nur wer sich schon einmal genauer mit der “Erziehungskunst” Rudolf Steiners beschäftigt hat, ahnt, mit welchen Mitteln die Kinder und Jugendlichen auf den vermeintlichen Weg gegen die Missstände der Welt erzogen werden sollen. Zumal von einer sich selbst aus “urchristliche” bezeichnenden Gruppierung.
Der hpd hat geraume Zeit darüber nachgedacht, ob die Stimme eines – wenn auch kritischen – Anthroposophen hier Platz bekommen sollte. Und sich dann dafür entschieden. Denn die Versprechungen der Flyer klingen für sicherlich viele Eltern verlockend. Was aber genau hinter den Worten steckt konnte uns jemand berichten, der selbst eine geraume Zeit an der Schule tätig war.
“Die Schule ist in den 90er Jahren aus dem Waldorfschulbund nach einem Gerichtsstreit rausgeflogen. Die Essenz der Vorwürfe des Bundes war im Grunde in einem Satz verständlich: „Entlassen Sie das Kollegium in die Eigenständigkeit!”. Gemeint ist der Gründer und Guru der Schule Sigurd Böhm. Dieser hat die Idee, die hinter der Anthroposophie und den Waldorfschulen steht, für sich umgeformt und daraus ein eigenes egozentrisches Imperium aufgebaut, welches von manchen Kemptnern “Böhmische Dörfer” genannt wird (damit ist das Schulgelände in Albris gemeint). Die mit Anthroposophie vertrauten Menschen nennen die manipulative Arbeit Sigurd Böhms ironisch “Böhmosophie”. Es ist also eine Schule, die sogar aus der Sicht der Waldorfschulen als Sekte bezeichnet wird! Und das, obwohl ja manche bereits die Waldorfschulen selbst als Sekten bezeichnen.
Ich kann an dieser Stelle nur versuchen, hier die Hauptpunkte der Wirkungsweise Sigurd Böhms und dieser Schule zu berichten. Über die öffentlich kaum wahrgenommen Dinge kann ich deshalb berichten, da ich viel Kontakt mit führenden Personen hatte und an vielen Vorträgen und Sitzungen teilnahm. Denn im Hintergrund zeigt sich das “zweite”, das eigentliche Gesicht der Schule.
Auffallend an dieser Schule ist, dass sie im Grunde erstmal nur eine Geschäftsleitung hat. Eine Schulleitung sucht man vergebens. Die Schulleitung gibt es nur formell auf dem Papier und für seltene (noch nie vorgekommene?) offizielle Treffen. Der Schulleiter ist in der Schule selbst kaum anzutreffen, bei Entscheidungen nicht dabei und auch nicht gefragt. Die Geschäftsführung besteht aus einem ehemaligen Sparkassenmitarbeiter, der sich sehr gut mit dem Finanzwesen auskennt und weiß, wie man an Geld heran kommt, einem zweiten älteren Herrn, der ebenfalls im Finanzwesen und Rechtswesen versiert ist und einem dritten jüngeren Herrn: einem strebsamen Anwalt. Diese drei Menschen sorgen dafür, dass das notwendige Geld hereinkommt und die Rechtslage immer halbwegs unangreifbar oder vertuscht bleibt.”
Auffällig ist auch, dass die Eltern der Schüler wenig in die Ausbildung ihrer Kinder eingebunden werden. So wird ihnen oft nicht bewusst, dass das äußerlich gute Leben, das die Kinder auf dem Anwesen der Schule führen, ein suggestiv-psychisch-manipulierendes System ist, dem die Kinder und Jugendlichen ausgesetzt sind. “Sie verstehen nicht, dass ihre Kinder auf Umwegen doch ein ganz einseitiges und manipuliertes Weltbild haben. Teilweise werden Kinder bereits in der Unterstufe gewissermaßen aussortiert und so gefördert, dass sie in ihrer Egozentrik wachsen können.”
Gefragt nach der finanziellen Beteiligung der Eltern und meinte unser Informant, dass Böhm und Co. auch ganz viel mit Erzeugung vom schlechten Gewissen arbeiten. Dadurch werden Eltern und Lehrer zur Dauerhilfe an der Schule und Geldspenden so zu sagen “freiheitlich gezwungen”. Bei jedem Vortrag, jeder Tagung oder Konferenz, bei jedem Theaterspiel etc. steht jemand mit einer Kupferschale und erwartet Geldspenden, obwohl z. B. Seminare und Tagungen bereits viel Geld kosten. Nach vielen Veranstaltungen wird dann um Hilfe gebeten (Arbeit im Feld, Hilfe beim Bauen oder sonst etwas). Und wenn man dann nicht spendet oder freiwillig unentgeltlich mitarbeitet, dann wird man nach und nach durchaus als “nicht-zur-Gemeinschaft-gehörig” angesehen.
