…Am Vortag hatte er [Wowereit] “gro­ßes Verständnis” für die ange­kün­dig­ten Proteste gegen den Papstbesuch Ende September geäu­ßert. Die katho­li­sche Kirche ver­trete mit ihrer Sexuallehre Thesen, “die weit in die zurück­lie­gen­den Jahrtausende gehö­ren, aber nicht in die Neuzeit”. 2001 hatte sich Wowereit, der sel­ber Mitglied der katho­li­schen Kirche ist, als einer der ers­ten deut­schen Politiker offen zu sei­ner Homosexualität bekannt.

Beim Berliner Diözesanrat, dem höchs­ten Laiengremium des Erzbistums, stie­ßen die Äuße­run­gen Wowereits am Rande des Pontifikalamts auf ent­schie­dene Kritik: “Als Regierender Bürgermeister auf diese Weise die Position der Gegendemonstranten ein­zu­neh­men, dafür fehlt mir das Verständnis”, erklärte der Vorsitzende Wolfgang Klose der “Berliner Morgenpost” (Sonntagsausgabe).

http://www.epd.de/ost/ost_index_90631.html

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Nic

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Lesung Michael Schmidt-Salomon am 21. April 2012 in Berlin
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