das schreibt die FTD!

…Noch nie wurde eine Protestbewegung so schnell von der Politik ver­ein­nahmt wie diese. Es ist ja auch rela­tiv ein­fach: Es geht um die Banken. Also jene eigen­tüm­li­chen Akteure einer Marktwirtschaft, die es bis­her am bes­ten ver­stan­den haben, Verluste zu sozia­li­sie­ren und Boni zu maxi­mie­ren.[...]
Die Wahrheit ist, dass man im Moment als Politiker die einst so starke Finanzbranche herr­lich weich­klop­fen kann. Zum Beispiel, um eine höhere Privatgläubigerbeteiligung an der Rettung Griechenlands durch­zu­set­zen. Oder schlicht, um die eigene Popularität zu stei­gern. Verantwortlicher wäre es aber, eine sach­li­che Debatte zu begin­nen, was der gesell­schaft­li­che Mehrwert der Banken ist.

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:banken-vertrauen-verspielt/60116853.html

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Nic

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3 Responses to Banken: Vertrauen verspielt

  1. Harald sagt:

    der gesell­schaft­li­che Mehrwert der Banken

    das klingt ja fast schon nach Systemkritik :-)

  2. Peter1962 sagt:

    Ich denke, dass die Banken jetzt “nur” als Böse dar­ge­stellt wer­den sol­len. Dann werde einige auf­ge­ge­ben oder ver­staat­licht und dann soll dem Bürger wie­der darg­stellt wer­den, “schaue her, wir haben die Banken wie­der unter Kontrolle”. Aber das dem nicht so ist und, dass das eigent­li­che Problem unsere Geldschöpfung aus dem Nichts ist, dar­über wird über­haupt nicht gespro­chen. Ich denke, wenn man das Problem nicht von der Wurzel her bekämpft muss, sonst wird es immer wie­der auf­tre­ten.