Es wird jede Möglichkeit dafür genutzt, um an Geld heran zu kommen. Mitarbeitergehalt wird nach “Bedarf” gerechnet. Es wird aber durchaus erwartet, dass der “Bedarf” sinkt und die Spenden steigen.
Genaue Zahlen der Spenden via Kupferteller zu nennen ist schwierig… weil nach jeder Konferenz z.B. Scheine in die Kupferschale reingelegt werden. 5-50 Euro Scheine… es gibt da keine Münzen. Dazu kommt, dass jeder Lehrerhaushalt an einem “Projekt” beteilig ist “1 Euro am Tag für Albris” (aus 1 Euro werden dann “freiwillig” schnell 3 oder mehr) und das wird dann vom Gehalt automatisch abgezogen. Dazu kommt, wie gesagt, dass jeder Mitarbeiter einen Teil seines Gehaltes eh von Grund auf spendet, weil er nicht so viel Geld “braucht”. Es geht so weit, dass manche z.B. ein Haus verkaufen und an die 100.000 Euro an die Jugendakademie spenden.
Solche Summen sind nicht ungewöhnlich, auch wenn es nicht sonderlich oft vorkommt. Von einigen Menschen wurden Darlehen bei der Bank genommen und das Zurückzahlen wird auf sehr viele Köpfe verteilt (ca. 200 Menschen). Jeder nimmt so zu sagen einen Anteil von z.B. 1.000-5.000 Euro auf, bürgt dafür und zahlt es ab (z.B. 12 Euro im Monat so und so viele Jahre lang). Dann wollen sie ein internes “Rentensystem” aufbauen, bei dem jeder Mitarbeiter 50 Euro jeden Monat da hineinzahlt, das ganze wird wohl mit 100 Euro staatlich bezuschusst und das wird auf das “persönliche Rentenkonto” eingezahlt. Wenn man es dann irgendwann mal haben will, bekommt man es scheinbar. Es gab allerdings bereits Fälle, in denen jemand sein Geld wollten und es hieß “wir haben gerade kein Geld da”.
Denn diese Rentenkontos werden wie auch das jetzige natürlich für die großen Bauprojekte in Albris gebraucht. Wenn ich mich nicht irre sind bereits über 10.000.000 Euro in das Gelände etc. geflossen. Alles über Banken, Spenden und staatliche Zuschüsse.
Zusätzlich zu den sehr willkommenen Spenden gibt es natürlich das Schulgeld (ca. 150 Euro) für die Eltern und die sogenannte “Bauumlage” (500 Euro im Jahr).
Geld wird in dieser Schule sehr oft und in sehr großen Mengen benötigt. Dafür hat Sigurd Böhm sogenannte Paten organisiert, die außerhalb der Schule leben und arbeiten und die der Schule große Mengen an Geld spenden, weil sie seiner Idee verpflichtet sind. Außerdem werden die Eltern der Schule und die Mitarbeiter andauernd zur Kasse gebeten.”
Die Finanzierung der Schule scheint ein permanentes Problem zu sein. So weist der Etat 2011 ein Defizit von 18.000 Euro aus, der über Spenden und Umlagen gedeckt werden soll.
Neben den finanziellen Gesichtspunkten gibt es auch Kritik an der pädagogischen Befähigung von Lehrern.
“Dass an der Schule z.B. mindestens zwei Lehrer (Unterstufe und Oberstufe) ohne jegliche Qualifizierung arbeiten, ist in der Schule bekannt und willkommen. „Man braucht die staatlichen Abschlüsse nicht, die taugen eh für nichts!” ist da eher die Meinung. Der Lehrer in der Oberstufe führt als Klassenlehrer zwei Klassen an (11. und 12.), hat sein Kunststudium in Berlin abgebrochen und unterrichtet in diesen zwei Klassen sehr intensiv und oft… und zwar vor allem in Geschichte. Diese Geschichte ist weitgehend auf das Mitteleuropa bezogen und das Hauptaugenmerk geht dahin, dass die Gesellschaft eigentlich zu nichts taugt und man überall in der Welt nur unnützes Zeug findet. Die ganze “Wahrheit” ist eben scheinbar doch nur in Albris zu finden.
Natürlich ist dies und vieles andere nicht so offensichtlich und salopp vorzustellen. Es ist eben eine sehr intelligente manipulative und suggestive Art und Weise junge Menschen in eine ganz bestimmte Richtung abzurichten. Mit viel Pathos wird ihnen beigebracht, dass sie etwas Besseres und Besonderes sind und dass sie der Gesellschaft etwas beibringen müssen. Gespräche mit diesen jungen Menschen führten dahin, dass sie in ihrem Hochmut fast gänzlich ertrunken sind und dabei nicht merken konnten, dass sie keine eigenen Gedanken zu all diesen Themen haben. Es werden ihnen eine ganze bestimmte Wichtigkeit und ganze bestimmte Fragen und Antworten suggeriert, so dass sie sie für das Eigene halten. Eine entsetzlich traurige Angelegenheit ist es, wenn man das erlebt.
