Ein Schrieb vom Finanzamt flat­tert ins Haus: Von einer Kirchenmitgliedschaft hin­gen nicht nur Rechte (wel­che eigent­lich?) son­dern auch Pflichten ab, dar­un­ter die Kirchensteuer. Im Namen der erhe­ben­den Kirche bit­tet mich das Finanzamt dar­zu­le­gen, ob ich getauft und/oder aus­ge­tre­ten sei. Der Brief hat mich geär­gert: Ich emp­finde ihn als Belästigung. Ich bin vor fast 19 Jahren aus­ge­tre­ten und es ist abso­lut nicht mein Problem, ob die katho­li­sche Kirche das intern und dem Finanzamt gegen­über (das mich als nicht kir­chen­steu­er­pflich­tig führt) auf die Reihe bekommt oder nicht. Ich emp­finde es als Zumutung, Zeit und Porto auf eine Antwort ver­schwen­den zu müs­sen. Interessieren würde mich mal, was pas­siert, wenn ich nicht ant­worte. Beweislastumkehr? Muss ich bewei­sen, dass ich kein Kirchenmitglied bin, oder die dass ich eines bin?

Klebrig wie eine Sekte, die­ser Verein. Als sei es nicht ärger­lich genug, dass der Staat der Pfafferei fette Gehälter und Pensionen in den Hintern schiebt – und zwar zusätz­lich zur Kirchensteuer aus dem Staatshaushalt. Und als wür­den diese gan­zen Krankenhäuser, Kindergärten und übri­gen päd­ago­gi­schen Indoktrinationsanstalten nicht so schon 100% staat­lich bezahlt aber trotz­dem von Pinguinen kon­trol­liert.

gefun­den bei “die enno­mane

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Nic

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2 Responses to Fundstück

  1. YeRainbow sagt:

    Wenn jemand aus­ge­tre­ten ist, kann er das sicher­lich bele­gen.
    Wenn jemand nie­mals mit­glied in dem Verein war, wird das schon schwie­ri­ger…

    • Nic sagt:

      Wenn jemand aus­ge­tre­ten ist, kann er das sicher­lich bele­gen.

      Ob man aller­dings nach 19 Jahren die­sen Wisch noch hat?

      Dein zwei­ter Einwurf ist span­nen­der. Was mache ich, der ich nie­mals in irgend­ei­ner Kirche war, wenn die Bande kommt…

Am Waldsee, Berlin-Hermsdorf
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