Donnerstag , 20 Juni 2013
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Bücher, die das Denken ändern

naomi_klein_schockEs gibt Bücher – jeden­falls für mich – die meine Einstellung zur und meine Sicht auf die Welt grund­le­gend ver­än­dern.

Dazu zäh­len unter ande­rem Manes Sperber “Wie eine Träne im Ozean” – ein Buch, das mich dazu zwang, mich mit dem Stalinismus aus­ein­an­der zu set­zen. Dazu gehö­ren ganz sicher auch die Bücher von Barbara Tuchman, die mir Geschichte neu nahe brach­ten – ins­be­son­dere “Die Torheit der Regierenden“.
Nicht zu ver­ges­sen Hannah Arendt’s Standartwerk “Elemente und Ursprünge tota­ler Herrschaft“.
Von Richard Dawkins die Bücher “Gipfel des Unwahrscheinlichen“, “Der ent­zau­berte Regenbogen“, “Der blinde Uhrmacher“  und “Das ego­is­ti­sche Gen“. (Es ist an der Auflistung zu erken­nen: seine evo­lu­ti­ons­bio­lo­gi­schen Bücher sind mir wich­ti­ger als seine Religionskritik. Hier ist mir Michael Schmidt-Salomon mit dem “Manifest“, “Gut und Böse” und dem aktu­el­len “Leibniz-Buch” näher.)

Vieles, was ich sonst noch so las und lese, dreht sich im Kern um die Dinge, die in den genann­ten Büchern auf­ge­führt sind.

Naomi Kleins “Schockstrategie” gehört nun eben­falls in diese Liste.

Es gibt wohl kaum ein Buch, das sich mit Wirtschaft befasst und so aufwühlt(e) wie die­ses. Ich weiß gar nicht, ob ich in der Lage sein werde, es zu rezen­sie­ren (ver­su­chen werde ich es aber) – es ist so umfang­reich, so umfas­send… Letztens sagte Jemand, dem ich über das Buch berich­tete, dass ich mich anhöre wie ein “Jünger”, so wie ich davon schwärme ;-)

Drum hier der Hinweis: lest das Buch!

Nic

Über Nic Frank

Hauptautor des Blogs, alles andere steht auf einer Extraseite.

6 Kommentare

  1. Habe ich auch gele­sen. Klein hat viel recher­chiert und jede Menge Material zusam­men­ge­tra­gen. Trotzdem han­delt es sich nicht um ein Sachbuch, son­dern um eine Streitschrift für Gleichgesinnte. Vgl. “Empört euch” von Hessel.

    Zu einem wirk­lich her­aus­ra­gen­den Werk fehlt es ihr aber an ana­ly­ti­scher Tiefe, begriff­li­cher Präzision, theo­re­ti­scher Durchdringung, auch an Fairness und Gelassenheit des Urteils.

    Das kann bes­ser: “Schwarzbuch Kapitalismus: Ein Abgesang auf die Marktwirtschaft”
    http://www.amazon.de/Schwarzbuch-Kapitalismus-Ein-Abgesang-Marktwirtschaft/dp/3821873167/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1303289676&sr=1-1

    und

    “Weltordnungskrieg: Das Ende der Souveränität und die Wandlungen des Imperialismus im Zeitalter der Globalisierung”
    http://www.amazon.de/Weltordnungskrieg-Souveränität-Wandlungen-Imperialismus-Globalisierung/dp/3895021490/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1303289705&sr=1-1

    • Das mag alles sein…
      nichts­des­to­trotz ist das Buch gut für mich. Ich bin mir schon bewusst, dass man (also auch ich) aus­wählt, was sei­nem eige­nen Denken ent­spricht. Und so wäre es unwahr­schein­lich, dass mich ein Friedman-Buch ebenso begeis­tert ;-)
      Ich meine nicht, dass man das Buch mit dem Hessel-Aufsatz ver­glei­chen kann. Dazu sind die bei­den zu weit von­ein­an­der – was den Anspruch betrifft – ent­fernt.

  2. Hallo,

    also lei­der kenne ich das Buch mal gar nicht. Insofern wäre eine Rezension doch abso­lut begrü­ßens­wert gewe­sen. Bleibt mir wohl nichts ande­res übrig, als es selbst zu lesen (und das mach ich doch aus­ge­spro­chen gerne!).

    Gruß

    • Hallo Buchkritik(erIn)
      ich schrieb doch “Ich weiß gar nicht, ob ich in der Lage sein werde, es zu rezen­sie­ren (ver­su­chen werde ich es aber)”

      Also: da kommt noch was ;-)

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