Am Ende der Schule wird darauf hingearbeitet, dass die Schüler keinen Abschluss machen, sondern ein Theaterstück spielen (Theater wird in dieser Schule sehr hoch gehalten, höher als Unterricht und alles andere) und dann in die “Akademie der Jugend des kommenden Tages” eintreten, kurz: “Jugendakademie”. Hier wird das Sektiererische bereits deutlicher. Diese Jugendakademie ist eine sehr ominöse Anstalt. Die jungen Menschen kommen dahin (freiwillig) und werden in einigen Vorträgen immer und immer wieder psychisch bearbeitet, so dass sie im Grunde nach und nach alle zu einer Person werden. Es ist wirklich gruselig, wenn man sich länger mit diesen Menschen auseinander setzt und über Verschiedenes redet. Vorgefertigte Antworten, Sprüche und Floskeln sind da an der Tagesordnung. Diese jungen Menschen haben keine eigene Meinung, kein eigenes Leben, keine eigenen Gedanken und Vorstellungen, sie dürfen im Grunde keine Beziehungen führen und keine Kinder haben, sie werden für “höhere Aufgaben” erzogen.
Relativierung der Moral ist immer wieder zu hören, sprich: moralloses Verhalten und selbstgefällige Argumentation, vermengt mit einer unglaublichen Portion an Hochmut und Arroganz. Eine vermeintliche “Elite der Welt” wird dort gezüchtet. In Wirklichkeit sind es arme junge Menschen, die gar nicht anders denken können, weil sie so lange in diese Richtung zugerichtet worden sind. In diesen Vorträgen werden ihnen einerseits ominöse esoterische Inhalte und suggestive Botschaften nach dem Motto “Wo kommen wir denn hin, wenn jeder seine eigene Meinung hat und kund tut?”, auf der anderen Seite werden die Lehrer der Schule immer und immer wieder sehr abfällig und einseitig-kritisch betrachtet. Diese jungen Menschen sind “die Zukunft der Schule”, wie Sigurd Böhm selber immer wieder betont. Sie werden die Schule übernehmen. Da überkommt einen das Grauen, wenn man die ganze Situation und die Kinder bedenkt.
In der Unterstufe ist die Manipulation nicht so direkt ersichtlich. Da werden die Kinder mit schönen Dingen zugeschüttet, wie (verzeihen Sie mir bitte) die Kindervergewaltiger die Kinder mit “Bonbons” zuschütten. Im Grunde ist ja am Schönen nichts verkehrt, es ist nur verkehrt, wenn man damit bestimmte üble Zwecke erreichen will und die Zwecke sind klar ersichtlich, wenn man die Jugendakademie anschaut!
Das Gelände in Albris wurde wunderschön ausgebaut: Landschaft modelliert, sehr schöne und besondere Gebäude gebaut, einen See ausgegraben, Fahnen aufgestellt etc. etc. … alles sehr schön und wichtig, so zu sagen. So kann dieser schöne Anblick über die wirklichen Hintergründe der Schule arg täuschen. Das tut er auch bei sehr vielen Menschen.
Zwei Punkte wären noch anzusprechen. Der eine Punkt ist die Vortrags-, Seminar-, Tagungs- und Konferenzarbeit Sigurd Böhms mit dem Kollegium. Der mittlerweile ziemlich alte Mann (ca.86) hält ununterbrochen und unermüdlich Vorträge an das ganze Kollegium. Diese Vorträge nennt er immer wieder anders. Mal heißt es Tagung, mal Seminar, mal Klausur.
Ansonsten sind immer zusätzlich “pädagogische” Konferenzen Donnerstags in Albris. Von Pädagogik ist in diesen Konferenzen sehr selten etwas zu erleben. Das Grundgerüst ist ein Vortrag Sigurd Böhms über verschiedenste ominöse Dinge. Sie wiederzugeben würde hier allen Rahmen sprengen und auch mein Können und Wollen überbeanspruchen. Es geht von einer “alternativen geschichtlichen Betrachtung” über “esoterische”, ungreifbare und nebulöse Themen über in seinem Sinne “reines Denken”, bis zu dauernden Vorwürfen an das völlig apathisch wirkende und eingeschüchterte Kollegium “Warum sie denn dauernd schweigen oder nichts verstehen und schlecht arbeiten”. Dieses Kollegium ist absolut dem Führer ergeben, seine Meinung wird nicht hinterfragt. Es wird zwar immer und immer wieder hier und dort gemeckert. Wenn es dann aber um entscheidende Dinge geht, ist entweder Schweigen da oder eine völlige Zustimmung.
