Ende September kommt der Papst nach Deutschland. Er wird Berlin besu­chen, dort u.a. eine Rede vor dem Bundestag hal­ten (wenn auch lei­der mit Sicherheit nicht diese) und dann zwei Tage in Thüringen ver­brin­gen. (…)

Der Papst kommt nach Deutschland. Ok – aber damit muss nicht jeder ein­ver­stan­den sein. Und da Deutschland – im Gegensatz zum Vatikan – keine abso­lu­tis­ti­sche Monarchie ist son­dern ein demo­kra­ti­scher Staat, dür­fen die Leute, die etwas am Papst kri­ti­sie­ren möch­ten, dass auch tun. Sie dür­fen ganz beson­ders ihr Grundrecht in Anspruch neh­men und die­sen Protest öffent­lich kund tun (die Demonstration wurde ja ange­mel­det und geneh­migt). Die Leute jetzt auf­zu­for­dern, doch bitte dort zu demons­trie­ren wo sie nie­mand hört und es an einem Tag zu tun der mit dem Anlass der Demonstration nichts mehr zu tun hat, läuft im Endeffekt auf eine Verwässerung die­ses Grundrechtes hin­aus (und das Jauch sich ange­sichts der enor­men Kosten des Papstbesuches über die Kosten für den Polizeieinsatz macht, der wegen der Demonstration nötig wäre, ist mehr als iro­nisch). Der Papst wird damit leben müs­sen, das ihn nicht alle Menschen die­ser Welt toll fin­den.

http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/08/papstbesuch-in-thuringen-demonstrieren-ist-ok-aber-dort-wo-es-niemand-sieht.php

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Nic

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