Der Jemen steht am Rande eines Bürgerkriegs, Soldaten und Aufständische lie­fern sich immer wie­der blu­tige Gefechte. Trotzdem bil­det die Bundeswehr SPIEGEL-Informationen zufolge wei­ter­hin Offiziere für die Armee des Landes aus.

Unbeeindruckt von Chaos und Gewalt koope­riert die Bundeswehr wei­ter mit der Armee im Jemen. Im Rahmen der “Militärischen Ausbildungshilfe” wer­den der­zeit vier Offiziere, fünf Sanitäter bezie­hungs­weise Ärzte sowie ein Generalstabsoffizier aus dem ara­bi­schen Land aus­ge­bil­det. Das hat Thomas Kossendey (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium, dem zustän­di­gen Bundestagsausschuss mit­ge­teilt, berich­tet der SPIEGEL in sei­ner aktu­el­len Ausgabe.

In sei­nem Schreiben recht­fer­tigte er die Ausbildungshilfe mit dem Interesse, “Stabilität und Krisenvorsorge” zu för­dern. Der grüne Verteidigungspolitiker Omid Nouripour wirft der Bundesregierung vor, nicht ange­mes­sen zu rea­gie­ren: “Deutschland bil­det wei­ter­hin Militärs aus, die im Zweifelsfall auf das eigene Volk schie­ßen wer­den.”[...]

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,769226,00.html

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Nic

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