Hoffnung für Sakineh AshtianiHeute Mittag fragte ich noch “Gibt es Hoffnung für Sakineh Ashtiani ?” und ver­wies dabei auf zwei Quellen, die mein­ten, dass der Fall “Sakineh Ashtiani” neu auf­ge­rollt wer­den würde.

Dies scheint sich zu bestä­ti­gen. Denn es mel­den sowohl rp-online als auch 20min.ch nun, dass der Leiter des sog. “ira­ni­schen Rats für Menschenrechte”, Mohammed Jawad Laridschani, am Montag dem Fernsehsender Press TV dies sagte: “Wir glau­ben, es gibt eine gute Chance, dass ihr Leben geret­tet wird”.

Jedoch: ich traue die­sem Mann nicht.

Laridschani ist Chef des ira­ni­schen Menschenrechtsrats und ent­stammt einer ein­fluss­rei­chen Familie. Sein Bruder Ali ist Parlamentspräsident, sein ande­rer Bruder Sadegh Chef der Justiz.

Und so kann er es – sys­tem­be­dingt – nicht las­sen, mit dem Finger auf andere zu zei­gen. So

…ver­wies Laridschani erneut auf den Fall der Amerikanerin Teresa Lewis, die in den USA zum Tod ver­ur­teilt und im September hin­ge­rich­tet wor­den war. Ihr Fall hatte Aufmerksamkeit erregt, da sie den Mord ange­stif­tet, aber nicht selbst aus­ge­führt hatte. Ausserdem bewegte sich ihr Intelligenzquotient am Rande einer geis­ti­gen Behinderung, wodurch ihre volle Schuldfähigkeit frag­lich war.

was sicher­lich nicht falsch ist. Aber wie oft gesagt: Unrecht wird nicht durch ande­res Unrecht gerech­ter.

Nic

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