Die bri­ti­sche Regierung schwelgt wei­ter­hin in der Revolutionsrhetorik, durch Minimalisierung des Staates eine gerech­tere Gesellschaft zu bil­den

Es klingt schön, wenn die bri­ti­sche Regierungskoalition anstrebt, eine offene Regierung zu wer­den. Allerdings ver­sucht sie auch nach dem Credo, nur der kleine Staat ist ein guter Staat, mög­lichst alle Dienste, die bis­lang von der Regierung ange­bo­ten wur­den und von ihr gewähr­leis­tet wer­den, zu pri­va­ti­sie­ren. Die libe­rale Ideologie ver­spricht mit dem klei­nen Staat eine grö­ßere Freiheit für den Bürger, der in die Selbstverantwortung ent­las­sen und Unternehmen über­ant­wor­tet wird, die Profit machen wol­len, aber auf die Kundenwünsche schnell rea­gie­ren. Im Hintergrund des schön klin­gen­den Slogans von der star­ken Gesellschaft anstatt des star­ken Staates steht natür­lich auch der Zwang, nach den Eskapaden der Verschuldung und Bankenrettung bei den Ausgaben für die breite Bevölkerung spa­ren zu müs­sen, wenn die Reichen und Spekulanten nicht stär­ker zur Verantwortung gezo­gen wer­den sol­len.

http://www.heise.de/tp/artikel/35/35102/1.html

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Nic

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