Freitag , 24 Mai 2013
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Der schräge Vogel wollte Koblenz missionieren

Es ist – zuge­ge­ben – an mir vor­über gerauscht ohne dass ich es bemerkte: aber der sala­fis­ti­sche Prediger ist der­zeit auf einer (etwas holp­ri­gen) Missionstournee. Neben den bei­den “Auftritten” in Frankfurt (siehe hier) hatte er offen­bar vor, auch Koblenz heim­zu­su­chen. Dem hat die Stadt nun einen Riegel vor­ge­scho­ben.

Vorläufig zumin­dest. Denn ich erin­nere mich noch ganz gut an das Hin- und Her in Frankfurt…

So schreibt die Rhein-Zeitung:

Wegen der zu erwar­ten­den jugend­ge­fähr­den­den Inhalte der Veranstaltung, die durch Expertisen des Jugendamtes und des Landeskriminalamtes unter­füt­tert wur­den, müsste der Veranstalter sicher stel­len, dass Jugendliche unter 18 Jahren, weder Zutritt zum Versammlungsgelände erhal­ten, noch außer­halb des Geländes beschallt wer­den.

Diese Anordnung könnte der Veranstalter nicht erfül­len, weil ins­be­son­dere die Beschallung nicht an den Grenzen des Veranstaltungsgeländes endet und somit kein effek­ti­ver Jugendschutz gewähr­leis­tet wer­den kann.

Vielleicht ver­spricht nun der Anwalt, dass Herr Vogel ganz leise reden wird…und die ver­wal­tungs­recht­li­che Mühle läuft wie­der an.

Auch in Belgien kennt man den Missionar bereits. Nach Information des Humanistischen Pressedienstes warnt das flä­mi­sche Komitee der Ex-Muslime davor, Pierre Vogel in Antwerpen auf­tre­ten zu las­sen. Dabei fin­det das Komitee bedeu­tend deut­li­chere Worte zur Begründung und nennt Pierre Vogel beim Namen: Extremist.

Pierre Vogel gilt für die deut­schen Sicherheitsdienste als gefähr­li­cher Extremist, der öffent­lich für die Einführung der Scharia in Deutschland pre­digt und Verbindungen zu Dschihad-Gruppen im Ausland haben könnte. Er ist ein Gründungsmitglied der extre­mis­ti­schen Organisation “Einladung zum Paradies”, die offen für die Ermordung von Apostaten und für die Steinigung wegen Ehebruchs pre­digt.

Nic

Über Nic Frank

Hauptautor des Blogs, alles andere steht auf einer Extraseite.

6 Kommentare

  1. Und er hat es wie­der mal geschafft, seine Kundgebung fin­det statt, es gibt eben immer einen Richter, den er über­zeu­gen kann. Würde sich einer die­ser Herren mal auf einen sei­ner Auftritte bege­ben, wür­den sie wohl anders urtei­len.

    Und so darf er eben wei­ter über Steinigung und Homosexuellenmorde schwa­feln, auch wenn es die Bevölkerung nicht will, aber wen inter­es­siert das schon.

    • wann soll das denn statt­fin­den?

  2. Pardon, hatte heute wenig Zeit. Hat schon statt­ge­fun­den, heute von 18.00 bis 21.00 am Bahnhof in Koblenz.

    http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Live-Stream-vom-Hauptbahnhof-in-Koblenz-_arid,255408.html

    Dort ist auch ein Video, anschei­nend war es nicht so gut besucht wie Pierre Vogel es gerne gehabt hätte. Dafür macht er sicher­lich wie­der Fernsehen, Zeitungen und Blogger ver­ant­wort­lich, der übli­che Ablauf sei­ner Veranstaltungen eben.

  3. Scharia erreicht Europa, In der Ukraine wird ein 19jähriges Mädchen zu Tode gestei­nigt:
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-1392454/Muslim-girl-Katya-Koren-19-stoned-death-beauty-contest-Ukraine.html#ixzz1NtAsJhcT

    • Hi Frank,

      so weit weg brau­chen wir da doch gar nicht gehen.
      Auch in Deutschland akzep­tie­ren RichterInnen Schläge als “Teil der mus­li­mi­schen Kultur”

  4. Echt? Und das ging nicht in Revision? Ich dachte, dass gilt nur für Zivilrecht. Obwohl mich nun fast nix mehr wun­dert, wenn Vergewaltigung von Kindern mit Bewährungsstrafen “geahn­det” wer­den:

    http://www.noz.de/lokales/54431487/mutter-draengt-sohn-zum-missbrauch-einer-elfjaehrigen-landgericht-osnabrueck-verurteilt-26-jaehrigen-und-eltern

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