Das Heftige bei all dem ist, dass die Idee Sigurd Böhms über alles gestellt wird (wie es ja bereits bei allen Diktatoren der Fall war).

Freie Schule Albris – Foto: privat
Die Idee geht über das Individuum, die Persönlichkeit, die Urteile, die Meinungen, all das wird “abgeschnitten” wie es dort heißt. Dass man dabei in eine braune Masse gelangt hat die Geschichte bereits mehrmals hier und dort gezeigt. Die Argumente seitens des Kollegiums sind dann oft: “Sigurd Böhm ist ein Eingeweihter, da komm ich eh nicht heran”, “man kann es nicht verstehen, man muss einfach folgen”, “man muss sich darauf einlassen”, “verstehen kann eh nur der, der voll und ganz dabei ist”. Dieses Folgen bzw. das Fehlen davon wurde auch mir in meiner Kündigung nahe gelegt. Natürlich alles etwas umschrieben, aber doch unüberhörbar sektiererisch und klar. Die Anthroposophie oder überhaupt die Weltanschauung kann man auch nur in “Albris” bei Sigurd Böhm verstehen. Das wird zwar selten so offen gesagt, aber getan und entschieden wird definitiv so.
Der letzte Punkt ist der inoffizielle Führungskreis der Schule, der aus einigen wenigen Personen besteht, die fast alle auf dem Schöneberg in Sigurd Böhms Anwesen wohnen. Zwischen diesen Menschen werden die eigentlichen Entscheidungen getroffen und manchmal mit völlig absurden “esoterischen” Gesichtspunkten untermauert, doch meistens hinter verschlossenen Türen gehalten.
Interessant am Rande vielleicht ist noch, dass Sigurd Böhm mit Rechenscheiben für Bierbrauereien ans Geld kam.
Zu mir kann ich noch folgendes sagen. Zu mir kann ich noch Folgendes sagen. Ich bin zwar kein Psychologe, aber durchaus im sozialen Bereich einige Jahre qualifiziert tätig. Ich beschäftige mich schon seit ca. 7-8 Jahren mit manipulativen Einrichtungen und bestimmten Macht-Ohnmacht-Verhältnissen und Strukturen. Ich erlebte anthroposophische Einrichtungen und kenne mich auf dem Gebiet durchaus aus. Außerdem arbeitete ich in staatlichen bzw. kirchlichen Einrichtungen. Es geht mir darum eine klare Trennlinie zu ziehen zwischen Sektenstrukturen, die Esoterik, Anthroposophie, Religion oder sonst etwas für sich beanspruchen und für sich missbrauchend verändern. Genau das tut “Die Freie Schule Albris”
Die Schule hat schon viele Male in das Privatleben von Mitarbeitern, Schuleltern und Schülern eingegriffen. Nach Ende der “Geschäftsbeziehungen” werden Kritiker schnell zur “persona non grata” – das heißt, dass den Schülern der Kontakt mit ehemaligen Schülern, Lehrern oder Mitarbeitern untersagt wird. Auch Hilfe von außen sollen sich die Kinder und Jugendlichen nach Auffassung von Sigurd Böhm nicht holen. Denn er berät Jugendakademiker, Kollegen usw.. in privaten Problemen und hat Antworten oder suggestive Botschaften und rethorische Fragen für alle Lebenslagen.
Tragischerweise trennen die Eltern der Schulkinder die Schule von z. B. der Jugendakademie oder von Sigurd Böhm und seinen Vorträgen. Sie verstehen nur leider nicht, dass man das so nicht trennen kann. Die Jugendakademie ist das zukünftige Schulkollegium und Sigurd Böhm ist derjenige, der die Lehrer und alle Mitarbeiter absolut, autoritär und dogmatisch in der Hand hat.”
Nic
Siehe auch die Bewertung der Schule im Schulradar.
[Erstveröffentlichung: Humanistischer Pressedienst]
Nics Bloghaus

Sie schreiben aktuell über die Freie Schule Albris und hängen Ihren Beitrag auf an einem anderen Beitrag des hpd vom Januar 2012: “Macht Bayern eine Sekte salonfähig?” Darinwird über eine Schule in der Nähe von Marktheidenfeld berichtet, die zu der Sekte “Universelles Leben” in Unterfranken gehören soll.
Albris ist aber ein Vorort von Kempten im Allgäu und wird in diesem Beitrag, auf den Sie verweisen, gar nicht erwähnt. Für jeden offensichtlich ist hier von einer ganz anderen Schule die Rede.
Ist das eine bedenkliche Recherche- Panne Ihrerseits oder was ist davon zu halten? Das stellt doch eigentlich die Seriosität Ihres ganzen Beitrages in Frage, wenn der doch recht populistische Aufhänger des Beitrags überhaupt nichts zu tun hat mit der Schule in Albris, über die Ihr Informant da berichtet.
