Muttermal (Foto von Camille Bégnis CC BY-NC-SA 2.0)

Muttermal (Foto von Camille Bégnis CC BY-NC-SA 2.0)

Was für ein hirnverbrannter Blödsinn:

Hat der jordanische König Abdullah II. ein Muttermal auf seinem Rücken? … Mit dieser Frage hat sich die Regierung von Mahmud Ahmadinedschad soeben ausführlich befasst. (SPON)

König Abdul II – so meint MA und ein paar seiner ebenso verrückten Freunde offenbar – könnte der wiedergekehrte 12. Imam sein. Denn, so die Saga:

Kurz vor Erscheinen des “Messias” werde ein Mann namens Abdullah in Jordanien regieren. Dieser Mann werde blaue Augen und braunes Haar haben – und ein Muttermal auf dem Rücken.

Klingt bescheuert? Ist es auch. Und wieder ein Puzzlestein mehr in der öffentlichen Demontage Amadinedschads. Denn öffentlich wurde diese Idee – wie auch der Plan, den König im Bade zu beobachten – weil Modschtaba Zolnur (ein Vertreter des sog. “geistlichen Führers Ajatollah Chamenei”) darüber sprach. Damit gießt er Öl in das Feuer des Machtkampfes zwischen dem “Präsidenten” des Iran und dem Klerus.

Der zitierte SPON-Artikel geht im Weiteren auf die innenpolitischen Machtkämpfe ein und erklärt diese.

Allerdings nicht, wie Jemand an die Macht kommen konnte, der an die Apokalypse glaubt. … Allerdings: so einen haben wir ja auch demnächst im Bundestag.

Nic

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