Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle sind fast über­all auf der Welt beson­de­rer Diskriminierung aus­ge­setzt, vie­ler­orts poli­tisch ver­folgt und kri­mi­na­li­siert. Gemessen an ande­ren Gruppen, deren Menschenrechte bedroht oder ein­ge­schränkt sind, erfah­ren sie viel zu wenig poli­ti­sche und finan­zi­elle Unterstützung.  [Quelle]

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat heute eine Studie ver­öf­fent­licht, in der unter­sucht wird, “in wel­chem finan­zi­el­len Umfang und mit wel­cher Zielsetzung deut­sche staat­li­che und nicht­staat­li­che Organisationen und Institutionen die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans und Inter im Jahr 2010 welt­weit geför­dert haben.”

Mit wel­chem Finanzvolumen und mit wel­chem Ziel wer­den im glo­ba­len Süden und Osten Menschen geför­dert, die auf­grund ihrer sexu­el­len Orientierung oder Geschlechtsidentität (SOGI) dis­kri­mi­niert wer­den? Diese Frage stell­ten die Dreilinden gGmbH und das Deutsche Institut für Menschenrechte an deut­sche Stiftungen, Einzelpersonen, Verbände und Institutionen. Ziel der Erhebung war es, beste­hen­des Geberengagement zu LSBTI sicht­bar zu machen und damit zur Analyse und Weiterentwicklung beste­hen­der Förderstrategien bei­zu­tra­gen. [...]
Wesentliche Ergebnisse der Erhebung sind, dass die Einbeziehung von LSBTI in HIV-AIDS-Programmen am meis­ten fort­ge­schrit­ten ist. Die Förderung von Organisationsentwicklung und inter­na­tio­na­ler Vernetzung ist dage­gen aus­bau­fä­hig.

Die kom­plette Studie ist hier nach­zu­le­sen bzw. als Download ver­füg­bar (pdf).

Nic

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