Banken: Vertrauen verspielt
das schreibt die FTD!
…Noch nie wurde eine Protestbewegung so schnell von der Politik vereinnahmt wie diese. Es ist ja auch relativ einfach: Es geht um die Banken. Also jene eigentümlichen Akteure einer Marktwirtschaft, die es bisher am besten verstanden haben, Verluste zu sozialisieren und Boni zu maximieren.[...]
Die Wahrheit ist, dass man im Moment als Politiker die einst so starke Finanzbranche herrlich weichklopfen kann. Zum Beispiel, um eine höhere Privatgläubigerbeteiligung an der Rettung Griechenlands durchzusetzen. Oder schlicht, um die eigene Popularität zu steigern. Verantwortlicher wäre es aber, eine sachliche Debatte zu beginnen, was der gesellschaftliche Mehrwert der Banken ist.
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:banken-vertrauen-verspielt/60116853.html
3 Responses to Banken: Vertrauen verspielt

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das klingt ja fast schon nach Systemkritik
Ich denke, dass die Banken jetzt “nur” als Böse dargestellt werden sollen. Dann werde einige aufgegeben oder verstaatlicht und dann soll dem Bürger wieder dargstellt werden, “schaue her, wir haben die Banken wieder unter Kontrolle”. Aber das dem nicht so ist und, dass das eigentliche Problem unsere Geldschöpfung aus dem Nichts ist, darüber wird überhaupt nicht gesprochen. Ich denke, wenn man das Problem nicht von der Wurzel her bekämpft muss, sonst wird es immer wieder auftreten.
Du bist mit Deiner Meinung nicht allein. Auch andere warnen davor, dass dem Protest die Spitze abgebrochen wird, wenn die Politik nun so tut, als ob.
Ich teile Deine Befürchtungen.