Oh nää, nicht auch noch ihr…

Seit es mir mög­lich ist, bekomme ich die Merkhefte von zwei­tau­send­eins. Jemand, der nicht in der DDR groß gewor­den ist, kann es viel­leicht nicht ver­ste­hen: aber diese Heftchen beglei­ten mich schon lange. Sie wurde unter der Hand wei­ter­ge­reicht. Nicht, dass wir uns hätte irgend­was dar­aus bestel­len kön­nen… aber zu sehen, was es alles gibt… (sei­ner­zeit ja vor allen Musik…)

Aus die­ser Tradition her­aus habe ich mich gleich Anfang 1990 bei zwei­tau­send­eins ange­mel­det und bekomme die Merkhefte. Heute schlage ich das aktu­elle auf und sehe mit Entsetzen:

Popp, Fritz-Albert
Die Botschaft der Nahrung
Wir ernäh­ren uns mit Licht. Der Bestseller als Taschenbuch.

Wo sich etwas bewegt, wird Energie ver­braucht. Sagt die Physik. Und was ist Ernährung? Die Standardantwort: Wir tan­ken und ver­bren­nen Kalorien. Der Hunger ist eine Art Benzinuhr, die den sin­ken­den Blutzuckerspiegel anzeigt. Die diver­sen Nährstoffe bil­den ein Kraftstoffgemisch, mit dem wir unsere Körpermaschine in Betrieb set­zen. Diese Erklärung ist ebenso ver­füh­re­risch ein­fach wie grund­sätz­lich falsch. [...]
Zur Einführung ist dem Buch ein aus­führ­li­ches Gespräch des Wissenschaftsjournalisten Mathias Bröckers mit Fritz-Albert Popp vor­an­ge­stellt. Popp gibt hier Aufschluss über die Geschichte der Biophotonik, ihren Stellenwert in der Krebsdiagnostik, seine Auffassungen zur Wirksamkeit von Homöopathie, über Mobbing im Wissenschaftsbetrieb und die Forschungsperspektiven der Biophotonik. (Hervorhebung von mir)

Es ist also Mobbing, wenn Wissenschaftler dar­auf ver­wei­sen, dass Lichtnahrung und Homöopathie Lug und Trug ist.

Ach zwei­tau­send­eins… Schmeißt die­sen Müll aus dem Programm. Er ist das Geld nicht wert, den das Papier kos­tete.

Nic


Bitte hier wei­ter­le­sen:
Warnung: Lichtnahrung ist lebens­ge­fähr­lich!
Von Lichtnahrung, Quantenmystik und Zuschauermanipulation

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Nic

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