Annette Vinzelberg aus Hamburg
Es handelt sich hier tatsächlich um einen Recherchefehler. Der Artikel wird gleich korrigiert.
Nic
Sehr gut geschrieben! Als ehemalige Waldorfschülerin aus Kempten kann ich dem nur voll und ganz zustimmen!!
Unter dieser emailadresse können sich Betroffene, Beteiligte oder Interessierte melden:
albris-leaks (at) nodns.org
We are Anonymous. We are Legion. We don’t forget. Expect us.
Transparency against brainwashing.
Schon verwunderlich was manche Leute in so kurzer Zeit die sie an dieser Schule tätig waren so ans Tageslicht befördern.
Ich war wohl während meiner kompletten Schulzeit blind und jetzt als Schulmama zu abgeschottet von dem ” wirklichen Treiben” um diese
Einblicke zu bekommen.
Für mich klingt das ausschließlich nach persönlichem Frust und einer Hetzkampagne erster Güte
Hallo Schulmama,
es scheint, als gäbe auch andere Erfahrungen. (siehe oben)
Nicht immer ist die Darstellung einer subjektiven Wahrheit auch gleich eine “Hetzkampagne”.
Lieber Nic,
zuerst einmal eindrücklich, wieviel Sie über Albris zusammen geschrieben haben.
Ich bin allerdings enttäuscht, dass Sie sehr einseitig schreiben. All die guten Dinge, die auf lange Sicht bei Kindern, Eltern, Lehrkräften und Sponsoren der Freien Schule Albris das Leben positiv gestalten, beschreiben Sie nicht. Unseren beiden Kindern geht es sehr gut in Albris, und uns als Eltern in diesem Zusammenhang auch. Klar hinterfrage ich immer wieder, ob es Alternativen zum bereits beschrittenen Weg gibt. Aber was sind denn die Alternativen ? Niemand und nichts ist perfekt. Aber Albris ist etwas Besonderes, wenn man eine Form der gesamtheitlichen Erziehung sucht.
Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Sie eine etwas für Sie persönlich deprimierende Zeit in Albris hatten.
Dass Sie dann so vehement reagieren, ist sicher das Recht eines Jeden in unserem freien Land. Aber lassen Sie sich von mir kritisieren, dass Sie zu einfärbig und auch polemisch darstellen. Wer nur Ihren Artikel liest, der bekommt zu Unrecht ein völlig falsches Bild von der Freien Schule in Albris.
Seien Sie doch fair, und versuchen Sie in einem zweiten Artikel die Vorzüge von Albris zu positionieren. Das wäre doch einmal was. Oder wollen wir uns beide auf einen Disput einlassen ?
Gruß aus dem Allgäu
Ollie Speck
Hallo Oliver,
ich bin gern bereit, einen Artikel hier zu veröffentlichen, der meinen widerlegt.
Worin besteht das Besondere an der Schule?
Sind all die Vorwürfe wirklich zu Unrecht erfolgt?
Wie läuft es mit der Finanzierung der Schule?
Wenn jemand hier aufklären könnte: immer her damit!
CU Nic
Lieber Nic,
danke für die Einladung.
Ich freue mich darauf zu antworten, ich brauche nur etwas Zeit dazu, da das Schreiben nur mein Hobby ist.
Gruß
OS
Hallo Ollie Speck,
natürlich geht es Ihren Kindern gut in Albris! Vermutlich waren Ihre Kinder zuvor in der Freien Spielstube Immenstadt und da wurde Ihnen sicherlich in den regelmäßigen Elternabenden und Gesprächen erklärt wie schlecht die “Welt” da draußen ist und wie gut es da Ihre Kinder haben, denn diese sind auf dem “besonderen Weg”, so erging es jedenfalls uns. Und natürlich waren wir auch bei allen Veranstaltungen dabei, wir haben die Spielstube aktiv mitgestaltet, vom Bodenlegen bis Fensterstreichen, vom Elterngespräch bis Elternabend. Vor Jahren hätte ich gar nichts anderes geschrieben als Sie heute!
Auch als wir in der Schule waren- ich habe sie auch bis aufs Blut verteidigt und habe Tische gehobelt, Stühle gewachst, Rebeccs gebaut (herkömliche Musikinstrumente genügen der Schule Kempten nicht) und und und! Wir waren überall dabei und glaubten uns und unseren Kindern geht es besser als allen anderen! Die müssen Ihre Freizeit in Vereinen verbringen, springen schreiend über die Schulhöfe anstatt stolz zu verharren, müssen im Kindergarten im Garten toben und schreien – schrecklich. In Albris muss man das alles nicht, es gibt sogar Samstags Schule, damit man keinen Freizeitstress hat!
Wir glaubten das auch alles, es wurde uns und allen anderen ständig eingetrichtert und ein schlechtes Gewissen erzeugt. Nur die Erzieher und Lehrer der Freien Schule Albris kennen und wissen den “richtigen Weg” – und der ist nun einmal ein ganz besonderer, den es sonst nirgendwo auf der Welt gibt!
