Samstag , 18 Mai 2013
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Weber und Amadinedschad

Die zwei scheinen sich gut zu verstehen. Gut genug jedenfalls, um Geschäfte miteinander zu machen.

Die zwei scheinen sich gut zu verstehen. Gut genug jedenfalls, um Geschäfte miteinander zu machen.

Natürlich hän­gen die bei­den das nicht an die große Glocke. Allerdings berich­tet das Handelsblatt heute:

Obwohl das Land des Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad sei­tens der EU und der USA mit strik­ten Wirtschaftssanktionen belegt ist, hilft Deutschland bei Umgehungsgeschäften. Abgewickelt wer­den sol­len sie über die Bundesbank.[...] Das Iran-Geschäft, das sich der Billigung des Außen- und des Wirtschaftsministeriums erfreut, bahnte sich im ver­gan­ge­nen Monat an: Im Februar teilte die indi­sche Zentralbank mit, dass sie ihre Ölim­porte aus Iran, die einen geschätz­ten Wert von neun Milliarden Euro besit­zen, künf­tig über die Bundesbank abwi­ckeln wolle.

Und es muss – glaub ich – nicht drei­mal gera­ten wer­den, mit wel­cher ira­ni­schen Bank diese wider­li­chen Geschäfte abge­wi­ckelt wer­den sol­len:

Ein Teil die­ser Geschäfte wird über die Europäisch-Iranische Handelsbank (EIHB) in Hamburg abge­wi­ckelt.
Die EIHB soll auch der Geschäftspartner der Bundesbank bei dem [...] Geschäft sein. Das Geld, das Indien dem­nach nicht mehr an Iran, son­dern an die Bundesbank über­weist, fließt dann von Frankfurt an die Europäisch-Iranische Handelsbank. [...] Die EIHB sei “eine der wich­tigs­ten finan­zi­el­len Lebensadern des Irans”, sagt Stuart Levey, Terrorismusexperte des US-Finanzministeriums.

Menschenrechte? Demokratie? Moral? Ethik? Alles scheiss­egal wenn es um Profite geht.

Nic

Über Nic Frank

Hauptautor des Blogs, alles andere steht auf einer Extraseite.
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