Potsdam. Die Zahl der Asylanträge wird in den nächs­ten Jahren zuneh­men. Davon geht Brandenburgs Sozialminister Günter Baaske aus. Anlässlich des inter­na­tio­na­len “Tages des Flüchtlings” besuchte er heute gemein­sam mit der Integrationsbeauftragten Prof. Dr. Karin Weiss die Zentrale Ausländerbehörde des Landes in Eisenhüttenstadt. In die­sem Jahr kamen bis­her 554 Asylsuchende in die Einrichtung zur Erstaufnahme, 2010 waren es ins­ge­samt 1.238. Baaske: „Insbesondere Afghanistan und die Entwicklung in Nordafrika wer­den wahr­schein­lich zu einer Zunahme füh­ren.“ Im Mittelpunkt der Schicksale von Flüchtlingen müsse die Menschlichkeit ste­hen. Baaske: „Das gilt nicht nur am heu­ti­gen Tag des Flüchtlings. Es ist unsere Pflicht, die­sen oft trau­ma­ti­sier­ten Frauen, Männern und Kindern eine men­schen­wür­dige Lebenssituation zu ermög­li­chen. Wir sind ein Aufnahmeland aus huma­ni­tä­ren Gründen – und wol­len es sein.“[...]

http://nachrichten.rasender-reporter.com/2011/06/20/asylpolitik-menschlichkeit-im-mittelpunkt/

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