Bis eines Tages die Erkenntnis kam, es ist alles ganz ganz anders. Deshalb bin ich sehr froh, dass es nun das Projekt Albris-leaks gibt. So haben vielleicht manche Eltern und Kindern eine Chance auf Ausstieg! Den ich Ihnen aber vor allem Ihren Kindern auch von Herzen wünsche! Ich kann Ihnen versichern, wir haben auf dem weiteren Weg engagierte Eltern und Lehrer getroffen! Die sich wirklich um die Kinder gekümmert haben, ganzheitlich! Und ich war in auch in diesen Schulen aktiv im Elternbeirat und sonstigen Veranstaltungen dabei. Und es ging dort wirklich fröhlich zu, fröhliche Abschlussfeiern mit fröhlichen Kinderauftritten!
Wo ist die Fröhlichkeit in der Spielstube -in der Schule? Wo gibt es dort Kinderlachen? Wie lange müssen die Kinder schon in der Krippe und in der Spielstube regungslos verharren und den Märchen lauschen? Dürfen Kinder ungefragt beim Frühstück sprechen oder gar lachen? Nein,als ich dort hospitierte mussten Sie erst den Finger heben und wenn es der Erzieher für richtig angesehen hat, dass das einzelne Kind spricht, so konnte es bei Tisch was sagen – Kindergartenkinder! Aber natürlich – alles andere wäre ja auch nicht kindgerecht – oder?
Nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie die Artikel in Albris leaks aufmerksam durch. Sprechen Sie mit Ihren Nachbarn und deren Kindern die in “normalen” Schulen sind und schauen Sie genau hin, sind es Ihre Eigenen Gedanken oder sind es andere? Vom Jugendforum gebildete und Erzieher oder Lehrer vermittelte?
In diesem Sinne! Schreiben Sie über die Vorteile der Schule in Albris, vielleicht gelingt Ihnen dann die Erkenntnis?
Danke für Ihre Antwort, leider anonym. Warum denn ? Wenn Sie einen besseren Weg gefunden haben, warum teilen Sie ihn dann nicht mit anderen ? Haben Sie etwas zu befürchten ?
Schreiben Sie mir gerne an meine private eMail Adresse: Oliver.Speck@t-online.de
Gruß
OS
Hallo Ollie,
zu den 3 Fragen: Der bessere Weg war für mich und meine Familie, wie oben beschrieben, mich von dem “besonderen Weg und dem besonderen Gedankengut” der Freien Schule Albris zu entfernen. Das ist allerdings ein längerer Prozess, bis man alles was einem dort so gesagt worden ist, was richtig oder falsch sei, bewältigt hat. Somit war ein “normales” Leben möglich, mit Schulbesuch, Abitur, Arbeit, Studium, Sport etc. Was wäre aus meinen Kindern geworden, wenn Sie noch in der Einrichtung wären – vermutlich wären sie im Jugendforum!?
Anonym, ja warum sollte ich meinen Namen an Menschen preisgeben, die mich nicht kennen? Es geht hier nicht um Namen sondern um die Sache an sich. Nein zu befürchten habe ich nichts. Freie Meinungsäußerung ist möglich und etwas anderes habe ich nicht beabsichtigt, als meine Meinung zu äußern.
Ein Privatkontakt scheint mir nur nötig, falls sie sich meinem Weg anschließen wollten und dazu Hilfe erwarten?
Hallo Anonymus / Anonyma,
danke fürs Hilfsangebot.
Und ich akzeptiere Ihre Sichtweise. Schade find ich es trotzdem. Ja, dann werden wir uns wohl nie kennenlernen, denn einen öffentlichen Blog dafür zu nutzen ist selbst mir etwas zu offenherzig.
Ich freue mich für Sie, wenn Sie Ihren Weg gefunden haben.
Mein Schreiben ist fertig, ich sende es an Nic, da es 7 Seiten geworden sind und ich nicht weiß, ob das so genehmigt wird.
Vielleicht haben Sie ja dann dazu eine Meinung. Würde mich in jedem Fall interessieren.
Gruß
Ollie
@Schulmama,
haben Sie auch bereits nach “Albris Leaks” gegoogelt??
Der Artikel hier mag ja eine subjektive Wahrheit sein, aber die meisten Informationen dort sind alles andere als subjektiv. Und wie Nic bereits sagte, ist nicht jede subjektive Wahrheit gleich eine Hetze. Aber das Spannende an dieser Schule ist, dass sie alles als Hetze benennt, was kein Lob ist. Das sticht ja richtig ins Auge. Sind Sie da auch in dieser Art dabei?
