braz bmdam ab 006 article column Deutsches Unternehmen beteiligt an Zerstörung des Amazonas und indigener Völker

Hunderte Indigenenanführer, Flussanwohner und betroffene Menschen protestieren gegen den zerstörerischen Belo Monte Staudamm. © Antonio Bonsorte/Amazon Watch

Das deut­sche Unternehmen Voith Hydro hat einen Vertrag über den Bau des kon­tro­ver­sen Belo Monte Staudamms in Höhe von 443 Millionen Euro unter­zeich­net. Voith erhielt den Zuschlag in einem Konsortium mit der Andritz AG (Öster­reich) und Alstom (Frankreich).

Belo Monte wäre nach sei­ner Fertigstellung der dritt­größte Staudamm welt­weit. Er bedroht die Lebensgrundlage von Tausenden Indigenen im Gebiet des Xingu-Flusses in Brasilien, dar­un­ter auch die unkon­tak­tier­ter indi­ge­ner Völker. Der Staudamm würde rund 1.500km2 Land zer­stö­ren und zwi­schen 20.000 und 40.000 Menschen von ihrem Land ver­trei­ben.

Um die Umweltgenehmigung des Staudamms wird vor Brasiliens Gerichten gestrit­ten. Erst diese Woche hat zudem die Interamerikanische Menschenrechtskommission die Regierung Brasiliens zum Baustopp auf­ge­ru­fen. Die Kommission for­dert die Regierung zur Einbeziehung indi­ge­ner Gemeinden und zum Schutz der unkon­tak­tie­ren indi­ge­nen Völker in der Nähe des Damms auf. [...]

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Nic

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