GeorgFriedrichvonPreussen 400x300 das öffentlich rechtliche Haus HohenzollernWas haben wir Preußen doch für ein unan­stän­di­ges Glück!

Wir kön­nen zwar kein regie­ren­des Königshaus wie die Briten mehr vor­wei­sen… aber wir haben immer­hin einen Ururenkel des letz­ten Deutschen Kaisers und Königs von Preußen Wilhelm II. anzu­bie­ten (das ist übri­gens der, den die Novemberrevolution mit Schimpf und Schande aus dem Lande jagte – d.h.: nein; eigent­lich ist er feige geflo­hen, um sich nicht sei­ner Verantwortung wegen des Weltkrieges stel­len zu müs­sen.)

Und wenn die ARD schon mit gro­ßem Trara dem eng­li­schen Hochadel schmei­cheln muss, dass es ein Erbarmen hat, dann kann der kleine Dorfsender rbb dem nicht nach­ste­hen:

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) über­trägt am 27. August die Hochzeit von Georg Friedrich Prinz von Preußen (35) mit Sophie Prinzessin von Isenburg (33) live aus Potsdam. Durch die Sendung von 11.00 bis 14.00 Uhr füh­ren rbb-Moderatorin Tatjana Jury und der ARD-Adelsexperte Rolf Seelmann-Eggebert. [Quelle]

(Man beachte: die ARD hat einen “Adelexperten”!) Dafür also die Zwangsabgabe, die sich GEZ nennt?

Die Eheschließung [...]  in der Friedenskirche im Park von Schloss Sanssouci gilt als eines der her­aus­ra­gen­den gesell­schaft­li­chen Ereignisse die­ses Jahres. [Quelle]

Wie – bitte – defi­niert sich “Gesellschaft”?

Es muss ein unaus­merz­ba­res Verlangen nach dem Glanz und Gloria der “guten alten Zeit” in den Deutschen sein. Widerliche Köpfe vol­ler Biedermeier! Der unab­ding­bare Wunsch nach Kuschen unter Knute und Kreuz.

Ich schlage vor, wir schaf­fen die Demokratie ab und set­zen irgend­so­ei­nen Sprößling eines Versagers [ ] Kaisers, [ ] Königs, [ ] Guttenberg (Gewünschtes ankreu­zen) auf irgend­ei­nen Pappmaché-Thron. Die ARD wird dar­über berich­ten.

Nic

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One Response to das öffentlich-rechtliche Haus Hohenzollern

  1. emporda sagt:

    Eine Verwandte war Erzieherinm im Hause Hohenzollern und tätig im Schloss in Cadinen nahe Elbing

    Der Wilhelm II war ein unter­be­lich­te­ter Schwafelkopf und eit­ler Fatzke, sein Nachkomme, der soge­nannte Pinkelprinz, ist alles andere denn ein Vorzeigeobjekt einer Dynastie.

    Früher hat man solch pein­li­che Typen auf einem fer­nen Schloss ver­steckt, kei­nem sind sie auf­ge­fal­len. Hat es jemand gewagt in der Zeitung dar­über zu schrei­ben, dann wurde er als Hilfskraft in die Registratur ver­setzt – Ende der Karriere.