@Ollie:
das Schöne ist ja schön und gut, das kann man ja immer wieder anschauen und sich daran freuen. Nur was bringt es in einem, vezeihung, Scheißhaufen zu sitzen und die Blumen drum herum anzuschauen, anstatt mal einen Schritt aus dem Scheißhaufen zu tun? Wenn man etwas genauer anschauen will, sollte man zwar das Schöne bedenken und im Sichtfeld haben, aber konkret anschauen sollte man gerade das Nicht-schöne, das Hässliche. Oder wie sollte man sonst etwas entwickeln? In dem man andauernd vom Schönen schwärmt?? Deswegen sehe ich persönlich hier keine Einseitigkeit, sondern einen Schwerpunkt auf mehrere deftive Problemfelder der Schule. Ob diese Schule diese Probleme hat oder nicht, bleibt mal dahin gestellt. Die Schule selbst streitet ja alles einfach ab und verspottet die Kritik, die ja in dem Projekt Albris-Leaks sehr konkret und sogar zitiert ist. Dieses seltsame Projekt “Albris Leaks” scheint eben nicht nur Persönliches zu verbreiten, sondern vor allem ganz schön heftige interne Protokolle dieser Einrichtung offen zu legen. Da könnte ich selber nicht mehr sagen, dass es da um Hetze oder um miese Laune geht. Da stehen teilweise Sachen drin, bei denen mir beim Lesen schlecht wird. Oder finden Sie da nichts Anstößiges und Sektenhaftes?
Also wozu noch weiter diese “schöne Seite der Schule” andauernd bewässern zu wollen, anstatt mal hinzuschauen, was da eigentlich hinter dieser aufgebauten Schönheit geschieht?? Nur weil man Angst hat, dass die eigene Vorstellung und eigene Lebenspläne zusammenkrachen? Tja… harter Tobak nun mal, wenn das eine Sekte sein soll. Und es ist ja die Kunst jeder Sekte, alles so zu gestalten, dass die Anhänger meinen: es ist keine.
Da bekomme ich ein ziemlich eckliges Gefühl, als ob es da andauernd um ein Aufwiegen geht… kaum wird etwas Schlechtes erzählt, will die Gegenseite andauernd es mit Gutem aufwiegen. Wo kommen wir denn dahin? So nach dem Motto: “naja, dieser Mensch hat 5 andere Menschen umgebracht – das ist nicht gut. Aber er konnte gut kochen und hat zwei schöne Kinder gut erzogen! – das ist gut!” Also sollte man bei ihm einfach das Schöne betrachten. Man muss ihn ja jetzt nicht hassen, aber seine Taten sollte man doch wirklich ernsthaft beurteilen können. Einwenig übertrieben vom Beispiel her, aber das Prinzip ist ja das Gleiche.
Wäre es vielleicht sinnvoller sich mit den üblen Seiten dieser Organisation zu befassen und sie womöglich sogar zu verändern, anstatt ein paar schöne Seiten der Schule zu beschreiben. Oder sind Sie wie die offiziellen Gesichter der Schule, die auf Ihrer Homepage einfach alles spotten und leugnen, die sogar der Allgäuer Zeitung mit einer Überheblichkeit kommen, die nur so nach einem negativen Bericht schreit. Selber schuld sag ich da nur. Aber vielleicht ist ja die Zeitung Ihnen ja wohlgesonnen.
Und was die angeprangerte Anonymität angeht. Sie scheinen wirklich wenig von der Einrichtung zu kennen, obwohl Sie ja, wie Sie sagen, da sehr aktiv dabei sind. Als offensichtlicher Kritiker dieser Einrichtung hat man hier und dort auf verschiedenen Ebenen mit schweren Geschützen zu rechnen. Und wie die/der Anonym sagte, es geht doch nicht um Personen, die hier schreiben, sondern um die Sache, die in dieser Einrichtung geschieht. So geht es mir da auch. Also wozu muss man zwingend wissen wer hier was schreibt? Was fangen Sie damit an?
Aber es freut mich, dass ein Befürworter dieser Einrichtung doch tatsächlich öffentlich sprechen kann.
@Schulmama:
haben Sie schon “Albris Leaks” im Google eingegeben und haben mal die Dokumente dort gelesen?
Wenn Ihre Haare dann nicht zu Berge stehen, dann weiß ich auch nicht. So erging es mir dabei.
Deswegen kann ich persönlich nicht verstehen wie man es unter “Hetze” bringt. Wenn Sie nur diesen Artikel meinen, dann sollten Sie vielleicht das Bild durch andere Informationen über die Schule erweitern und zwar nicht nur positive… vor allem eben auch negative. Denn das sind ja keine üblichen oder gewöhnlichen negativen Informationen, sondern wirkliche Hämmer, wie ich meine.
Dieser Artikel scheint ja wirklich eine subjektive Meinung zu sein, aber die Verhältnisse bei diesem “Albris Leaks” haben doch einen fundierten Boden. Finden Sie nicht und wenn nein, warum nein?
