348 0 bellende Hunde, noch ungetroffenWie nied­lich. Da schreibt eine Frau Wölk über ein Buch, das sie garan­tiert noch nicht gele­sen hat…

Den bei­den gro­ßen christ­li­chen Kirchen weht in die­sen Tagen ein rauer Wind ent­ge­gen. Was frü­her selbst­ver­ständ­lich war, wird heute in Frage gestellt. Eines der Themen ist ihre Finanzierung. Der Autor Carsten Frerk wirft den Kirchen in sei­nem neuen Buch vor, wesent­lich mehr staat­li­che Zuschüsse in Anspruch zu neh­men, als bis­her ange­nom­men, berich­tet der „Spiegel“. [...]
Ein unüber­sicht­lich erschei­nen­des Geflecht an Zahlungen wird da schein­bar offen­ge­legt. Der Vorwurf wird unter­schwel­lig erho­ben, die Trennung von Staat und Kirche werde nach und nach aufgehoben.„Die sum­ma­ri­sche Aufzählung ver­dun­kelt eher, als dass sie erhellt“, ent­geg­net Alfred Buß, Präses der west­fä­li­schen Landeskirche im WAZ-Gespräch. (Quelle – Hervorhebungen von mir)

Da wird nichts “schein­bar” offen­ge­legt, son­dern sehr kon­kret. Mit Zahlen, die ver­öf­fent­licht zu sehen, dem Präsens ganz sicher­lich nicht pas­sen. Und es ist wahr­lich nicht “unter­schwel­lig” zu nen­nen, wenn der Vorwurf erho­ben wird, dass die Trennung von Staat und Kirche in Deutschland sehr zu wün­schen übrig lässt.

Die werte Kollegin Wölk sollte doch wirk­lich erst ein­mal das Buch lesen und sich nicht allein auf den Spiegel-Artikel und schon gar nicht auf die Aussagen der kri­ti­sier­ten “Firma” ver­las­sen. Denn das ist ja gerade das Wichtige am Buch: es öffnet die Augen und macht Schluss mit dem gan­zen Gedöhns.

Es ist bit­ter Zeit, dass der Nebel des Versteckens gelüf­tet wird. Und wenn nun Carsten Frerk mit­teilt, dass “der Kaiser nackig” ist, dann spricht das nicht gegen den Sprecher. Sondern sagt etwas über den Kaiser aus.

Die Kirchen erfüll­ten auch da einen gesetz­li­chen Auftrag und erhiel­ten dafür ein Entgelt– ebenso wie andere freie Träger. „Für den Staat wäre es viel­fach teu­rer, das von den Kirchen zu über­neh­men – von der Unmöglichkeit, das ad hoc zu tun, ganz abge­se­hen.“

Was soll ich dazu noch sagen? Einfach: Buch lesen! Genau mit die­sem seit Jahrzehnten ver­zapf­tem Unsinn macht das Buch Schluss. Es klärt auf. Gnadenlos. Und ent­larvt genau diese immer wie­der her­un­ter­ge­lei­er­ten Antworten der Kirchenfürsten als Lüge.

…Staatsleistungen seien allein die Zahlungen, die Folgen der Enteignungen von 1803 seien.

Ja ja… im Keller höre ich das Surren der Bartaufwickelmaschine.

Nic

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