SchwarzerDivKhazarvanttetThronfolger Schahname...

Der Schwarze Div Khazarvan tötet den Thronfolger des ersten Königs Gayumars, Siyamak. Schiraz, ca. 1560-1570 © Staatsbibliothek zu Berlin PK, Orientabteilung

Aus dem Text zur Ausstellung:

“2010 fei­erte die Welt die Fertigstellung des per­si­schen Buchs der Könige vor 1000 Jahren. Mit sei­nen über 50.000 Versen gehört das “Schahname” zu den größ­ten Epen der Weltliteratur. Es ist etwa dop­pelt so umfang­reich wie die Epen Homers und etwa 20-mal so lang wie das Nibelungenlied. Die per­si­sche Dichtung umfasst eine phä­no­me­nale Zeitspanne: Sie erzählt die gesamte Geschichte der alten Könige von Iran, von ihrem mythi­schen Anfang bis zur Eroberung durch die Araber im Jahr 651 n. Chr. Geschrieben wurde das Epos von dem per­si­schen Dichter Ferdausi (935-1020), der es laut eige­ner Angabe nach 25 Jahren 1010 n. Chr. fer­tig gestellt hat und dem ghaz­na­wi­di­schen Herrscher Sultan Mahmud (r. 998-1020) gewid­met haben soll.

Die Orientabteilung der Staatsbibliothek und das Museum für Islamische Kunst neh­men das Jubiläum zum Anlass, das Epos mit über 100 her­aus­ra­gen­den Objekten vor­zu­stel­len, dar­un­ter sind Leihgaben aus dem Museum für Asiatische Kunst, dem Ethnologischen Museum und dem Deutschen Historischen Museum. Berlin ver­fügt über eine ein­zig­ar­tige Kollektion von Schahname-Handschriften und Einzelblättern, von denen einige zu den groß­ar­tigs­ten Schätzen der per­si­schen Buchkunst über­haupt gehö­ren. Ausgestellt wer­den auch Beispiele ange­wand­ter Kunst, die den Einfluss des Epos auf die ver­schie­de­nen Lebensbereiche doku­men­tie­ren.

Die Ausstellung gibt viel­sei­tige Einblicke in die Welt der gro­ßen Könige und der tap­fe­ren Helden und ver­deut­licht, wel­che zen­trale Rolle die­ses Stück Weltliteratur bis heute für das per­si­sche Nationalbewusstsein spielt.”

und mor­gen werde ich mir das anse­hen…

Nic

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Nic

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One Response to Schahname…

  1. [...] wirk­lich sehr emp­feh­lens­werte Ausstellung im Pergamonmuseum ist noch bis zum 19. Juni 2011 zu sehen. Es lohnt sich unbe­dingt. Die Fotos hier kön­nen nur [...]