Es ist wirklich spannend, dass die Schule und ihre Anhänger jede Kritik als Hetze empfinden… alles, was nicht Pro ist, ist Hetze. Das sticht doch sehr arg ins Auge. Und wie Nic sagte, es ist nicht alles Hetze, was subjektive Meinung ist. Diese Meinung kann auch durchaus etwas Wahres treffen. Inwieweit das hier der Fall ist und inwieweit diese Schule wirklich eine Sekte ist, das muss jeder selbst urteilen können. Aber sogar der Allgäuer Zeitung gegenüber ist die Schule so unglaublich überheblich.
@Ollie: eben das ist ja das Problem… die Anhänger der Schule wollen zwangsläufig das Üble mit dem Guten aufwiegen… aber das kann doch kein ernstzunehmendes Vorgehen sein oder? So ala: “Der Mensch hat 5 andere Menschen getötet, aber er kann gut kochen und hat zwei Kinder gut erzogen. Also ist es doch in Ordnung mit ihm!” Das wäre doch krankhaft oder? Man muss ihn ja nicht hassen, aber man sollte da doch klar urteilen können, die Situation gesund beurteilen können. Das scheint hier in diesem Schulfall irgendwie kaum möglich zu sein.
Und die schönen Dinge wurden doch seit Anbeginn der Zeiten für üble Zwecke missbraucht. Das ist doch nichts Neues. Der schöne Schein eben, der gut und komplex gestrikt wird. Das kennt doch wirklich jeder. Ob es hier so ist, ist die Frage. Aber man muss es zumindest eben in Frage stellen, dieses Schöne.
Und dafür scheint dieses Projekt Albris Leaks zu sein. Zum Großteil sind da ja wirklich Dokumente zu finden, die mich ganz schön umgeworfen haben. Und was diese Anonymität angeht, die Sie und die Schule selbst anprangert. Naja… also bitte. Meinen Sie wirklich diese Menschen, die hinter diesem Projekt stehen oder dieser ominöse “Herr K.” es so tun könnten, wenn sie unter ihren Namen schreiben und veröffentlichen würden? Ich glaube kaum.
oh Nic, da hab ich gedacht, dass mein erster Kommentar ins Nirvana ging… aber jetzt hab ich mir die Mühe gegeben es doppelt zu schreiben… kannst ja den ersten von mir aus löschen, auch wenn sie einwenig verschieden sind. Danke.
ja, er war auch im Spamordner gelandet.
Ich lass beide “Versionen” hier online da sie sich ein wenig unterscheiden. Ich hoffe, das ist OK für Dich.
supertolle Informationen.
Irgenwann muss doch ein Ende mit diesem ganzen Sektenunfug gemacht werden.
die freie-Schule-Albris gehört verboten und das ganzen Gelände, das von von den Eltern zusammengebettelt wurde, gehört enteignet und dem bayerischen Staat übereignet.
Bravo
und weiter so mit der Aufklärung über diese Sektierer.
Kilian Linsenmayer
Ja, also mir stehen die Haare nun tatsächlich zu Berge.
Unglaublich! So etwas ist wohl nur im Allgäu möglich.
Nicht böse sein, Allgäuer, aber soviel Aberglaube und Unsinn in einer “Schule” ist ja wohl überhaupt nicht möglich.
Scheint wohl auch der sogenannten bayerischen Lebensart geschuldet zu sein, dass der Staat derartige “Bildungsinstitutionen” noch länger unterstützt.
Da sollte nun doch bald eine Ende mit diesen Umtrieben gemacht werden. Und den Schülern sowie den Lehrern mal gezeigt werden, wie Schule wirklich funktioniert. Dieser ganze Quatsch hat doch mit unserer modernen Leistungsgesellschaft und den dazu nun echt notwendigen Abschlüssen gar nichts zu tun.
Und überhaupt: Was heißt hier Hetze? Darf man denn gar nichts mehr sagen oder schreiben in diesem Land?
Unglaublich, so was.
Ich baue mal darauf, dass da bald juristisch was unternommen wird, um diesen sogenannten “Schul”-spuk bald zu beenden und das ganze Geld einen vernünftigen Zweck zugeführt wird.
Mit gräußlichen Grüßen
Ludwig Enzensberger
@Linsenmayer:
Jawohl, Herr Linsenmayer, wir geben unser Bestes!
Ob das mit dem Bayerischen Staat klappt, das bleibt abzuwarten. Er zeigt sich der Angelegenheit zu gediegen gegenüber, um ein Kanditat für dieses Gelände zu werden. Vielleicht wollen es die Kinder in Afrika, oder die Bundeswehr, für die Sprengmanöver. Vielleicht werden wir diesbezüglich eine Auktion der kreativsten Ideen ins Leben rufen.
Albris Leaks