das myfest heute am mari­an­nen­platz (rot ver­schrien) fand wie immer inmit­ten von buden, stän­den, rie­sen dampf­schwa­den und musik, lärm und guter laune statt.
ab 18 uhr ver­sam­mel­ten sich jene, deren revo­lu­tio­nä­rer geist über essen, trin­ken und musik hören hin­aus ging zur revo­lu­tio­nä­ren 1.mai demons­tra­tion. gegen kapi­ta­lis­mus, ras­sis­mus und andere unschöne dinge, die uns das leben schwer­ma­chen und für eine immer grö­ßere kluft sor­gen.
viel­leicht 13000 Menschen haben sich ver­sam­melt, viel­leicht weni­ger.
um 19 uhr begann der demons­tra­ti­ons­zug, rich­tung neu­kölln.
kurz nach 20 uhr wurde die demons­traion offi­zi­ell für been­det erklärt, da es zu wie­der­hol­ten mas­si­ven über­grif­fen durch poli­zei­kräfte gekom­men war.
in neu­kölln und kreuz­berg stan­den danach kleine ein­hei­ten von poli­zis­tIn­nen, die will­kür­lich leute durch­such­ten - oder auch nicht.
um 22 uhr schließ­lich ver­sam­mel­ten sich übli­chen ver­däch­ti­gen am kott­bus­ser tor um es zum äußers­ten kom­men zu las­sen.
mitte mai wird ein neuer miet­spie­gel her­aus­ge­ge­ben, der, neben den pri­va­ti­sie­run­gen von wohn- und gewer­be­raum, die ohne­hin kaum bezahl­ba­ren mie­ten in der innen­stadt wei­ter stei­gen las­sen wird.
ein stei­gen­der miet­spie­gel, die immer aggres­si­vere poli­tik der neo­li­be­ra­len kräfte wird zu einer immer grö­ße­ren soli­da­ri­tät inner­halb der bevöl­ke­rung füh­ren müs­sen - alles andere wäre fatal.
man­sour oss­an­loo, der in iran gefan­gen gehal­tene gewerk­schafts­füh­rer, muss sofort frei­ge­las­sen wer­den; soli­da­ri­tät mit den strei­ken­den in grie­chen­land; ende der besat­zung paläs­ti­nas; sofor­ti­ges abschal­ten der atom­an­la­gen; bezahl­ba­ren wohn­raum für alle, das waren nur einige der for­de­run­gen, die zu sehen waren.

s.

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