Dorfkirche Glienicke Nordbahn 199x300 Die armen verfolgten Christen in der DDREKD-Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider im ND:
“Es gibt so etwas wie eine Langzeitwirkung von Diskriminierung bis hin zu Denunzierungen von Christinnen und Christen in der DDR. Der christ­li­che Glaube wurde als unwis­sen­schaft­lich dar­ge­stellt, als eine Art Märchen, als schäd­lich. [...] aber es fehlt mir bei der LINKEN immer noch eine klare Aussage zu 40 Jahren DDR-Verfolgung der Kirchen.”

www.staatsleistungen.de:
“Auch in der DDR wur­den Staatsleistungen an die Kirchen bezahlt. Sie belie­fen sich auf durch­schnitt­lich 15,4 Mio. Mark der DDR pro Jahr, mit einer Schwankungsbreite von 12,0 Mio. (1956 ff.) bis 20,2 Mio. Mark (1981). Insgesamt wur­den in den 41 Jahren Existenz der DDR rund 630 Mio. Mark bezahlt.
Die genann­ten Beträge umfas­sen auch in ganz gerin­gem Umfang Zahlungen an andere, klei­nere Religionsgemeinschaften, z. B. russisch-orthodoxe und jüdi­sche Gemeinden in der DDR. Die evan­ge­li­sche Kirche erhielt davon rund 93 Prozent.”

Nic

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Nic

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2 Responses to Die armen verfolgten Christen in der DDR

  1. vindex sine nomine sagt:

    Ein viel bes­se­rer Einwurf wäre, daß in der DDR und auch bei ande­ren Vasallen der SU trotz der Vorbehalte gegen­über der und Einschränkungen für die Kirchen, die Kirchen den­noch nicht aus­ge­löscht wur­den und mitt­ler­er­weile gerade in Rußland wie­der stark genug sind, um im gro­ßen Stil zu het­zen und sich in die Politik ein­zu­mi­schen. Daß Stalin die Kirchen benutzte um gegen Hitler mobil zu machen, ist natür­lich auch erwäh­nens­wert.

    Das Christentum hin­ge­gen hat mit einem Maximum an Gewalt inner­halb kür­zes­ter Zeit jede Konkurrenz im römi­schen Reich aus­ge­löscht, wäh­rend selbst gut 70 Jahre Kommunismus die russisch-orthodoxe Kirche nicht besei­ti­gen konn­ten, um das mul­ti­re­li­giöse römi­sche Reich in ein christ­li­ches Imperium zu ver­wan­deln, brauch­ten die Christen als Staatsreligion eine bedeu­tend kür­zere Zeit.

    • Nic sagt:

      Nun würde ich zwar nicht von “Vasallen der SU” reden, wenn ich über die DDR rede… aber ich weiß, was Du meinst.
      Wie viel Macht auch die Kirchen im Osten hat­ten läßt sich am Beispiel Polens her­vor­ra­gend zei­gen…