Ein Österreicher hatte es vorgemacht, nun hat es auch ein deutscher Pastafari geschafft: Mit einer typischen Kopfbedeckung der Satire-Religion prangt er auf seinem Führerschein.
Wie einfach letztendlich alles ging, kann Rüdiger Weida alias „Bruder Spaghettus“ selbst kaum fassen: „Ich hatte mich gegen Widerstand gewappnet. Ich war erstaunt, als das alles ins Leere lief und ich das gar nicht gebraucht habe“, wundert er sich am Montag im FOCUS-Online-Interview. Nach dem Streich des Österreichers Niko Alm wollte Weida auch unbedingt ein Ausweisfoto, auf dem seine Anhängerschaft zur Satire-Religion deutlich wird. Alm hatte die österreichischen Behörden Mitte Juli dazu gebracht, ihm einen Führerschein mit seinem Konterfei samt Nudelsieb auf dem Kopf auszustellen.
Anerkennung des Fliegenden Spaghettimonsters
TEMPLIN/BERLIN. (hpd) Auch in Deutschland wurde dem Glauben an das Fliegende Spaghettimonster jetzt die Anerkennung zuteil, die ihm längst gebührt. Mitglieder der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters („Pastafari“) dürfen sich nun auf Passbildern für amtliche Dokumente mit ihrer religiösen Kopfbedeckung, dem Piratenhut oder Piratentuch, ablichten lassen.
Was in Österreich schon früher möglich wurde – wenn auch nach mehrjähriger Wartezeit – ist nun auch in Deutschland anerkannt worden: Ein amtliches Dokument (Führerschein) mit dem Foto einer Person mit einer bestimmten religiösen Kopfbedeckung.
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